Was macht der da ?

  • Hinterher ist man immer schlauer, aber wenn der gute Mann sich die Mühe gemacht hätte, den Waldweg vorher mal zu Fuß abzugehen, wäre er nicht in diese Lage gekommen.


    Das ist die Krux mit diesen extrem geländegängigen Fahrzeugen. WENN man damit irgendwo stecken bleibt, kommt kaum ein anderes Fahrzeug zur Bergung bis dahin ;-)

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  • also ich kann nur hoffen der kommt da wieder raus. spott hilft ihm auch nicht weiter und danach ist man immer schlauer.

    unser 2. x ausgraben auf über 4000 m höhe war an einem see- total idyllisch, total einsam. alle 1-2 tage kam ein hirte (irgendwo vorbei, einen hatten wir gefragt, ja man könne da fahren, ja wir mit unserem autochen auch. ein fahrzeug hatten wir nämlich da nicht gesehen nur manigfaltige spuren. also macht ich mich zu fuß auf den weg und bin die piste abgegangen, an den zweifelhaft aussehenden stellen gehüpft um den untergrund zu testen. ich habe teilweise zweige zur besseren streckenmarkierung gesteckt. nicht bedacht hatte ich, dass ich mit meinem körpergewicht (55kg) nicht unseren mindestens 3,5t sunny imitieren kann und dass wolfgang auch exakt so fahren muss und nicht von der spur abkommen darf.

    das kam dabei heraus....und wir haben es geschafft ohne hilfe, sind ganz kleinlaut die ganze strecke zurückgefahren und dann mit großem umweg weiter.

    also ich kann nur hoffen jemand kann denen dort helfen!

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  • Na ja, jeder der öfter mal Offroad fährt kommt ab und an in Situationen wo er entscheiden muss ob er umdreht oder weiterfährt. Oft hat man an dem Punkt schon eine lange Strecke zurückgelegt bis man da war. Kann eine enge Durchfahrt sein wie hier, eine Furt, ein Schneefeld, Sclamm, oder was auch immer. Dann überlegt man halt schon, fährt man den ganzen Weg zurück oder riskiert man's.


    Geht's gut ist es ein spannedes Erlebnis das man nie vergisst. Geht's schief vergisst man es sicher auch nie :-D


    Vorrausgesetzt natürlich immer man darf dort überhaupt fahren und verhält sich nicht illegal, was leider auch häufig vorkommt. Das wird hier ja nicht ganz klar.


    Ich denke man darf bei Reidenden die wirklich Offroad unterwegs sind nicht den Massstab des Wohnmobilfahrers anlegen, der eine nasse Wiese oder einen Schotterweg schon als Herausforderung sieht.


    Halte uns mal auf dem Laufenden Heinz wie es ausgeht. Ich drücke ihnen die Daumen, dass es gut ausgeht.


    Gruss

    Johannes


    PS: wunt war schneller als ich, genau das meinte ich.

  •  nicht bedacht hatte ich, dass ich mit meinem körpergewicht (55kg) nicht unseren mindestens 3,5t sunny imitieren kann und

    So, jetzt muss der alte Panzerspezialist mal ran:


    "Nimm Deinen Kameraden Huckepack und stehe auf einem Bein. Wenn der Boden Dich und Deinen Kameraden trägt, trägt er auch Deinen Panzer."


    Ob das auch für heutige Panzer noch gilt, würde ich nicht unterschreiben.

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  • So, jetzt muss der alte Panzerspezialist mal ran:


    "Nimm Deinen Kameraden Huckepack und stehe auf einem Bein. Wenn der Boden Dich und Deinen Kameraden trägt, trägt er auch Deinen Panzer."


    Ob das auch für heutige Panzer noch gilt, würde ich nicht unterschreiben.

    dazu ist mein wolfgang auch zu leicht glaube ich und ob er mich unbedingt noch huckepack auf einem bein hüpfend nehmen will bezweifle ich. dann verknacksen wir uns bei solchen ansinnen noch das sprunggelenk und könnten dann nicht x mehr schaufeln 🤪.

    ich glaube aus dem alter sind wir raus, auch wenn unser sunny kein panzer ist.

    aber dein tipp ist für die jüngeren hier im forum sicher eine spaßige übung.

  • Ob das auch für heutige Panzer noch gilt, würde ich nicht unterschreiben.

    fahren heutige Panzer eigentlich ohne Werkstattaufenthalt noch so weit/lange, bis solche kritischen Oertlichkeiten erreicht sind?

    Mein Wunschmobil: von aussen Smart, von innen Sattelschlepper!
    dazu passt mein Motto auch gut: "Einen Tod muss man ja sterben..."

  • fahren heutige Panzer eigentlich ohne Werkstattaufenthalt noch so weit/lange, bis solche kritischen Oertlichkeiten erreicht sind?

    Geübt wird sowas z.B. in Grafenwöhr, Baumholder, Munsterlager......


    Wirklich weite Strecken muss ein Panzer sowieso nicht fahren. Das wäre viel zu unwirtschaftlich. Dafür wird er auf Sattelschlepper oder Schiene verladen.

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  • Als Kind war das immer ein Erlebnis und unglaublich beeindruckend wenn die Amerikaner Manöver hatten und Dutzende von Panzern durchs Dorf rollten. Dann sind wir anschliesend immer in den Wald und haben gesucht wo die lagern. Meist gab es dann Schokolade und so Zeugs von denen. Geschmeckt hat die nicht wirklich, aber aufregend wars auf jeden Fall. Die Strassen und Waldwege sahen dann aber wirklich nicht mehr so schick aus, das stimmt.


    Das sind aber auch die einzigen militärischen Erfahrungen die ich in meinem Leben sammeln musste, zum Glück. Der Kelch der Wehrpflicht ist zum Glück auch an mir vorrüber gezogen ;-)


    Gruss

    Johannes

  • Ich war ja im Sommer im Panzermuseum in Munster. Da steht wirklich eine beeindruckende Sammlung rum, aber eines wird auch klar: Als Waffe hat der Panzer weitgehend ausgedient. Im Ernstfall würde er heutzutage keine zwei Wochen mehr "überleben"


    Nur gegen die eigene Bevölkerung ließe sich der Panzer noch wirkungsvoll einsetzen.


    Die psychologische Wirkung eines heranrollenden Panzers ist enorm.

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  • .....und den Leutchen, die da unten bei Nizza feststecken, könnte ein Bergepanzer am wirksamsten helfen. Der könnte locker links die Böschung hoch fahren und den Steyr wieder gerade in die Spur zerren.

    Aber aus der Ferne sagt sich das so leicht ;-)

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  • Ich kann mich noch gut an die Reforger Manöver in meiner aktiven Dienstzeit erinnern, als ich - als VB auf dem amerikanischen M 60 Führungspanzer aufgesessen - mit der Panzerdivision im Breitkeil durchs Gelände gepflügt bin.


    Gruß Bernhard

  • Danke Johannes, Du hast mich an meine nicht immer schöne Kindheit erinnert.

    Genau so haben es auch mein Bruder und ich als Kinder in der Nähe von Lauterbach in Hessen gemacht.

    Für uns war es keine so schöne Zeit, denn wir haben es aus Hunger gemacht.

    Essen und Süssigkeiten erbettelt, aber auch ihre Abfallgruben durchsucht.

    Auch da gab es oftmals noch brauchbares essbares, aber nicht nur.... :huh:;(

    Ich bin nicht neugierig,

    ich will bloß immer alles wissen.

    :wink

    LG

    Peter

  • Ja Peter, das war sicher weniger lustig als bei uns, die wir lange nach Kriegsende geboren wurden und das alles nur ein spannendes Spiel war wenn die Panzer kamen.


    Ich bin nahe Ramstein aufgewachsen, da gab es damals recht häufig Manöver.


    Gruss

    Johannes

  • Unser unvergessener Altkanzler Kohl bekam auch im hohen Alter noch feuchte Augen, wenn er sich an die Care-Pakete aus den USA erinnerte. Was würde der heute wohl zu Trump und seinen Spießgesellen sagen?

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  • So, jetzt muss der alte Panzerspezialist mal ran:


    "Nimm Deinen Kameraden Huckepack und stehe auf einem Bein. Wenn der Boden Dich und Deinen Kameraden trägt, trägt er auch Deinen Panzer."


    Ob das auch für heutige Panzer noch gilt, würde ich nicht unterschreiben.

    Ich fürchte (wenn ich das Gewicht eines durchschnittlichen Bergepanzers - 50T - durch die Aufagefläche der Panzerketten grob dividiere), dass diese Regel bei Panzern besser funktioniert als bei Gelände-LKW´s 8| .


    Letztere dürften bei 1/10 des Gewichts und einer viel kleineren Auflagefläche auf dem Boden deutlich höheren Druck auf das Erdreich ausüben als ein Panzer.


    Damit die Regel noch gilt, müsstest du eher 2-3 Kameraden auf den Rücken nehmen und dann auf der Fußspitze stehend das Gelände ablaufen/ abhüpfen. Hängt natürlich auch von der Größe und Form des Fußes ab ;)


    Also früher wäre das natürlich überhaupt kein Problem gewesen :rolleyes: .... heute könnte das in der Hüfte oder den Knien ein klitzekleines bißchen zwicken :saint:


    LG

    Jörg

  • Der hat sicher sein Leben lang was zu erzählen am Lagerfeuer ;-)


    Vielleicht kommt ja noch ein etwas ausführlicherer Bericht im Forum. Ich hätte nie gedacht, dass der da ohne Bergefahrzeug raus kommt. Alleine schon das Einsteigen in das Fahrzeug bei dieser Schräglage kostet enorme Überwindung.

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