Die Spur des kleinen Kaisers

  • Hallo,


    in der Regel ist die Rückfahrt der weniger beliebte Teil einer Reise.


    Nach unserem letztjährigen Aufenthalt im Lozère und in der Provence markierte die

    Fahrt über die Route Napoleon aber einen letzten Höhepunkt.


    Für eine Rückreise aus dem südlichen Frankreich eine absolut empfehlenswerte

    Alternative zur kostenintensiven Autobahn.


    Herzliche Grüße


    Thomas





    https://seorsum.blog/2017/12/1…spur-des-kleinen-kaisers/

  • Hallo Thomas,


    willkommen im Forum.


    Wir sind letztes Jahr auch mal wieder die Route Napoleon gefahren. Es ist und bleibt eine tolle Strecke, wie man an Deinem Blog sehr schön sehen kann.


    Ich bin allerdings vor Jahren auch mal die westliche Variante zwischen Grenoble und Siteron (D 1075) gefahren. Uns hat diese fast noch besser gefallen....


    Ich würde es zumindest jedem empfehlen auch mal diese Route zu fahren, wenn man die Strecke öfter fährt.


    Gruß

    Roman

  • Hallo Thomas,

    das ist ja eine schöne Einführung und Vorstellung von Dir mit Deinem Blog!

    Toller Bericht über die Route Napoleon, und sonst gibts auch noch viel zu lesen!

    Dankeschön!

    Neuseeland ... Du schreibst richtig: Bei uns gibts noch viel zu sehen und zu entdecken!

    Weiterhin viel Freude!

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Dieser Tage lief im TV ein Bericht über des Kaisers letzte Heimstatt, nämlich St. Helena im südlichen Atlantik. Da gibt es jetzt einen Flughafen, so dass man nicht mehr auf das Postschiff aus Kapstadt abgewiesen ist.


    Der Kaiser war wohl ein richtiges Mimöschen und hat sich über alles beschwert.Über das Wetter, über die Unterkunft, die durchaus komfortabel war, über die Ratten und über Gottweisswas. Dabei verfügte er alleine über drei Schlafzimmer, die er nachts nacheinander aufsuchte, wenn er mal wieder nicht schlafen konnte.

  • Ja, die RN ist eine Fahrt wert. Im Sommer ist auch die allerdings deutlich längere „Route des Grandes Alpes“ ( oder eine Kombi der 2) sehr schön. Pässe satt, bei Schneeschmelze an Pfingsten besonders schön, viele Murmeltiere direkt nb der freigeräumten Strasse. Cannes haben wir nicht so überfüllt erlebt, nur teuer.

    Gruß Peter

    2020 Jan/Feb Myanmar, Ende Juni/Juli Normandie, September/Oktober Toskana8)

  • Danke für den Hinweis auf die westliche Alternative zur Route Napoleon (D 1075) und die "Route des Grandes Alpes" - es gibt ja immer mal wieder einen Rückweg, den man gestalten muss. Und danke für das positive Feedback zu meine Blog, den ich erst seit November betreibe.


    Als gebürtiger Korse hätte Napoleon mal auf Elba bleiben sollen, da ist das Klima nicht so rau wie auf St. Helena.


    Herzliche Grüße


    Thomas

  • Als gebürtiger Korse hätte Napoleon mal auf Elba bleiben sollen

    Ein krankes Gehirn, das mit seinem Größenwahn den Tod vieler Menschen verschuldet hat!

    Leider gibt es dafür viele Beispiele in der Geschichte!

    Naja, allerdings sollte man sich damit nicht den Genuss der RN vermiesen lassen! X/:thumbup:

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Aber er war auch ein genialer Staatsmann. Z.B. ist das Gesetzeswerk "Code Napoleon" in weiten Teilen noch heute in Frankreich in Kraft.


    Das Schicksal will es aber so, dass viele geniale Menschen nicht früh genug sterben. So haben sie leider noch viel zu viel Zeit, auch ihre dunklen Seiten auszuleben.

  • ......Janis Joplin war auch ein genialer Mensch (oder sagt man heute Menschin ?) und ist leider zu früh gestorben. Gestern wäre sie 75 geworden.

    Aber ich schweife wieder ab.........

  • Aber er war auch ein genialer Staatsmann. Z.B. ist das Gesetzeswerk "Code Napoleon" in weiten Teilen noch heute in Frankreich in Kraft.

    Auch wenn ein Verbrecher ein paar gute Taten in seinem Leben vollbringt, bleibt er trotzdem ein Verbrecher!

    Die Hinterbliebenen eines Toten interessieren sich ganz bestimmt NICHT dafür,

    ob der Verantwortliche ansonsten ein Genie war!

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Für die Franzosen ist Napoleon kein Verbrecher. Nicht wenige halten ihn sogar für den größten Staatsmann der franz. Geschichte.


    Und sogar seine Gegner haben ihn nicht geköpft, sondern in einen recht komfortablen Ruhestand geschickt.


    Ich würde sagen: Er war ein Kind seiner Zeit, und die war nun mal so wie sie war.

  • Sorry, ich bin vom Thema "abgerutscht"! :thumbdown:

    Thomas, Du wolltest uns mit Deinem interessanten Bericht an einer Deiner schönen Reisen teilhaben lassen und dafür danke ich Dir! :thumbup::)

    Ich hab ihn gestern Nacht noch mal gelesen, er hat mich zum Nachmachen angeregt und die RN steht für September auf meinem Plan.

    Ich bin allerdings vor Jahren auch mal die westliche Variante zwischen Grenoble und Siteron (D 1075) gefahren. Uns hat diese fast noch besser gefallen....

    Und auch diesen Tipp werde ich dabei beachten!

    Danke Roman! :thumbup::)

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Ich glaube ich muss doch noch einen Auffrischungskurs in französisch besuchen

    Für mich auch immer wieder eine Herausforderung, aber es lohnt sich!

    Gute Hilfe:

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    Dabei merke ich auch immer wieder, dass Latein doch noch eine lebendige Sprache ist und

    denke dankbar zurück an die Schulzeit!

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Diese laminierten Folien sind gute, nützliche und beanspruchbare Reisebegleiter!

    Gibts auch in anderen Sprachen, ich hab sie noch in spanisch und italienisch:


    Verben:

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    Grammatik:

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    Zeiten:

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    Kosten jeweils nur 5 €.

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Ein Glück werden wir Saarländer ja zweisprachig geboren.....:evil::00008235:


    Zumindest wird auch heute noch dieses Vorurteil selbst vom renomierten "Heute Journal" weiter unterstützt.

    Als letzte Woche unsere Kanzlerin mit ihrem Superminister Peter Altmaier in Paris war, meinte der Kommentator, der von der Pressekonferenz berichtete, dass Peter Altmeier als Saarländer ja perfekt französisch sprechen würde.....8o


    Gruß

    Roman

  • Es ist immer eine nette Geste, zumindest ein paar Worte in der Sprache des Gastlandes zu sprechen. Selbst im Elsass, wo Deutsch ja noch sehr verbreitet ist, beginne ich immer auf französisch und warte darauf, bis die Gesprächspartner von sich aus zum Deutsch wechseln. Das wird eigentlich immer gut aufgenommen.


    Gruß

    Thomas

  • Genauso sehe ich das auch. Die Einheimischen freuen sich immer, wenn sie merken, dass man sich wenigstens bemüht in ihrer Sprache zu sprechen. Und wenn's nur guten Tag und Danke ist. Man kann dann immer noch versuchen auf englisch oder sonst was zu wechseln.

  • Die Menschen in Italien, Spanien und Frankreich (unsere Lieblings-Reiseländer) merken immer sofort,

    dass ich Deutscher bin, auch wenn ich mich noch so sehr in ihrer Sprache bemühe! :/;)

    Aber sind sie wohl grad deswegen erst recht freundlich und hilfsbereit!

    Ich suche oft und gerne das "kleine Gespräch" mit ihnen - sie freuen sich und ich lerne dabei!

    Ich habe - besonders in Frankreich (Paris, Cafe!) - oft erlebt, wie Deutsche behandelt werden,

    die so tun, als wären die "Gastgeber" für sie da! Manchmal musste ich nur noch lachen,

    schämte mich aber auch für die Blödheit und Arroganz meiner Landsleute! :cursing:

    Land und Leute kennen lernen macht einfach Spaß und klappt noch besser,

    wenn man sich anpasst - und zwar auch in der Sprache! :thumbup:

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

  • Wir besuchen seit Jahren immer wieder Rom, wohnen etwas abseits des Touristentrubels immer im selben Hotel und essen regelmäßig in einer überwiegend von Einheimischen frequentierten Trattoria. Der Wirt amüsiert sich immer köstlich über unsere unbeholfenen Versuch, italienische Speisen und Getränke in der Landessprache zu bestellen, ihre Qualität zu loben wie um die Rechnung zu bitten.


    Nachdem wir uns dort zwei Jahre lang wegen anderer Reiseziele nicht haben blicken lassen, wollten wir mit Freunden dort zu Abend essen. Das Lokal war ausgebucht. Mit uns wurden zwei weitere Familien abgewiesen, als der Wirt mich erkannte. Erst unauffällig, dann mit großer Freundlichkeit forderte er uns zum Bleiben auf an einem Tisch, der zwar reserviert, aber noch nicht besetzt war. Wir fühlten uns zu Hause.

  • Wir fühlten uns zu Hause.

    Ja, so ähnliche Erfahrungen haben wir - vor allem in Italien! - auch schon gemacht!

    Das ist einfach schön! :thumbup:

    Wen die Italiener mal ins Herz geschlossen haben, der gehört zur "Familia"! :thumbup::)

    Viele Grüße :wink
    Wolfgang


    - Mit einem WoMo kommt noch mehr Leben ins Leben! -

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