Einmal rund iberische Halbinsel

  • Hallo CF


    Nächstes Jahr, ende Mai, haben wir vor von Hannover,Paris,Bordeaux,durch Spanien an die Algave,Lissabon und dann auf der anderen Spanienseite wieder hoch über
    die Schweiz richtung Norden nach Hause zu fahren.
    Ist eine mord´s Tour,wissen wir :D.Werden ca. 6500 km.(vieleicht mehr)
    Aber kann ruhig anstrengend werden,ausruhen können wir uns zu Hause.
    Das Ganze in ca.3,5 Wochen.
    Meine Frage hier,hat schon eine CF aus den Forum so eine Tour,oder ähnlich,gemacht?


    Gruss Dieter


  • Mit 6500 km werdet ihr nicht hinkommen und 3,5 Wochen heist bei Euren Plänen nur auf Achse sein und nichts sehen.


    Warum wollt Ihr Euch das antun, die iberische Halbinsell äuft Euch doch nicht davon.


    Wir hatten 2004 von Bad Dürkheim folgende "Nord" -Spanientour gemacht:


    Bad Dürkheim-Paris- Loire Nähe Orleans- Biaritz- Bilbao (hier muss man einen Zwischenstop einlegen-> Guggenheim Museum und Altstadt Bilbao)- Burgos (wieder ein lohnenswerter Zwischenstop) - Salamanca ( hier sollte man mindestens 2- 3 Tage bleiben - das gleich gilt für Segovia auch 2 Tage - El Escorial und Madrid (von El Escorial aus) mehrere Tage mit diversen Ausflügen,vor allem in die Sierras) - Toledo (min 2 Tage) - Sitges (von dort aus Ausflüge nach Barcelona mit demZug, 5 Tage)- Villeneuve-les-Bez bei Beziers/Langue d'oc Roussilion - Dole /FR -Jura - Bad Dürkheim.
    Die rot markierten Orte sind Campingplatz Etappen
    Ruckzuck sind 1 Monat um und man hat wenigstens etwas gesehen und erlebt. Das Ganze waren mit AUsflügen fast 5000 km und wir haben nicht wie die Amerikaner ganz Europas in 14 Tagen gemacht :D


    PS: Übrigens so eine ähnlich große Tour hatten wir 1975 im VW Bus Camper in Ost Canada (Ontario - Quebec - Nova Scotia "Cabott Trail"- Ostküste USA und zurück) gemacht 7.400 km in etwas mehr als 14 Tagen, da unsere Freunde nur 14 Tage Zeit hatten.Es war ein Wahnsinn, wir sind fast nur gefahren, es ging aber, da in Canda nicht ganz so viele Sehenswürdigkeiten wie in Europa sind und die Natur sich oft gleicht, dennoch haben wir so etwas nie mehr wiederholt;-)

  • sturmvogel
    Im Kern hast Du natürlich Recht.
    Aber das Hauptziel ist natürlich die Algave.
    Die Strecke von Hannover nach Portugal über Paris,Bordeaux wird
    im Grunde "überflogen" :D
    Frankreich haben wir schon öfters bereist.
    Nur in Portugal waren wir noch nicht.In Lissabon würden wir schon ein paar Tage bleiben wollen.
    Von da nach Gibraltar,waren schon mal mit den Flieger da,hat uns sehr gefallen.


    Der Rückweg ab Schweiz wird auch mehr oder weniger "überflogen"
    Die Schweiz ist für uns ein eigenes Urlaubsziel.Sogar ein sehr schönes.


    BaronFerenc
    3 Monate,so lange halte ich es nicht aus in der Fremde :D


    Gruss Dieter

  • Bon jourle,
    auch wenn die Nur-Noch-Camping-Liga protestiert: ich würde an die Algarve runterfliegen und dort eine Auto mieten und mir die Gegend mit viel Zeit auf diese Weise anschauen. Warum 6000 km unnötig durchfahren, wenn man es bequemer haben kann. Die Zimmer sind nicht sooo teuer und das Essen auch nicht, ich denke, die Gesamtkosten sind etwa gleich.
    Ich habe es so auch schon in Andalucia, Kreta und anderen griechischen Inseln usw. gemacht und für Sizilien plane ich es auch.
    (Übrigens haben wir die ganze Gegend früher auch schon mehrfach mit dem Auto und Zelt/Zimmer abgefahren. Insofern habe ich keine Angst vor dem "Kilometerfressen". Aber beim Fliegen ist der Genuss vor Ort durch die gewonnene Zeit einfach größer).
    daf43

  • @Anette u. Uli


    Habe Eure Berichte gelesen,hat richtig Spass gemacht.
    Werde auch manchen Tip merken(ist schon ausgedruckt :O)
    Nur Anette war zu früh(zu kalt) und Uli zu spät(zu warm) auf Reisen :D
    Unsere Zeit ist überwiegend Mai bis Juni.und dann wieder September/Oktober.
    Auf jeden Fall machen Eure Reiseberichte noch mehr hunger auf´s Reisen.


    daf43
    Ich mag keine Zimmer/Pensionen/Hotels :(
    War mein ganzes Arbeitsleben auf Montage und habe in Hotels gewohnt,muß ich nicht mehr haben.


    Gruss Dieter

  • Hallo,


    ich habe die Tour vor ein paar Jahren mal gemacht... Aber nicht komplett ganz rum, einiges wurde ausgelassen!


    Da kamen in 14 Wochen 12.000 Kilometer zusammen!!!


    Gruß
    Tom

    Diskutiere nie mit einem Irren – er zieht dich auf sein Niveau und schlägt dich mit seiner Erfahrung.

  • Moin,


    wir sind mit unseren Motorrädern von Varel (Nordseeküste / Jadesbusen) bis nach Los Alcázares (Cartagena / Murcia) gefahren. und hatten anschließend rund 6000 KM mehr auf dem Zähler.
    Den Vorschlag, mit dem Flieger dort hin zu sausen, finde ich gar nicht so schlecht. Nichts gegen die Womo-Tour, aber die Treibstoff-Kosten in Frankreich und Spanien sind auch schon gut gestiegen und die Mautgebühren sind auch nicht ohne.
    Wir haben uns doch sehr gewundert, als wir im Februar dort (s.o.) mit dem Womo waren.


    Aber ich kann es auch nachvollziehen. Ich fahre auch echt gerne und finde es auch klasse, jeden Tag eine neue Etappe hinzulegen.


    Gute Fahrt wünscht


    Stephan

    Ständig Druck auf dem Gummi, man sieht ihn überall stehen. Manche mögen es glatt, manche geriffelt, Nähe ist nicht sein Problem.
    Und steckt er wieder tief drin, durch Leidenschaft versenkt, dann ist es der Wohnmobilist, der begeistert sein Wohnmobil lenkt. :wink

  • Hallo Dieter,


    wir schreiben das Jahr 1994. Mitte September bis Mitte Oktober zog es meine Frau und mich damals nach Portugal. Am Ende der Reise hatten wir sogar (eigentlich unbeabsichtigt) die Iberische Halbinsel komplett umrundet. Mit Ausflugsfahrten waren es so um die 10000 km.


    Etwas detaillierter:


    Gefahren mit VW Golf TDI mit 90 PS und Eriba Touring Triton.
    Abfahrt damals ab Stuttgart über Paris - Bordeaux - San Sebastián - Burgos bis nach Chaves in Nordportugal. Damals war ich noch stolz darauf ... heute sehe ich das eher kritischer. Ich fuhr dies alles am Stück. Längster Pause war so etwa eine halbe Stunde. Fahrerwechsel gab es keinen, da meine Frau mit dem Gespann nicht fährt. Nun ja. Es dürften so an die 2000 km und etwa eineinhalb Tage gewesen sein. Für mich gab es damals nur eines . Chaves ist das erste Ziel und das muss so schnell als möglich erreicht werden.


    Chaves hatte einen Stadtcampingplatz, der uns aber nicht so recht vom Hocker gerissen hatte ... vermutlich waren wir auch noch etwas neben der Kappe.
    Anschließend fuhren wir in die Nähe von Porto. Ein Campingplatz direkt am Fluss Duoro war eigentlich ganz gut gelegen. Gechlortes Wasser, Dauercamperlastigkeit und die Abgetrenntheit mit Maschendrahtzaun ließen uns auf diesem CP auch nicht alt werden. Porto selbst habe ich in absolut schöner Erinnerung, wenn auch die Slums am Stadtrand recht bedrückend wirkten.


    Wir fuhren weiter Richtung Lisboa, eine Station noch in einer Ortschaft, die ich aus der Erinnerung heruas nicht mehr zusammenbekomme. Ist auch nciht so schlimm. Bademöglichkeiten waren aufgrund des Wetters recht bescheiden (wie auch die Gegend), also weiter.


    Auf Höhe Lisboa wollten wir eigentlich westwärts um dort auch ein paar Tage zu bleiben. Die recht heftigen Gewitter ließen uns aber weider nach Süden fahren (Das erste und einzige Mal, dass wir in einem Urlaub nicht die Hauptstadt des Haupturlaubslandes besuchten! Was einiges über unsere Stimmung zum Ausdruck bringt.)


    Wir fuhren weiter Richtung Süden. Nach einer Nacht auf einem unakzeptablen CP am südwestlichsten Zipfel von Portugal kam wir in der Nähe von Lagos auf einen stadtnahen CP (ca. 40 Minuten zu Fuß ins Zentrum) der so richtig auf die Algarve einstimmte. Gelegen auf einer Anhöhe, super Sicht aufs Meer, einige Stufen bis zum Strand, der allerdings sofort entschädigte. Einfach traumhaft. Den Namen des CP weiss ich gerade nicht mehr, aber es gibt in Lagos nur zwei. Einer davon ist direkt am Stadtrand, der war es nicht.
    Ach ja .. auf diesem CP lernten wir ein nettes Ehepaar aus Leipzig kennen, mit dem wir dann eine Woche dort verbrachten und auch noch weiter tingelten nach Granada / Spanien. Und so ging es dann halt irgendwie weiter. Granada - Barcelona - Nimes (F) und dann wieder zurück nach Stuttgart.


    Um es zusammen zu fassen:


    Insgesamt ein super Urlaub. Stress auf der Anreise (selbst Schuld!) Ansonsten jederzeit wieder ... wenn man noch zwei Wochen mehr Zeit hat. Rückwirkend betrachtet hätten wir an der Algarve statt einer Woche zwei Wochen bleiben sollen. Schnell genug waren wir dort, immer auf der Flucht vor schlechtem Wetter und auf Spanien waren wir nicht so richtig vorbereitet. Heute ... hört sich blöd an, ist aber so: Mir ist es zu weit!!! Alleine die Vorstellung in so kurzer Zeit 10000 km runterzureißen ... nein, das mache ich nicht mehr!


    Trotzdem: Viel Spaß bei der Vorbereitung, lasst euch nicht abhalten ... und dann viel Spaß im kommenden Jahr im Urlaub!


    Viele Grüße von Rapido

  • Hallo Dieter,


    im Jahre 2004 haben wir diese Reise gemacht, bei Interesse findest Du sie hier im Forum unter Berichte, sie dauerte 3 Monate und dazu brauchte wir an die 8000 Km.


    Gruß Karlheinz

    Sage nicht immer was du weißt, aber wisse immer was du sagst.
    Claudius

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