• Einige werden die Geschichte schon kennen, von der 64-jährigen die nach ihrem Ruhestand zum ersten Mal in Ihrem Leben auf ein Motorrad steigt und in die Welt reist.


    Klar, die hatte ziemlich die ganze Tour ein Filmteam dabei, welches ihr auch öfter zur Hilfe kam. Trotzdem finde ich es mutig in so ein Abernteuer aufzubrechen. Und jeder der Motorrad fährt weiss welche Strapazen solche Touren sein können, mit oder ohne Begleitung. Man kann die Protagonistin mögen oder nicht, meinen Respekt hat sie auf jeden Fall.


    Das ist schon etwas länger her, lief aber heute abend im SWR. Im Moment ist nur der erste Teil in der Mediathek. Der zweite kommt sicher auch noch, der lief im Anschluss.


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    Gruss

    Johannes

  • Respekt !

    Ohne Filmteam wäre sie wahrscheinlich heute noch unterwegs, aber das soll ihre Leistung nicht schmälern :-)


    Ich selbst habs vor 16 Jahren mit der BMW GS gerade mal bis zum Berg Ararat an der türk. / iran. Grenze geschafft. Damals war ich noch berufstätig und hatte für diese Tour nur 6 Wochen Zeit.


    Im HUB gibts jede Menge "Round the World" Fahrer.


    https://www.horizonsunlimited.com/hubb/

  • Mit einer 125er geht offensichtlich so einiges. Boxer-Expeditionsgedöns braucht es nicht unbedingt. Das Film-Team mag in gewissen Situationen eine Hilfe sein, - den Hintern allerdings in diesem Alter hoch zu bekommen und so einen Traum zu LEBEN nötigt mir den allergrößten Respekt ab. Hut ab!

  • Danke für den Link.... wäre nix für mich . Peter

    Ich bin auch nicht sicher ob ich diese Strecke mit dem Motorrad machen möchte. Aber... Ich finde es toll, dass sie es macht. Den Mut hat das anzugehen und sich einen Traum zu erfüllen. Darauf kommt es an denke ich. Und Träume sind ja so unterschiedlich wie die Menschen die sie träumen :-)


    LG

    Johannes

  • Ich kann das nur holprig abspielen.

    Aber wenn ich das richtig sehe, ist sie nicht wirklich "um die Welt" gefahren, oder ?


    "Jupiter" Ted Simon ist mit 70 zu seiner zweiten Weltumrundung aufgebrochen, diesmal mit einer BMW. Vorher war er mit Triumph unterwegs gewesen.


    Er wurde nicht von einem Filmteam begleitet, aber er hat an vorher vereinbarten Ort ein Team getroffen.


    Seine Bücher sind absolut lesenswert !

  • Ich bin auch nicht sicher ob ich diese Strecke mit dem Motorrad machen möchte. Aber... Ich finde es toll, dass sie es macht. Den Mut hat das anzugehen und sich einen Traum zu erfüllen. Darauf kommt es an denke ich. Und Träume sind ja so unterschiedlich wie die Menschen die sie träumen :-)


    LG

    Johannes


    Ich kann das nur holprig abspielen.

    Bei mir läuft das absolut flüssig, hängt sicher von der Internetverbindung ab da kann ich mich mit 400 MB nicht beschweren. Johannes, so ist es! Mut ist schon gut - und wenn’s schiefgeht (ungeübt!) zahlen ja wir alle.... 😀


    Grüsslis Peter😎

    2020 Jan/Feb Myanmar, Ende Juni/Juli Normandie, September/Oktober Toskana8)

  • Ich kann noch den Film "Himalaya Calling" von Erik Peters empfehlen sowie seine Bücher.

    Auch lesenswert "Slow way down" (mit der Simson Schwalbe durch Afrika), "Goodbye Lehmann" oder die Bücher der Kradvagabunden, von Christopher Many u.u.u.


    ... hoffe das ist jetzt nicht OT, weil es ja hier um die bemerkenswerte Reise und Leistung von Margot Flügel-Anhalt geht. Das ganze mit 'ner 125er hat ja schon was 👍


    Gruß Eckard

  • Wobei ich mich aber frage, ob die Dame für das Geld nicht einen gebrauchten Kleinwagen bekommen hätte, mit dem sie diese Reise doch deutlich bequemer hätte machen können.

    Visa und CdP braucht sie sowieso. Also, warum die Tortur mit dieser schwächlichen Honda?


    Noch bedauernswerter finde ich die Fahrradfahrer. Die müssen sich von jedem Hütehund fast zu Tode hetzen lassen, sind Wind und Wetter ausgesetzt, und wenn sie Pech haben, werden sie von Kindern auch noch mit Steinen beworfen.


    Ich habe etliche von diesen Geschöpfen getroffen, die entnervt aufgegeben hatten.

  • Und mit dem Sprinter hätte sie das nicht fahren dürfen, weil Mercedes sagt der darf nur 2400m.


    Fahrzeugtechnisch gesehen war der Land Cruiser eh das Highlight im Film 8)


    Interessant wäre mal zu wissen ob sie wirklich noch mal los ist mit dem Motorrad. Ich glaube die Tour ist schon ein paar Jahre her. Muss mal genauer lesen.

  • Weil sie genau das wollte vielleicht? ;-)

    Man hat sie mit Geld gezwungen ;-)


    Nee, Spaß beiseite. Wer sich mit 65 zum ersten Mal im Leben auf ein Motorrad setzt, und sei es auch noch so schmalbrüstig, der muss schon besonders gestrickt sein.

    Ohne Team wäre das auch nichts geworden.

     Und ohne Drohnenflüge kommen diese Filme heute nicht mehr aus. Die bringen spektakuläre Bilder.

  • Wir sind 2015 die ähnliche Route mit unserem Independent gefahren, den Pamir Highway jedoch direkt unten am Pandj Fluss entlang der afghanischen Grenze. Bis auf zwei Reifen und dem Problem mit dem Partikelfilter eine angenehme und tolle Reise. F7795FAF-F942-4FF5-AF65-A12063C08743.jpeg

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  • An den Grenzen wurde unser Auto immer nur oberflächlich kontrolliert, ein Blick ins Bad, mal die eine oder andere Klappe öffnen, das war es. Eine Drohne schwirrt mir immer noch „im Kopf herum“, wir hätten sie problemlos mitnehmen können.

    Aber es geht auch anders, bei der zweiten Einreise nach Karelien haben uns die Grenzer intensiv gefilzt. Da wäre sie aufgefallen.31B71417-D07D-4B73-AB5C-F57C2157C930.jpeg

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  • Ich denke, nicht nur totalitäre Staaten haben ein Interesse daran, dass nicht jeder Winkel aus der Luft ausgeforscht werden kann. Früher oder später werden die Dinger verboten oder stark reglementiert.

  • Hatte jetzt mal ein Teil des Berichts gesehen, und musste etwas die Nase rümpfen. Als sie den Iran bereiste, an der Tankstelle stand und sich mit ein Tankwart über Religion unterhielt, der Iraner sein Leid über die Akzeptanz des Christlichen Glauben aussprach. Sie dann noch die Diskussion mit ihren Iranischen Reisebegleiter im Café über Religion weiterführte. Was passiert wenn an der Grenze dieses Filmmaterial gesichtet wird ?

    Ich als ehemaliger DDR Bürger finde dies von der alleinreisenden Sozialpädagogin doch etwas naiv und unbedarft. Und auch nicht verantwortungsvoll gegenüber den Tankwart der Christ war.


    Mirko

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