Mit der Vollformat - DSLR zu den Polarlichtern

  • Wie ihr seht habe Ich mich wegen der erwarteten Polarlichter mit meiner großen DSLR D850 samt Stativ und diversen Linsen 14-24, 24-70, 50, 70-200 abgeschleppt? Und kam zu der Erkenntnis, dass man besser mit leichterem Gepäck reist und fotografiert? P.

    2020 Jan/Feb Myanmar, Ende Juni/Juli Normandie, September/Oktober Toskana8)

  • Wie ihr seht habe Ich mich wegen der erwarteten Polarlichter mit meiner großen DSLR D850 samt Stativ und diversen Linsen 14-24, 24-70, 50, 70-200 abgeschleppt? Und kam zu der Erkenntnis, dass man besser mit leichterem Gepäck reist und fotografiert? P.

    Ist zwar etwas OT, aber man sollte ab einem bestimmten Punkt wirklich mal hinterfragen, ob es dieses Equipment wirklich noch sein muss...

    Setze gegen Deine Nikon Ausrüstung mal nur zum Spass eine Olympus DSLM mit den vergleichbaren Brennweiten...da stehen ganz schnell 5 Kg Ausrüstung einem Leichtgewicht von nicht mal 2,0 kg gegenüber.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in der Praxis die Unterschiede defintiv nicht erkennbar sind. Wenn wir mit dem Fotoclub Ausstellungem machen, ist niemand von uns in der Lage die Bilder aus VF, APS oder MFT Kameras zu unterscheiden.


    Es gibt sicher Grenzbereiche oder Aufgaben (Werbung), da kommt man um die VF-Kamera nicht herum...aber ich wage zu behaupten, dass hier niemand unterwegs ist, der das VF ernsthaft braucht...außer zu Repräsentationszwecken....:evil:


    Ich fotografiere seit über 40 Jahren intensiv, werde aber sicher nicht mehr vom inzwischen liebgewonnenen APS Format in den phantastischen Fujifilm Kameras mit den überragenden Objektiven zum VF wechseln.


    Gruß

    Roman

  • Der Fotorucksack wog genau 8.5 kg inclusive Fernglas und 2.8 er Ausrüstung wie oben. Da sind mir die kompakten 800 Gramm meiner VF Leica Q2 mit 1.7 Optik und der enormen Rausvergrösserungsmöglichkeit doch sympathischer. ?Das Nikon Zeug kam nur wegen der Schiffsreise mit - da wäre das nicht benötigte in der Kabine geblieben ..... so auf nur auf meinem Rücken bei 5 Flügen. Vom 4/200-400 und 4/600 habe ich mich eh schon getrennt da es nicht Handgepäckstauglich war. ?Grüsslis Peter

    2020 Jan/Feb Myanmar, Ende Juni/Juli Normandie, September/Oktober Toskana8)

  • Hallo Peter,


    ich habe mir erlaubt den Exkurs in die Fotografie aus Deinem Nordland-Faden, in das entsprechende Unterforum zu verschieben.


    Die Leica Q2 ist eine schöne Kamera, wäre mir aber mit der 28mm Festbrennweite zu unflexibel. Natürlich bietet der 47 MP Sensor viel Potential um Ausschnitte zu machen. Aber auch da muss man sich über die Grenzen im Klaren sein. Bei einem Bildausschnitt, der 50mm entspricht, hast du noch rund 15 MP, bei 75mm sind es gerade mal noch 6,6 MP, also Auflösungen aus der digitalen Steinzeit.


    Da bin ich mit einer 24 MP APS Kamera und einem 24-120mm Zoom (KB) bei vergleichbarem Gesamtgewicht deutlich universeller aufgestellt.


    ICH würde mit der Leica zu oft den extremeren WW Bereich und den leichten Telebereich (120-200mm) vermissen.


    Hier mal die Kombi "X-Pro3" mit dem 16-80er....da wird mancher Leica-M User blass vor Neid...auch wenn er die möglichen Bild-Ergebnisse vergleicht...vom Preis ganz zu schweigen....:

    X-Pro3.jpg




    Gruß

    Roman

  • Hallo, da würden mich schon mal die Bildergebnisse bei Blende f4 und den Polarlichtern interessieren interessieren. hüstel, ich fotografiere mit Fuji und Leica. Gruß

    Hier ging es mir jetzt nur um den Vergleich Leica zu Fuji und das in Bezug auf fast gleiche Größe und Gewicht aber den größreren Möglichkeiten bei Fuji durch das Zoom....

    Wenn ich Peter richtig verstanden habe, hatte er für die Polarlichter die Nikon Ausrüstung dabei und nutzt die Leica als "Immerdabei-Kamera".


    Für die Polarlichter gibts dann bei Fuji auch besser geeignete Objekjektive.....


    Gruß

    Roman

  • Polarlichter stehen hier zwar auch noch irgendwann mal an, aber auch im "normalen" Leben habe ich mich vom VF im Grunde verabschiedet (Nutzung, nicht Besitz) - was soll ich Kilo ueber Kilo stundenlang mit rumschleppen, wenn ich auch mit einem Smartphone 95% des Bedarfes abgedeckt kriege?


    Die restlichen 5% sind dann halt "Schwund", machen andere, oder hat halt keiner (dann reicht auch das Smartphone wieder, bei einmaligen Schuessen, besser verrauschtes Foto als gar keines :)).

    Mein Wunschmobil: von aussen Smart, von innen Sattelschlepper!
    dazu passt mein Motto auch gut: "Einen Tod muss man ja sterben..."

  • ....aber auch im "normalen" Leben habe ich mich vom VF im Grunde verabschiedet (Nutzung, nicht Besitz) - was soll ich Kilo ueber Kilo stundenlang mit rumschleppen, wenn ich auch mit einem Smartphone 95% des Bedarfes abgedeckt kriege?

    Der Ansatz ist für mich heute durchaus nachvollziehbar. Smartphones werden in diesem Punkt immer besser. Die neuesten Modelle warten mit 3 Brennweiten auf, die vom SWW über eine Standardbrennweite bis zum Tele reichen (16mm- 50mm- 120mm). Damit decken sie in der Tat bis zu 95% dessen ab, was man üblicherweise im Urlaub benötigt. Kann jeder prima selbst prüfen, in dem er mal seine Bilder auf die jeweils verwendeten Brennweiten analysiert.


    Dazu kommt, dass immer raffiniertere Bildbearbeitungs-Apps in die Smartphones Einzug halten. Damit sind z.B. im Nachmodus inzwischen rauschfreie Bilder bei wenig Licht möglich, für die man vor 3-4 Jahren tatsächlich noch Vollformat Sensoren benötigt hat.

    Auch das Freistellen eines Motivs vom Hintergrund (z.B. Portrait - Gesicht scharf und Hintergrund verschwimmt in Unschärfe), wofür man normalerweise teuere, hochlichtstarke Objektive mit Blenden um 1,4 - 1,8 benötigt, lässt sich mit sog. "Bokeh-Apps" simulieren. Natürlich halten diese teilweise einer extrem kritischen Betrachtung (noch) nicht stand, aber nur wenige Experten bemerken den Unterschied.


    Viele Apps, die zur Bildbearbeitung oder -Verbesserung in den Smartphones Einzug halten, würden auch in hochpreisigen Systemkameras gute Dienste leisten um schnell man ein Jpeg Foto etwas zu optimieren. Nicht jeder hat die Lust und/oder die Zeit seine Fotos zu Hause aus den RAW Daten zu entwickeln.


    Die großen Kamerahersteller müssen aufpassen, dass nicht die revolutionären Entwicklungen in der Fotografie woanders stattfinden.


    Gruß

    Roman

  • Polarlichter stehen hier zwar auch noch irgendwann mal an, aber auch im "normalen" Leben habe ich mich vom VF im Grunde verabschiedet (Nutzung, nicht Besitz) - was soll ich Kilo ueber Kilo stundenlang mit rumschleppen, wenn ich auch mit einem Smartphone 95% des Bedarfes abgedeckt kriege?


    Die restlichen 5% sind dann halt "Schwund", machen andere, oder hat halt keiner (dann reicht auch das Smartphone wieder, bei einmaligen Schuessen, besser verrauschtes Foto als gar keines :)).

    hallo, da würden mich Ergebnisse interessieren. ?

  • Ich habe mich bewusst für eine VF entschieden, derweil ich aufgrund der höheren Auflösung optimale Bildausschnitte mit ausreichend Auflösung herausschneiden kann. Auch Vergrösserungen auf dieser Basis profitieren davon. Trotzdem habe ich noch den kleinen Bruder (DSC-RX100) dabei.

    Grüße

    Rolf

    Durchschnittlich alle 11 Minuten verfehlt ein Golfer das Grün. Kein Problem für mich, ich parchippe jetzt.

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