S: Es zieht uns nach Norden!

  • Servus,
    wir melden uns ab zur Reis nach Norden.


    Wir fahren heute über die neue Thüringerwald-Autobahn und einen Teil der Märchenstrasse
    http://www.deutsche-maerchenstrasse.com/seiten/index.html
    zum STP Warstein/Dammweg.
    Morgen gehts dann über Bremen zum STP Cuxhaven.
    Nächsten Tag am NOK entlang bis Kiel zum STP gegenüber der Schleuseninsel, NOK/Kieler Förde.
    Dann rauf über STP in Abenraa/DK bis STP in Skagen zum Füßebaden in der Verbindung von Nord- und Ostsee.
    Mit der Fähre Frederikshaven/Göteborg oder Greena/Varberg, jenachdem was günstiger ist, nach Schweden.
    Den Gotakanal - 175Jahre Jubiläum - nach Osten bis Söderköping - viele Feste!
    Ev. Midsomarafton mit schwed. Freunden in Ihrem Sommerhaus bei Norrköping feiern.
    Dann langsam über einen Teil der die 90.000 Seen und Badplatser nach Mittelschweden und bei gutem Wetter nach Norwegen/Trondheim und Kristan Lavrans Doter - Guldbrandstal nach Hammar und wieder zurück nach Südschweden.


    Ich hoffe eine STP-Navi-Liste der Badplatser zu generieren zu können.


    Wir sind so ca. Ende Juli, Anfang August wieder in Nürnberg zurück.

    Gruß Dieter, Traudl und Bobbi aus Franken


    Die Lösung ist immer einfach, man muß sie nur finden (A. Solschenizyn) :naund

  • Einen schönen erholsamen Urlaub.


    Kommt gesund und gut erholt zurück.freue mich schon auf den Reisebericht :]


    Gruß Etta

  • Hallo Dieter ,
    ich wünsche euch schönen Urlaub und schönes Wetter dort oben , dieses Jahr wäre ich auch gerne am Kanal :D ;)

    Gruß vom Wannsee , Detlef;) es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung
    zu zertrümmern als ein Atom (AE )

  • Hallo.


    Da sind wir euch schon ein gutes Stück vorraus. Wir sind im Moment in Göteborg und wollen weiter bis zum Nordkap und dann wahrscheinlich über Finnland an der russischen Grenze entlang zurück. Und alles gaaaanz langsam.
    Wenn wir euch mal "auffallen", klopft einfach mal an.


    Frankia BB-GJ 8200


    Gruß Joe

  • Servus CamperBoard-Freunde,
    wir sind wohlbehalten wieder zuhause in Nürnberg.
    7 schöne Reisewochen in Skandinavien und Norddeutschland liegen hinter uns - viele Städte, Stell- und Badplätze besucht und nur nette Leute getroffen - wir hatten nie irgendwelche Probleme und standen nur frei, auf Badplätzen, Jachhäfen/Gästeplätzen oder auf Stellplätzen.
    Das Wetter war etwas besser als in Germany aber alle zwei drei Tage ein halber Regentag, gottseidank immer warm.
    Die Reise begann mit einem Teil der Märchenstrasse, weiter entlang des Nord-Ostseekanal bis Kiel.
    Dann Jütland bis nach Skagen zum Treffpunkt von Nord- und Ostsee und mit der Fähre Frederikshaven-Göteborg nach Schweden, am Götakanal von Sjödorp bis Mem an der Ostsee und über Trosa (Inga Lindström-Filme) weiter nach Stockholm.
    Leider war das Midsomarfest am Götakanal total verregnet und alle Feste am Kanal wurden um eine Woche verlegt - dann wars schön!
    Endlich ist unser 4 Anlauf nach Norwegen gelungen, mit Trondheim, Molde der Rosenstadt, Atlantikvägen, Alesund, Geirangerford, Trollstigen und Romstal/Gudbrandstal war es wunderschön und das Wetter paßte.


    Aber nach 6 Wochen zog es uns über das geliebte Schweden, über Hochsmaland/Eskjö-Vestervik, Kristianstad/Ystad in Skane, über die Brücke von Malmö nach Kopenhagen/Dänemark, mit der Vogelfluglinien-Fähre nach Norddeutschland, dann auf Landstrassen weiter in die Lüneburger-Heide nach Celle und mit wenig Verkehr über die B4 durch den Harz bis Erfurt (im Radio hörten wir immer von Staus auf den Autobahnen wegen Urlaubsbeginn in mehreren Bundesländern) und nach einem Stopp wegen Unwetter in Südthüringen über die neue Rennsteigautobahn zurück nach Franken.
    Nun wird das WOMO "umgedreht" - d.h. ausgeräumt, geputzt und gewaschen, fertiggemacht für neue Reisen im fränk. Weinland.

    Gruß Dieter, Traudl und Bobbi aus Franken


    Die Lösung ist immer einfach, man muß sie nur finden (A. Solschenizyn) :naund

  • hallo dieterrudi
    schön, dass auch ihr wohlbehalten zurück seid. Nachdem auch wir 7 wochen unterwegs waren, haben wir wohl die gleichen Gefühle mit dem einleben in vertrauter Umgebung und gleichzeitig noch voller Eindrücke und Gedanken an die erlebte Zeit.
    Wir wollen nächstes Jahr Skandin. angehen mit dem Womo, solltet ihr Reisebericht vorhaben -- mich würde er als Grundlage für unserern Trip interessieren.
    Wir standen in Frankreich auch viel frei, aber unser Wasservolumen ist etwas begrenzt, was in Frankr. eigentlich kaum Probleme aufwirft, da viele Entsorgungsmöglichkeiten. Wie sieht das im Norden aus?

    Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt

    inpraxi . -- "Es ist wunderbar, einem Dummschwätzer beim Schweigen zuzuhören."

  • Hallo,


    Zur Ver- und Entsorgung:
    In Norwegen, vor allem im südlichen Teil gibt es unzählige Möglichkeiten für Ver- und Entsorgung. Auf der Straße ist sie meist gut ausgeschldert, im Autoatlas von Statens Kartverk ebenfalls markiert.
    In Schweden gibt es auf Rastplätzen oft die Möglichkeit den Inhalt des Porta Potti loszuwerden. Die Tür zum entsprechenden Raum ist oft it "Latrin" markiert.


    Wir waren bisher nur auf Campingplätzen, in Schweden abseits der Ballungsgebiete selbst im Hochsommer mit ca. 14 EUR inkl. Strom recht günstig. Wenn man sich die vielen Freisteher - vor allem in Norwegen - ansieht und hört, was man darüber denkt, so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Freistehen auch in Skandinavien verboten sein wird. :(


    Nach unserer Rückkehr werde ich vielleicht noch was dazu schreiben.


    Beste Grüße,
    Uli

  • Zitat

    Original von Ulrike M.
    Wenn man sich die vielen Freisteher - vor allem in Norwegen - ansieht und hört, was man darüber denkt, so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Freistehen auch in Skandinavien verboten sein wird. :(


    Hallo Uli
    du meinst wohl die Hinterlassenschaften der Camper, wenn ich das richtig interpretiere. Dann können wir uns das Thema teilen, denn ich hab auch vor, über unsere Erlebnisse auf C-plätzen mit der Wasserentsorgung einen Beitrag zu bringen.
    Da dachte ich sowieso an dich, du als "Chemikerin" kannst doch wohl mal deine Meinung zur Gefährlichkeit für die Umwelt von Grauwasser mitteilen (Grauwasser ist bei uns: Zahnpasta, normale Seife, Spüli und viel Wasser dazu, Duschgel -selten-).

    Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt

    inpraxi . -- "Es ist wunderbar, einem Dummschwätzer beim Schweigen zuzuhören."

  • Hallo,


    Nein, Manfred, ich meine nicht (nur) die Hinterlassenschaften der Freisteher. Das wäre das eine Thema. Sicher ist es für die Natur kein Problem, wenn man das "normale" Abwasser in die Erde, am besten Kies, ablässt. Aber dass das nur dieses Grauwasser ist, wissen nur wir. Die meisten Leute, die uns Campern dabei zusehen würden, denken, dass das auch Fäkalien sind, die wir da ablassen...


    Fazit: "Die Camper sind Schweine, die hinterlassen ihre Sch... irgendwo"


    Das Hauptthema ist vielmehr, dass die Camper auf Teufel-komm-raus Parkplätze dichtmachen, um zu übernachten. Wir haben das schon in Frankreich erlebt: Der letzte, der den Platz an einem Leuchtturm dichtmachte, bewirkte, dass jeder weiters Ankommende ca. 1 km im Rückwärtsgang wegfahren musste, weil es keine Umkehrmöglichkeit gab.
    Oder es werden Parkplätze dichtgemacht - nicht für eine Nacht, sondern für den ganzen Urlaub. Oder es werden dann sogar Heringe in den Asphalt gerammt, damit die Markise gesichert wird...


    Ich sitze hier in Sichtweite zur Entsorgungsstation des Campingplatzes in Berlevag, die sich auf einer kleinen Straße vor dem Platz befindet. Keiner der heute hier Entsorgenden, der nicht auf dem Platz übernachtet hat, hat den Weg in die Rezeption gefunden, um zu fragen, ob das auch o.k. wäre.


    Gerade hier in Nordskandinavien sieht man Unmengen an Campingfahrzeugen, die neben der Straße im Grünen abgestellt sind, weil die Besizuer hier Urlaub machen, das Wochenende verbringen, Beeren sammeln. Es wird auf diese Art das Jedermansrecht falsch interpretiert, denn dieses lässt nur das Aufschlagen von Zelten in der Natur zu, verbietet aber das Befahren der Natur mit motorisierten Fahrzeugen. Dass diese Fahrzeuge fast zu 100 % Kennzeichen der Einheimischen tragen, tut nichts zur Sache - liest man z.B. im Norwegenforum, so heißt es immer, dass dies die Deutschen wären...


    Je mehr WoMos sich in Europa tummeln, je rücksichtsloser sich unsere Gesellschaft benimmt, desto schneller werden Restriktionen für die WoMo-Fahrer da sein, leider. :(


    Grüße vom Eismeer,
    Uli

  • Zitat

    Original von Ulrike M.
    Sicher ist es für die Natur kein Problem, wenn man das "normale" Abwasser in die Erde, am besten Kies, ablässt.


    Hallo Uli,
    wundert mich zwar, aber ich glaub dir. Wenn ich mir aber vorstelle, dass auf einem C-platz mit Grasoberfläche Tag für Tag über eine ganze Saison in grossem Stil dieses Grauwasser von vielen "Campern" wie ich sah, einfach mit dem Schlauch abgelassen wird, also ohne Auffanggefäß, nicht mal das berühmte mit Loch, dann kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen, wie die Bodenbelastung noch erträglich sein soll. Ich war ja auf Flüssefahrt und stand immer direkt am Fluss und dann dieses Bild.....


    du meinst, das ist alles noch im grünen Bereich?
    Lass mich gerne belehren, zu dem sind Lehrer ja auch da :D :D

    Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt

    inpraxi . -- "Es ist wunderbar, einem Dummschwätzer beim Schweigen zuzuhören."

  • Hallo Manfred,


    Ich glaube, du hast mich nicht ganz richtig verstanden. Ich meinte nicht, dass man am CP auf dem Stellplatz das Wasser ablassen soll. Meist ist dort der Boden ja eher dicht, das Wasser würde gar nicht aufgenommen, des entstehen Pfützen, es stinkt, Insekten fühlen sich wohl. :(
    Obwohl - wir haben einmal in England auf einem sehr gepflegt wirkenden CP gefragt, wo wir das Abwasser loswerden sollten. Die Antwort war äußerst erstaunlich: "Lassen Sie es doch in die Blumenbeete (zwischen den Stellplätzen), die brauchen das Wasser."


    Ich meinte, dass man das Wasser ohne weiteres in ein Kiesbett am Straßenrand ablassen könnte (und der nächste Camper ein paar Meter weiter), ohne sich um die Natur sorgen zu müssen. Genau so wird auch Trinkwasser gereinigt, das dann beste Qualität hat. Dass wir das nicht machen, liegt daran, dass wir nicht dazu beitragen wollen, dass die Camper als Schweine verschrieen werden.


    Beste Grüße,
    Uli


    PS: Im Privatleben - so auch im CB - habe ich keine Funktion als Lehrer. ;)

  • Zitat

    Original von Ulrike M.
    Ich glaube, du hast mich nicht ganz richtig verstanden. Ich meinte nicht, dass man am CP auf dem Stellplatz das Wasser ablassen soll. Meist ist dort der Boden ja eher dicht, das Wasser würde gar nicht aufgenommen, des entstehen Pfützen, es stinkt, Insekten fühlen sich wohl.


    PS: Im Privatleben - so auch im CB - habe ich keine Funktion als Lehrer. ;)


    Hallo Uli
    du hast wohl eine gute WLAN-Verbindung da oben :D


    Also ich kann dir mitteilen, dass das sehr gut geht, dass vieeeeele Dutzend Camper nacheinander ihren Platz auf dem c-platz mit ihrem Grauwasser nacheinander bewässern, ohne stinken und Insekten. Der Boden nimmt das Wasser eben auf (solange keine Dauerregen - dann verteilt sichs ohnehin). Für mich war das eine neue Verhaltensweise, aber das war an vielen c-plätzen üblich, besonders intensiv in Anduze auf C-platz "L´Arche" direkt an den Felsen des Gard. Einige "Idioten" haben zwar mittels Abwasserbehälter tragenderweise entsorgt, aber das waren wohl unverbesserliche "Grüne" :D :D


    Hatte das zuvor noch nie in dieser Dimension beobachtet. Anfangs waren das unser Freunde aus Netherland, dann auch nach entspr. Schärfung des Blickwinkels die Franzosen und Engländer. Ich hab nix gesagt, die Typen machten den Eindruck, dass sie nicht mal verstanden hätten, um was es geht.


    Dass du kein Oberlehrer bist, konnte ich ja schon selbst feststellen, ist ja mehr die Domäne von bestimmten Deutschen. Aber überhaupt kein Lehrer... Na, spricht jedenfalls für dich :D :D


    Halten wir fest: auch auf dem C-platz siehst du keine massive Schädigung der Natur durch dieses Verhalten, richtig?

    Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt

    inpraxi . -- "Es ist wunderbar, einem Dummschwätzer beim Schweigen zuzuhören."

  • Hallo,


    Es kommt wie immer auf die Menge und die Konzentration der Stoffe an. Und natürlich auch auf die Bodenbeschaffenheit. Bei uns Wasserverschwendern sind die Seifen und andere Stoffe in der Regel so verdünnt dass das kaum Probleme verursacht. Ich habe schon von einigen Leuten gehört die ihre Blumen mit Abwaschwasser gießen und mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wen wundert es auch. Einmal bekomemn die Planzen Wasser und zum anderen sind meist irgendwelche waschaktiven Substanzen drin (Tenside) die ganz nebenbei als Dünger wirken. Auch die anderen organischen Stoffe werden ziemlich schnell abgebaut. Und Schwermetalle sollten ja im Abwasser nicht enthalten sein.


    Als wir die letzten zwei Jahre in abgelegenen Gegenden in Griechenland unterwegs waren blieb uns auch nichts anderes übrig zu entsorgen wo es niemanden groß störte. Beispielsweise haben wir auch mal ein Lagerfeuer gemacht wo die Vegetation eher trocken war. Natürlich war das ein geeigneter Platz wo auch schon vorher Lagerfeuer gemacht wurden so dass keine unmittelbare Brandgefahr Bestand. Und als Sicherheit hatten wir einen Eimer mit Abwasser bereit stehen. Nachts habe ich das Lagerfeuer dann mit etwa 100 l Abwasser sorgfältig gelöscht. Am nächsten Morgen sprießte dann im Umkreis des Lagerfeuers frisches grünes Gras aus dem Boden.


    Gerüche gibt es in der Regel nur solange das Abwasser im Tank ist da dort anerobe Bakterien ihr Spiel treiben. Sobald das alles an die Luft kommt ist es mit dem Geruch schnell vorbei. So funktioniert letztlich auch SOG.


    Auch bei Fäkalien ist die Entsorgung in der Natur in der Regel kein Problem. Tiere und Menschen haben schon immer ihre Fäkalien in der Natur hinterlassen und es hat der Natur nie geschadet, eher das Gegenteil. Problematisch ist es auch hier wenn die Menge zu viel wird so dass der natürliche Abbauprozess nicht nach kommt. Deswegen sollte man das trotzdem nur in Ausnahmefällen tun und dann möglichst an Stellen wo eine Konzentration unwahrscheinlich ist.


    Gerade beim Umgang mit Fäkalien (auch den eigenen) haben meiner Ansicht nach viele Leute heutzutage eine sehr verkrampfte Haltung. Dies liegt wohl auch im wesentliche daran dass in unserer Zivilisation die menschlichen Ausscheidungsprodukte mittlerweile schnell und weitgehend geruchlos durch die moderne Technik entsorgt wird. Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und die ersten 10 Jahre noch auf dem Plumpsklo verbracht habe - mit Eimerentsorgung auf den Misthaufen - habe ich eine etwas andere Einstellung dazu. :D


    Ach ja, ich halte auch das Eingraben von Fäkalien wie es immer wieder vorgeschlagen wird für falsch. Dies dient meiner Meinung nach mehr dem Verstecken und dem eigenen Gewissen als der Natur.


    Durch das Eingraben z.B. des Inhalts eines ganzen Portapoties (natürlich nur ohne Chemie) wird der Abbauprozess eher behindert. Da dort die Fäkalien wieder ohne Luft eingesperrt werden geben hier wieder eher die aneroben Bakterien den Ton an was nicht nur stinkt sondern den Abbauprozess stark verlängert. zudem sind im Boden die Organismen die den Abbau von organischen Stoffen vornehmen eher an der Oberfläche angesiedelt da dort die natürliche Zufuhr von organischem Abfall befindet. Deshalb ist es meiner Meinung nach besser den Inhalt über eine größere Fläche auf der Oberfläche zu verteilen. So wird die Konzentration reduziert und über die große Oberfläche können die aeroben Bakterien viel Luftsauerstoff aufnehmen und den Abbauprozess beschleunigen. Nach ein paar Tagen ist alles verschwunden und zu wertvollem Dünger geworden. Im Gegensatz dazu kann man die vergrabenen Hinterlassenschaften noch nach Wochen fast im ursprünglichen Zustand finden.


    Gruß,
    Emil

  • hallo emil,
    ich bin voll einverstanden mit dem was du schreibst und gefühlsmäßig hab ich das seither auch so empfunden.
    Was mich nur nachdenklich machte, war halt die Tatsache, dass auf einem c-platz praktisch jeder Wohnwagen sein Abwasser so entsorgte und ich konnte und kann mir nicht nicht vorstellen, dass die Natur damit klar kommt (Fluss in unmittelbarer Nähe und viele c-plätze rundum), auch wenn das nur einen Sommer lang geschieht. Aber es wird wohl an der Verdünnung liegen. Wenn ich mein Abwasser so anschaue, dann sieht es tatsächlich wie Klarwasser aus, kommt aber nur durch die Insgesamtverdünnung im Tank.


    ps:
    dachte du bist schon ganz im Norden, hat Bayern noch keine Ferien?

    Viele Grüße und allzeit Gute Fahrt

    inpraxi . -- "Es ist wunderbar, einem Dummschwätzer beim Schweigen zuzuhören."

  • Zitat

    Original von inpraxi
    ......Wir standen in Frankreich auch viel frei, aber unser Wasservolumen ist etwas begrenzt, was in Frankr. eigentlich kaum Probleme aufwirft, da viele Entsorgungsmöglichkeiten. Wie sieht das im Norden aus?


    Servus inpraxi,
    in S und in N gibt es Trinkwasser überall, vom Sportboothafen, der Tankstelle bis zum Friedhof, oft auch an größeren rastplätzen an der Landstrasse.
    Nur ganz selten findet man das Hinweisschild "ej Trikvätten" - kein
    Trinkwasser.
    Wir hatten bei unseren vielen Skandinavienreisen noch nie Trinkwassernöte.


    Bei der Toilettenkasettenentsorgung (natürlich nur ohne Chemie) gibt es die "Latrin"-Hinweisschilder (wie Ulrike aufzeigte) auf Tankstellen - dort entsorgen auch die Busse.
    Bei den vielen Sportboothäfen kann man den Hafenmeister fragen und dann gegen geringe Gebühr VE, WC, Wasch-/Trockner und Dusche benützen. Auch da hatten wir noch nie Probs.


    Beim Abwasser vermeiden wir die Verdächtigungen und lassen nur an VE, Autowaschanlagen, Tankstellen (die haben alle Fettabscheider) oder STP/CP ab. Manchmal mit der Toilettenkasette in die Parkplatztoiletten, die man in S und N überall findet.
    Wer freundlich fragt dem wird freundlich geholfen (schwed. Womofahrer zeigten uns bei großen Supermärkten die Kanalöffnungen und Gullis, da Supermärkte immer an das öffentl. Kanalnetz angeschlossen sind in Schweden - meinten sie). :]


    Im übrigen darf nach Infos von schwed. WOMO-Freunden kein WOWA oder WOMO ohne Autarkpaket, d.h ohne Abwassertank und Toilettentank/-Kasette auf einem Parkplatz übernachten.
    Die skand. WOWA werden nur mit Autarkpaket zugelassen, meinten Sie.

    Gruß Dieter, Traudl und Bobbi aus Franken


    Die Lösung ist immer einfach, man muß sie nur finden (A. Solschenizyn) :naund

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