neue (stärkere) Blattfedern oder Zusatz-Luftfederung?

  • Übrigens, für alle die es interessiert, die Zusatzluftfederung für die Hinterachse als „Semiair Komfortkit“ wiegt laut Auskunft VB rund 22kg, also ca. 6kg mehr als die zusätzlichen Blattfedern:


    „Das System wiegt ± 22 Kilogramm. Es ist nicht möglich um den Kompressor für die Befüllung der Reifen zu verwenden.  

    Bitte für Preis und Liefertermin könnte Sie unserem Händler im Schweiz kontaktieren.“

  • Der Sinn ist, das bei einem Auffahrunfall das auffahrende Fahrzeug nicht unter das Fahrzeug bei sehr kurzer Motorhaube dann das Heck des WoMo durch die Frontscheibe des Auffahrenden Fahrzeuges geht. Möglichkeit 2 wenn das auffahrende Fahrzeug ein Motorrad ist könnte es auch nicht so toll für den Fahrer sein.

    Der Unterfahrschutz ist eine Vorschrift für "Lastwagen" > 3.5T, und mit einer freien Höhe von 55cm, damit solche unfälle vermieden werden:

    Auweia, ja, logisch, das leuchtet ein! Danke!

    Und bitte wer macht das und was kostet das?

  • Wikipedi.de

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ein%20(%C2%A7%2032b%20Abs.


    Rechtliche Vorschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hinterer Unterfahrschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Im Bereich der Europäischen Union schreiben mehrere EG-Richtlinien die Bauweise, Anbauhöhen, Abmessungen und Prüfbedingungen des hinteren Unterfahrschutzes detailliert vor.[1][2] In Deutschland werden diese Regelungen durch § 32b der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) umgesetzt, welcher mit der Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung vom 20. Juni 1973 eingeführt wurde und zunächst für alle ab dem 1. Januar 1975 erstmals in den Verkehr kommenden Kraftfahrzeuge und Anhänger galt.


    Danach ist ein hinterer Unterfahrschutz grundsätzlich für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger vorgeschrieben, bei denen das Fahrgestell mehr als 55 cm über der Fahrbahn liegt oder der Abstand des Fahrzeugendes von der Hinterachse mehr als ein Meter beträgt.



    Das wird aber vermutlich unterschiedlich interpretiert und umgesetzt, und es gibt bestimmt auch Ausnahmen usw...

    Vermutlich hat das mit dem Unterschied zu einem "Nutzfahrzeug" zu tun.

    Bei Woelcke gab es auf der Preisliste eine Linie: "Unterfahrschutz Schweiz"... Weshalb die Schweiz (= nicht EU) aber die EU nicht, keine Ahnung.

  • Das hat aber überhaupt nichts miteinander zu tun.

    Einen Unterfahrschutz kannst Du nicht als AHK verwenden und ist so nicht zugelassen.

    - Unterfahrschutz ist Vorschrift sofern... siehe oben

    - AHK kann mit Unterfahrschutz angebaut werden, da wird ein geteilter Unterfahrschutz montiert .

    Genaue Vorschriften wie der Unterfahrschutz montiert werden muss, seine mini/maxi Abmessungen, Abstände, Festigkeit usw, bestehen natürlich.

  • Soweit ich weiss ist der Unterfahrschutz auch bei Fahrzeugen unter 3,5t nötig, sofern höher als 55cm?


    Tartaruga macht das nur in Kombination, also Federblatt + UFS und lässt auch alles eintragen. Das ist in den Kosten bereits enthalten, also die Eintragung. Muss man ja aber nicht zwingend dort einbauen lassen.


    Wir hatten bei meinem direkt nach dem Einbau der Zusatzfeder gemessen. Der Abstand zum Boden war bei quasi komplett leerem Neufahrzeug, mit gerade eingebautem zusätzlichen Federblatt 56cm. Ich müsste nun nach einem halben Jahr noch mal messen, würde aber wetten es sind keine 55 cm mehr.


    LG

    Johannes

  • Das hat aber überhaupt nichts miteinander zu tun.

    Einen Unterfahrschutz kannst Du nicht als AHK verwenden und ist so nicht zugelassen.

    - Unterfahrschutz ist Vorschrift sofern... siehe oben

    - AHK kann mit Unterfahrschutz angebaut werden, da wird ein geteilter Unterfahrschutz montiert .

    Genaue Vorschriften wie der Unterfahrschutz montiert werden muss, seine mini/maxi Abmessungen, Abstände, Festigkeit usw, bestehen natürlich.

    Das ist der Unterfahrschutz, geteilt, mit Anhängerkupplung, werkseitig montiert:


    P1120651-1.jpg

  • Ein Rondo, umgerüstet von Iglhaut. Wo man da wohl preislich liegt? =O


    https://www.facebook.com/Iglha…5919509/3953493631397882/


    🚐🤭 IGLHAUT Allrad auf Basis CS Reisemobile Rondo fast voll ausgestattet - ein echter Traumcamper!
    Da werden Reiseträume wahr! Dieser IGLHAUT Allrad CS Reisemobile Rondo bietet fast alles, was ein IGLHAUT bieten kann! 😉 Alle Extras haben wir in den Umbaudetails genannt! Mit diesen ganzen Optionen kann jeder noch so abgelegene Urlaubsort sorgenfrei angefahren werden. 🙂 Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen IGLHAUT Allrad. 🙂

    IGLHAUT Allrad Umbaudetails Sprinter 419 CDI 4x2 CS Reisemobile Rondo:
    - Permanenter IGLHAUT Allradantrieb
    - Geländeuntersetzung mit Faktor 2,5
    - Zentraldifferentialsperre, mechanisch, 100 % Sperrwirkung
    - Höherlegung um 120 mm + 45 mm mehr durch Umbereifung = 165 mm mehr Bodenfreiheit!
    - Hinterachsdifferentialsperre mit 100 % Sperrwirkung
    - Vorderachsdifferentialsperre mit 100 % Sperrwirkung
    - Umbereifung auf 265/75 R 16 "BFGoodrich All-Terrain T/A" inkl. Ersatzrad - Ersatzradhalter auf Hecktür links, schwarz lackiert - Vorderachsschutz
    - Verteilergetriebeschutz - Hinterachsschutz
    - Unterfahrschutz
    - Vorabscheider Original Top Air
    - Seilwinde - Kunststoffseil für Seilwinde
    - Höherlegung Entlüftungsleitungen für Erhöhung der Wattiefe
    - Zusatzfederblatt
    - Stoßdämpfer hinten Stufe 3
    - Federbeine vorn
    - Trittstufe für Fahrertür, slideout
    - Trittstufe für Beifahrertür, slideout
    - Trittstufe für Schiebetür, rechts, slideout
    - Erhöhung Vorderachslast 2 t

  • Ein Rondo, umgerüstet von Iglhaut. Wo man da wohl preislich liegt? =O

    Das kann man relativ einfach ermitteln.


    Grundpreis Rondo 73.000 Euro

    Die üblichen Leckerlies bei beherztem Griff in die Sonderausstattungsliste: + 30.-35.000 Euro

    Iglhaut Allrad kostete schon vor 10 Jahren 30.000 Euro, wird also heute auch bei 35.000 liegen


    Will heißen, es kommt fast nochmal der Grundpreis dazu. Du wirst also bei 138.000 - 145.000 Euro liegen....


    Ein Schnapper.... :00008359:


    Gruß

    Roman

  • Wenn es denn reicht. ..... und letztlich bleibt es doch ein Sprinter und kein HDZJ, Unimog oder IVECO.

    Für mich persönlich macht so ein Umbau keinen Sinn. Wenn ich ein wirkliches Expeditionsmobil will, muss einfach ein anderes Basisfahrzeug her, sorry.


    Gruß

    Bernhard

  • So ist es. Wobei die Leistungen desSprinter 4x4 in Kiesgruben 😁 ganz beachtlich sind - allerdings ist die nasse Wiese das häufigere Einsatzfeld. Schlechte Wege nimmt der Heckantrieb ggf mit 250 Schlechtwegepaket auch in der ganzen Welt…… Grüsslis Peter 😎

    2020 Jan/Feb Myanmar, Ende Juni/Juli Normandie, September/Oktober Toskana8)

  • Iglhaut Allrad kostete schon vor 10 Jahren 30.000 Euro, wird also heute auch bei 35.000 liegen

    Habe mir gestern gerade ein aktuelles Video aus der "Explorer-Reihe" angeschaut. Da heißt es, dass man für einen Iglhaut 4x4 Antrieb mit allem drum und dran mit rund 40.000 Euro rechnen muss...


    Auch wenn dieser Antrieb lt. Explorer Magazin schon extrem leistungsfähig und dem bisherigen Serien Allrad in allen Belangen deutlich überlegen ist, muss man dieses Plus an Mobilität schon sehr wollen oder brauchen. Ich könnte mir daher vorstellen, dass 98 % der bisherigen 4x4 Käufer, in Zukunft die 4-Matic ordern werden und nur noch ein ganz kleiner Rest bei Iglhaut nachrüsten lässt.


    Gruß

    Roman

  • Ich könnte mir daher vorstellen, dass 98 % der bisherigen 4x4 Käufer, in Zukunft die 4-Matic ordern werden und nur noch ein ganz kleiner Rest bei Iglhaut nachrüsten lässt.


    Gruß

    Roman

    was für Beispiel nachrüsten? nur noch Unterbodenschutz Blech oder Höher Fahrzteug bessere höhere Feder?

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