Alte Fotos scannen und aufbereiten

  • Hallo,
    die reiferen Jahrgänge unter uns haben sicherlich einen ordentlichen (ich meine ordentlich großen ;-) Karton voller alter Fotos oder einige alte Fotoalben. An den langen Abenden der nächsten drei Monate also richtig Zeit, die alten Schätze aufzumöbeln und für die Diaschau am LCD-HDMI-Fernseher aufzubereiten.... Über die Diasammlung kann ich auf Wunsch auch gerne mal einen Beitrag schreiben.


    Wer keinen FlachbettScanner hat, (viele haben ja heutzutage einen Multifunktionsdrucker), sollte sich so ein Gerät ausleihen. Auch wenn die Dinger nicht viel kosten, lohnt sich die Anschaffung für die wenigsten. (Die in letzter Zeit häufig angebotenen Dia und Fotoscanner sind nicht zu empfehlen. Die Fotos müssen aus dem Album entnommen werden und die Auflösung für Dia oder Negative ist nicht gerade berauschend. Mit der zum Betriebssystem passenden Treiberdiskette werden vor dem Anschluss des Gerätes die Treiber installiert.


    Viele Bildbearbeitungsprogramme haben eine Funktion, um Scan-Bilder zu importieren. (Sogar das Windows Programm Paint) Nach dem Start der Scan-Funktion meldet sich das Scanner Menue, in dem verschiedene Einstellungen möglich sind. Hier stellt man als Vorlage natürlich Farbfoto (oder bei sw-Bildern "Graustufen") ein. Die Auflösung zwischen 300 und 600 DPI. Manche Scannermenues haben auch sowas wie einen "Weissabgleich", der Farbverfälschungen ausgleicht. Das ist leider bei alten Fotos oft der Fall bzw. nötig.


    Alle Bildbearbeitungsprogramme haben einen Menüpunkt "Farbkorrektur", wo man an Reglern den gelben, blauen oder roten Farbanteil "verschieben" kann. So kann man die Fotos meist noch ziemlich ansehnlich aufbereiten für eine nostalgische Diaschau. Auch zerknitterte und fleckige Bilder habe ich noch ansehnlich wieder hergestellt. Dazu gibt es in Faststone einen sogenannten "Retuschier und Reparaturstempel". Wenn da also Kratzer oder Flecken auszubessern sind, markiert man auf einer angrenzenden heilen Stelle einen passenden Bildbereich zum kopieren. Dann kopiert man diesen Bereich über die fehlerhafte Stelle und schon sieht man von dem Fehler nichts mehr. Nach ein bisschen Übung klappt das bei jedem ganz komfortabel.


    Zur Diaschau auf einem HDMI Gerät bringt man die bearbeiteten Bilder am besten in ein Bildschirmfüllendes Format (1920x1080). Dazu schneidet man erstmal einen Bildausschnitt im Format 16:9 aus dem Bild (sonst bekommt man seitlich oder unten/oben schwarze Balken). Dann reduziert (oder vergrößert) man die Pixelzahl auf 1920x1080 und speichert die Bilder in einen "Fertig-Ordner" auf einem USB Stick oder einer externen Festplatte. Die meisten HDMI Fernseher haben einen USB Anschluss, an den man diese Datenträger direkt anschließen und eine Diaschau starten kann.


    Mit Faststone kann man mit der Zeichnbrett Funktion auch Texte Sprechblasen usw in die Fotos einbringen.

  • Hallo,
    die reiferen Jahrgänge unter uns haben sicherlich einen ordentlichen (ich meine ordentlich großen ;-) Karton voller alter Fotos oder einige alte Fotoalben. An den langen Abenden der nächsten drei Monate also richtig Zeit, die alten Schätze aufzumöbeln und für die Diaschau am LCD-HDMI-Fernseher aufzubereiten.... Über die Diasammlung kann ich auf Wunsch auch gerne mal einen Beitrag schreiben.


    Wer keinen FlachbettScanner hat, (viele haben ja heutzutage einen Multifunktionsdrucker), sollte sich so ein Gerät ausleihen. Auch wenn die Dinger nicht viel kosten, lohnt sich die Anschaffung für die wenigsten. (Die in letzter Zeit häufig angebotenen Dia und Fotoscanner sind nicht zu empfehlen. Die Fotos müssen aus dem Album entnommen werden und die Auflösung für Dia oder Negative ist nicht gerade berauschend. Mit der zum Betriebssystem passenden Treiberdiskette werden vor dem Anschluss des Gerätes die Treiber installiert.


    Viele Bildbearbeitungsprogramme haben eine Funktion, um Scan-Bilder zu importieren. (Sogar das Windows Programm Paint) Nach dem Start der Scan-Funktion meldet sich das Scanner Menue, in dem verschiedene Einstellungen möglich sind. Hier stellt man als Vorlage natürlich Farbfoto (oder bei sw-Bildern "Graustufen") ein. Die Auflösung zwischen 300 und 600 DPI. Manche Scannermenues haben auch sowas wie einen "Weissabgleich", der Farbverfälschungen ausgleicht. Das ist leider bei alten Fotos oft der Fall bzw. nötig.


    Alle Bildbearbeitungsprogramme haben einen Menüpunkt "Farbkorrektur", wo man an Reglern den gelben, blauen oder roten Farbanteil "verschieben" kann. So kann man die Fotos meist noch ziemlich ansehnlich aufbereiten für eine nostalgische Diaschau. Auch zerknitterte und fleckige Bilder habe ich noch ansehnlich wieder hergestellt. Dazu gibt es in Faststone einen sogenannten "Retuschier und Reparaturstempel". Wenn da also Kratzer oder Flecken auszubessern sind, markiert man auf einer angrenzenden heilen Stelle einen passenden Bildbereich zum kopieren. Dann kopiert man diesen Bereich über die fehlerhafte Stelle und schon sieht man von dem Fehler nichts mehr. Nach ein bisschen Übung klappt das bei jedem ganz komfortabel.


    Zur Diaschau auf einem HDMI Gerät bringt man die bearbeiteten Bilder am besten in ein Bildschirmfüllendes Format (1920x1080). Dazu schneidet man erstmal einen Bildausschnitt im Format 16:9 aus dem Bild (sonst bekommt man seitlich oder unten/oben schwarze Balken). Dann reduziert (oder vergrößert) man die Pixelzahl auf 1920x1080 und speichert die Bilder in einen "Fertig-Ordner" auf einem USB Stick oder einer externen Festplatte. Die meisten HDMI Fernseher haben einen USB Anschluss, an den man diese Datenträger direkt anschließen und eine Diaschau starten kann.


    Mit Faststone kann man mit der Zeichnbrett Funktion auch Texte Sprechblasen usw in die Fotos einbringen.

  • Hallo!


    Nachdem die Fotografie auch eines meiner Hobbies ist und ich bereits rund 5000 Dias gescannt habe, sehe ich in deiner Anleituung nur einen kleinen Teil der Arbeit!


    Allem voran stellt sich die Frage, was ich mit dem Scannen überhaupt erreichen will!
    Einfach alte Schätze an Freunde/Verwandte in zeitgerechter Form weiter geben?
    Speziell bei Dias, aber auch bei Papierfotos: sollen die Originale anschließend (z.B. aus Platzgründen) entsorgt werden?
    Wieviel zeitlichen und finanziellen Aufwand möchte ich betreiben?
    Etc, etc.


    Beim Scannen dann die Frage: wie soll das Ergebnis aussehen? Aktueller Zustand des Bildes erhalten/einfrieren? "Wie neu", also z.B. mit den typischen Farbeigenschaften eines Filmes? Oder gar "besser als neu", Farbfehler korrigiert, Belichtung korrigiert, Flecken/Kratzer entfernt etc.?


    Erst nachdem diese (und weitere) Fragen geklärt sind, kann man sich dann meines Erachtens erst die geeigneten Werkzeuge aussuchen, die dann auch einen vernünftigen Workflow zulassen.


    Ach ja, und nach dem Scannen natürlich Archivieren, Verschlagworten etc...



    Nur meine Meinung und nur als Anregung gedacht!




    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo!


    Nachdem die Fotografie auch eines meiner Hobbies ist und ich bereits rund 5000 Dias gescannt habe, sehe ich in deiner Anleituung nur einen kleinen Teil der Arbeit!


    Allem voran stellt sich die Frage, was ich mit dem Scannen überhaupt erreichen will!
    Einfach alte Schätze an Freunde/Verwandte in zeitgerechter Form weiter geben?
    Speziell bei Dias, aber auch bei Papierfotos: sollen die Originale anschließend (z.B. aus Platzgründen) entsorgt werden?
    Wieviel zeitlichen und finanziellen Aufwand möchte ich betreiben?
    Etc, etc.


    Beim Scannen dann die Frage: wie soll das Ergebnis aussehen? Aktueller Zustand des Bildes erhalten/einfrieren? "Wie neu", also z.B. mit den typischen Farbeigenschaften eines Filmes? Oder gar "besser als neu", Farbfehler korrigiert, Belichtung korrigiert, Flecken/Kratzer entfernt etc.?


    Erst nachdem diese (und weitere) Fragen geklärt sind, kann man sich dann meines Erachtens erst die geeigneten Werkzeuge aussuchen, die dann auch einen vernünftigen Workflow zulassen.


    Ach ja, und nach dem Scannen natürlich Archivieren, Verschlagworten etc...



    Nur meine Meinung und nur als Anregung gedacht!




    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • 5000 Dias, Roland, das ist ungefähr die Anzahl die ich von meinem 18-ten Lebensjahr bis 2000 gemacht und im Keller in Magazinen archiviert habe.
    Wie hast du die eingescannt, einzeln oder mit einem automatischen Scanner der eine Nacht lang einen ganzen Kasten scannt.
    Ich habe schon mal an die Möglichkeit gedacht, sie von der Leinwand abzufotografieren ..... Bisher scheitert mein Projekt eh an der Zeit (bzw ich setze andere Prioritäten).
    Das die Bilder nachher noch einzeln bearbeitet werden müssen ist mir klar.

    Liebe Grüße


    Bernhard
    Träume nicht dein Leben sondern Lebe deinen Traum.

  • 5000 Dias, Roland, das ist ungefähr die Anzahl die ich von meinem 18-ten Lebensjahr bis 2000 gemacht und im Keller in Magazinen archiviert habe.
    Wie hast du die eingescannt, einzeln oder mit einem automatischen Scanner der eine Nacht lang einen ganzen Kasten scannt.
    Ich habe schon mal an die Möglichkeit gedacht, sie von der Leinwand abzufotografieren ..... Bisher scheitert mein Projekt eh an der Zeit (bzw ich setze andere Prioritäten).
    Das die Bilder nachher noch einzeln bearbeitet werden müssen ist mir klar.

    Liebe Grüße


    Bernhard
    Träume nicht dein Leben sondern Lebe deinen Traum.

  • Hallo Bernhard!


    5000 Dias, Roland, das ist ungefähr die Anzahl die ich von meinem 18-ten Lebensjahr bis 2000 gemacht und im Keller in Magazinen archiviert habe.


    Bei mir nicht unähnlich, nur ab meinem 12. Lebensjahr bis 2003. Und sie nehmen in der Wohnung den Platz weg... ;)



    Zitat

    Wie hast du die eingescannt, einzeln oder mit einem automatischen Scanner der eine Nacht lang einen ganzen Kasten scannt.


    Ich hab mich (nach einem Nikon Coolscan LS-20) für einen Magazinscanner, dem Reflecta Digitdia 4000 entschieden. Aus heutiger Sicht wäre ein (etwa doppelt so teurer) Nikon 5000 mit Feeder vom Ergebnis wahrscheinlich besser gewesen (der Nikon 5000 gilt als die Referenz bei KB-Diascannern) - nur wird der heute leider nicht mehr produziert...


    Magazinscanner deswegen, weil ich gedacht habe, da schieb ich ein Magazin hinein und vergiß es, bis der Scan fertig ist.
    Tatsächlich muß man aber auch aufpassen, ob sich nicht ein Dia verklemmt (und der vermeintlich über Nacht laufende Scan steckt beim 5. Dia - auch schon erlebt!). Ich habe daher oft ein leeres Magazin mit Silikonspray eingesprüht (vor allem CS- und LKM-Magazine) und dann umgefüllt. In Summe war es also ein ähnlicher Aufwand, wie wenn ich gleich die Dias - ohne Magazin - in den Feeder des Nikon 5000 geschlichtet hätte.


    Den Scanner bzw. alle Möglichkeiten der Scansoftware hab ich einmal ausführlich getestet und mir einen sinnvollen Ablauf erarbeitet. Das hat auch rund eine Woche gekostet.
    Im besten Fall, d.h. ohne Transportprobleme und Staus, kann ich realistisch an einem Tag drei Magazine á 50 Dias scannen, oder umgekehrt, ein 50er-Magazin dauert etwa 3 Stunden.



    Zitat

    Ich habe schon mal an die Möglichkeit gedacht, sie von der Leinwand abzufotografieren


    Vergiß es!
    Die Qualität ist nicht überzeugend, vor allem wegen des sehr unterschiedlichen Reflexionsverhaltens von Leinwänden plus Streulicht, das in normaler Haushaltsumgebung nicht vermeidbar ist.
    Wenn, dann einen Diaprojektor umrüsten - Kondensor durch Mattscheibe ersetzen, Lampe austauschen, Projektorobjektiv entfernen und möglichst mit Macroobjektiv Dia von vorne abfotografieren (Bericht beispielsweise hier: http://foto.beitinger.de/dias_digitalisieren/ Google-Suchbegriff "dias abfotografieren").



    Zitat

    Das die Bilder nachher noch einzeln bearbeitet werden müssen ist mir klar.


    Das kommt ganz auf die Vorarbeit an, siehe mein voriges Posting.
    Wenn man sich die Zeit nimmt, die ersten Dias einer Serie möglichst optimal einzustellen, wird die ganze Serie - von Ausnahmefällen abgesehen - nicht mehr viel Arbeit bereiten.


    Problem dabei ist der jeweilige Erhaltungszustand der Dias. Dabei kann man nicht pauschal zwischen "alt=schlecht" und "neu=gut" unterscheiden, es kommt meiner Meinung nach viel drauf an, wie das entwickelnde Labor gearbeitet hat! Ich hab Dias aus meinen Anfangszeiten, bzw. auch Dias von meinem Vater und meinem Opa, die völlig unproblematisch sind, aber auf der anderen Seite relativ neue Dias, die schon einen extremen Farbstich haben. Beispielsweise hat sich ein ehemals toller Film, der Agfa 50 Professional, den ich 1986 in Israel verwendet habe, so verändert, daß die Goldkuppel des Felsendom in Jerusalem heute nur mehr ein langweiliges Blechdach ist. Einfach nur schade. Ähnliches habe ich aber auch schon bei "nur" 10 Jahre alten Filmen festgestellt - siehe mein erstes Posting: erhalten/restaurieren/...



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Bernhard!


    5000 Dias, Roland, das ist ungefähr die Anzahl die ich von meinem 18-ten Lebensjahr bis 2000 gemacht und im Keller in Magazinen archiviert habe.


    Bei mir nicht unähnlich, nur ab meinem 12. Lebensjahr bis 2003. Und sie nehmen in der Wohnung den Platz weg... ;)



    Zitat

    Wie hast du die eingescannt, einzeln oder mit einem automatischen Scanner der eine Nacht lang einen ganzen Kasten scannt.


    Ich hab mich (nach einem Nikon Coolscan LS-20) für einen Magazinscanner, dem Reflecta Digitdia 4000 entschieden. Aus heutiger Sicht wäre ein (etwa doppelt so teurer) Nikon 5000 mit Feeder vom Ergebnis wahrscheinlich besser gewesen (der Nikon 5000 gilt als die Referenz bei KB-Diascannern) - nur wird der heute leider nicht mehr produziert...


    Magazinscanner deswegen, weil ich gedacht habe, da schieb ich ein Magazin hinein und vergiß es, bis der Scan fertig ist.
    Tatsächlich muß man aber auch aufpassen, ob sich nicht ein Dia verklemmt (und der vermeintlich über Nacht laufende Scan steckt beim 5. Dia - auch schon erlebt!). Ich habe daher oft ein leeres Magazin mit Silikonspray eingesprüht (vor allem CS- und LKM-Magazine) und dann umgefüllt. In Summe war es also ein ähnlicher Aufwand, wie wenn ich gleich die Dias - ohne Magazin - in den Feeder des Nikon 5000 geschlichtet hätte.


    Den Scanner bzw. alle Möglichkeiten der Scansoftware hab ich einmal ausführlich getestet und mir einen sinnvollen Ablauf erarbeitet. Das hat auch rund eine Woche gekostet.
    Im besten Fall, d.h. ohne Transportprobleme und Staus, kann ich realistisch an einem Tag drei Magazine á 50 Dias scannen, oder umgekehrt, ein 50er-Magazin dauert etwa 3 Stunden.



    Zitat

    Ich habe schon mal an die Möglichkeit gedacht, sie von der Leinwand abzufotografieren


    Vergiß es!
    Die Qualität ist nicht überzeugend, vor allem wegen des sehr unterschiedlichen Reflexionsverhaltens von Leinwänden plus Streulicht, das in normaler Haushaltsumgebung nicht vermeidbar ist.
    Wenn, dann einen Diaprojektor umrüsten - Kondensor durch Mattscheibe ersetzen, Lampe austauschen, Projektorobjektiv entfernen und möglichst mit Macroobjektiv Dia von vorne abfotografieren (Bericht beispielsweise hier: http://foto.beitinger.de/dias_digitalisieren/ Google-Suchbegriff "dias abfotografieren").



    Zitat

    Das die Bilder nachher noch einzeln bearbeitet werden müssen ist mir klar.


    Das kommt ganz auf die Vorarbeit an, siehe mein voriges Posting.
    Wenn man sich die Zeit nimmt, die ersten Dias einer Serie möglichst optimal einzustellen, wird die ganze Serie - von Ausnahmefällen abgesehen - nicht mehr viel Arbeit bereiten.


    Problem dabei ist der jeweilige Erhaltungszustand der Dias. Dabei kann man nicht pauschal zwischen "alt=schlecht" und "neu=gut" unterscheiden, es kommt meiner Meinung nach viel drauf an, wie das entwickelnde Labor gearbeitet hat! Ich hab Dias aus meinen Anfangszeiten, bzw. auch Dias von meinem Vater und meinem Opa, die völlig unproblematisch sind, aber auf der anderen Seite relativ neue Dias, die schon einen extremen Farbstich haben. Beispielsweise hat sich ein ehemals toller Film, der Agfa 50 Professional, den ich 1986 in Israel verwendet habe, so verändert, daß die Goldkuppel des Felsendom in Jerusalem heute nur mehr ein langweiliges Blechdach ist. Einfach nur schade. Ähnliches habe ich aber auch schon bei "nur" 10 Jahre alten Filmen festgestellt - siehe mein erstes Posting: erhalten/restaurieren/...



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Danke für die Antwort Roland. Es gibt übrigens jetzt den Digitscan 6000. Werde mal mit meinen Brüdern zusammen überlegen ob wir uns den Anschaffen.

    Liebe Grüße


    Bernhard
    Träume nicht dein Leben sondern Lebe deinen Traum.

  • Danke für die Antwort Roland. Es gibt übrigens jetzt den Digitscan 6000. Werde mal mit meinen Brüdern zusammen überlegen ob wir uns den Anschaffen.

    Liebe Grüße


    Bernhard
    Träume nicht dein Leben sondern Lebe deinen Traum.

  • Ich habe Anfang des Jahres ca. 4.000 Negativbilder einscannen lassen. Für selbst einscannen war mir meine Zeit zu Schade und besser als ein Scan-Service hätte ich es auch nicht machen können. Das hat etwa 15 ct/Bild gekostet.


    Die eigentliche Arbeit ist dann das einsortieren und das Versehen mit Schlagworten. Ich mache das mittlerweile mit Picasa.


    Die Originale behalte ich natürlich.

  • Ich habe Anfang des Jahres ca. 4.000 Negativbilder einscannen lassen. Für selbst einscannen war mir meine Zeit zu Schade und besser als ein Scan-Service hätte ich es auch nicht machen können. Das hat etwa 15 ct/Bild gekostet.


    Die eigentliche Arbeit ist dann das einsortieren und das Versehen mit Schlagworten. Ich mache das mittlerweile mit Picasa.


    Die Originale behalte ich natürlich.

  • Hallo Roland,


    warum muss man immer alles verkomplizieren? Ich habe doch beschrieben, für welchen Anwendungsfall ich die Bilder scanne und das hier beschreibe. Wenn Du da "wissenschaftlich" drangehen willst bitteschön. Aber meine "Zielgruppe" wird das bestimmt anders sehen und einen einfachen Lösungsweg zu schätzen wissen.


    Ich arbeite an meinem Ort ehrenamtlich an einem solchen Projekt und weiß aus praktischer Erfahrung, dass das Thema aktuell ist. Die HDTV Geräte erobern sich derzeit in rasendem Tempo die Wohnzimmer. Und nur die wenigsten Leute kennen die Möglichkeiten, die sich mit diesen Geräten auftun. Das wollte ich mit einfachen, deutschen Worten beschreiben. Mit Begriffen wie Problemanalyse und Workflow können die wenigsten was anfangen.


    Wenn man dann das Thema mit Fachbegriffen spickt und die vorgestellte Vorgehensweise als Laienhaft oder gar als als komplett falsch kommentiert, dann ist es für den "Normalknipser" gestorben, weil er sich angesichts der "dominierenden Expertenmeinung "nicht mehr traut, bei dem Thema mit zu diskutieren, oder auch nur Fragen zu stellen.


    Deine Bedenken sind sicher zutreffend, aber sie passen besser in ein Expertenforum für Medienleute, die sich professionell damit beschäftigen.


    Für Erfahrungen mit Diascannen schlage ich vor, ein extra Thema zu eröffnen, weil sonst mein Thema zerredet wird.

  • Hallo Roland,


    warum muss man immer alles verkomplizieren? Ich habe doch beschrieben, für welchen Anwendungsfall ich die Bilder scanne und das hier beschreibe. Wenn Du da "wissenschaftlich" drangehen willst bitteschön. Aber meine "Zielgruppe" wird das bestimmt anders sehen und einen einfachen Lösungsweg zu schätzen wissen.


    Ich arbeite an meinem Ort ehrenamtlich an einem solchen Projekt und weiß aus praktischer Erfahrung, dass das Thema aktuell ist. Die HDTV Geräte erobern sich derzeit in rasendem Tempo die Wohnzimmer. Und nur die wenigsten Leute kennen die Möglichkeiten, die sich mit diesen Geräten auftun. Das wollte ich mit einfachen, deutschen Worten beschreiben. Mit Begriffen wie Problemanalyse und Workflow können die wenigsten was anfangen.


    Wenn man dann das Thema mit Fachbegriffen spickt und die vorgestellte Vorgehensweise als Laienhaft oder gar als als komplett falsch kommentiert, dann ist es für den "Normalknipser" gestorben, weil er sich angesichts der "dominierenden Expertenmeinung "nicht mehr traut, bei dem Thema mit zu diskutieren, oder auch nur Fragen zu stellen.


    Deine Bedenken sind sicher zutreffend, aber sie passen besser in ein Expertenforum für Medienleute, die sich professionell damit beschäftigen.


    Für Erfahrungen mit Diascannen schlage ich vor, ein extra Thema zu eröffnen, weil sonst mein Thema zerredet wird.

  • Hallo!


    warum muss man immer alles verkomplizieren?


    Habe ich das?
    Es ist aus meiner Sicht nur ein komplexeres Thema.



    Zitat

    Ich habe doch beschrieben, für welchen Anwendungsfall ich die Bilder scanne und das hier beschreibe.


    Na ja, so eindeutig war das nicht. Zumindest hab ich das nicht so gelesen.



    Zitat

    Wenn man dann das Thema mit Fachbegriffen spickt


    Genau das versuchte ich zu vermeiden. Bitte zähle die Fachbegriffe in meiner Antwort auf deinen Beitrag auf.
    Den "Workflow" akzeptiere ich als Kritik.



    Zitat

    und die vorgestellte Vorgehensweise als Laienhaft oder gar als als komplett falsch kommentiert,


    So, jetzt muß ich aber auf das energischste protestieren!
    Ich habe in deine Vorgehensweise weder als laienhaft, geschweige denn als falsch hingestellt!
    Nur als einen Teilbereich des gesamten Themenkomplexes.



    Zitat

    dann ist es für den "Normalknipser" gestorben, weil er sich angesichts der "dominierenden Expertenmeinung "nicht mehr traut, bei dem Thema mit zu diskutieren, oder auch nur Fragen zu stellen.


    Gleich problematisch ist es aber, wenn das Thema als ganz einfach und unproblematisch dargestellt wird und der "Normalknipser", wie du ihn nennst, dann kein zufriedenstellendes Ergebnis bekommt.
    Frust genauso vorprogrammiert.



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo!


    warum muss man immer alles verkomplizieren?


    Habe ich das?
    Es ist aus meiner Sicht nur ein komplexeres Thema.



    Zitat

    Ich habe doch beschrieben, für welchen Anwendungsfall ich die Bilder scanne und das hier beschreibe.


    Na ja, so eindeutig war das nicht. Zumindest hab ich das nicht so gelesen.



    Zitat

    Wenn man dann das Thema mit Fachbegriffen spickt


    Genau das versuchte ich zu vermeiden. Bitte zähle die Fachbegriffe in meiner Antwort auf deinen Beitrag auf.
    Den "Workflow" akzeptiere ich als Kritik.



    Zitat

    und die vorgestellte Vorgehensweise als Laienhaft oder gar als als komplett falsch kommentiert,


    So, jetzt muß ich aber auf das energischste protestieren!
    Ich habe in deine Vorgehensweise weder als laienhaft, geschweige denn als falsch hingestellt!
    Nur als einen Teilbereich des gesamten Themenkomplexes.



    Zitat

    dann ist es für den "Normalknipser" gestorben, weil er sich angesichts der "dominierenden Expertenmeinung "nicht mehr traut, bei dem Thema mit zu diskutieren, oder auch nur Fragen zu stellen.


    Gleich problematisch ist es aber, wenn das Thema als ganz einfach und unproblematisch dargestellt wird und der "Normalknipser", wie du ihn nennst, dann kein zufriedenstellendes Ergebnis bekommt.
    Frust genauso vorprogrammiert.



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Danke für die Antwort Roland. Es gibt übrigens jetzt den Digitscan 6000. Werde mal mit meinen Brüdern zusammen überlegen ob wir uns den Anschaffen.


    Hallo,
    ich bin seit Jahren auch schon dabei meine Dia's einzuscannen............
    .................aber nicht eins ist gescannt ;( :rolleyes:


    Die angebotenen Scanner entsprechen eigentlich nicht meinen Wünschen
    und die Wünsche sind sssooooo teuer.
    Bevor ich nun meine Kisten alle verschicke, versuche ich einen Scanner im Netz zu leihen.........
    ............gibt's nämlich ( HIER ein Bsp. ) auch, denn ich habe keine möglichen "Kaufpartner" X(


    Nächsten Problem tut sich auf:
    - als Jäger & Sammler trennt man sich dann anschliessend von seinem Dia-Bestand
    oder lagert man den weiterhin unterm Dachboden ein :wacko: :whistling:


    Uah - Nachtrag:
    wegen der Ausleihzeit - las ich gerade:
    automatisches und zeitsparendes Scannen von 100 Dias direkt aus dem Magazin
    mit Staub- und Kratzerentfernung benötigt ca. 5 Stunden

    Gruß vom Thomas


    - Ranger bei Spritmonitor : 1094530_5.png
    " Ich brauche kein google, denn meine Frau weiss sowieso alles besser !"

  • Danke für die Antwort Roland. Es gibt übrigens jetzt den Digitscan 6000. Werde mal mit meinen Brüdern zusammen überlegen ob wir uns den Anschaffen.


    Hallo,
    ich bin seit Jahren auch schon dabei meine Dia's einzuscannen............
    .................aber nicht eins ist gescannt ;( :rolleyes:


    Die angebotenen Scanner entsprechen eigentlich nicht meinen Wünschen
    und die Wünsche sind sssooooo teuer.
    Bevor ich nun meine Kisten alle verschicke, versuche ich einen Scanner im Netz zu leihen.........
    ............gibt's nämlich ( HIER ein Bsp. ) auch, denn ich habe keine möglichen "Kaufpartner" X(


    Nächsten Problem tut sich auf:
    - als Jäger & Sammler trennt man sich dann anschliessend von seinem Dia-Bestand
    oder lagert man den weiterhin unterm Dachboden ein :wacko: :whistling:


    Uah - Nachtrag:
    wegen der Ausleihzeit - las ich gerade:
    automatisches und zeitsparendes Scannen von 100 Dias direkt aus dem Magazin
    mit Staub- und Kratzerentfernung benötigt ca. 5 Stunden

    Gruß vom Thomas


    - Ranger bei Spritmonitor : 1094530_5.png
    " Ich brauche kein google, denn meine Frau weiss sowieso alles besser !"

  • Hallo Freaks,


    es ist bald ein Jahr vergangen, seit dem letzten Post. Die Tag-Nachtgleiche ist vorbei und damit nimmt der "Abend" wieder größeren Raum in unserem Tagesablauf ein. Damit wird das Thema bei vielen wieder akut. :-)


    Vermutlich hat sich bei den wenigsten etwas an der Situation geändert: Die Bilder und Dia-Vorräte harren immer noch der Digitilaisierung.


    Roland hat das Thema Dia sehr anschaulich beschrieben. Ich selber bin dem Problem mit der von Roland zitierten Lösung mit dem Projektorumbau beigekommen. Aber ich habe auch erst einen Bruchteil meiner Vorräte bearbeitet.


    Insgesamt sind die Probleme beim Scannen und Nachbearbeiten ja alle schon angesprochen.


    Ich möchte also nur noch anregen, die Bilder weniger Aufwändig zu archivieren. Ich meine damit in erster Linie die Auflösung. Es hat sich noch viel zu wenig herumgesprochen, dass für die Diaschau am sinnvollsten die Auflösung des Abspielgerätes geeignet ist. Noch viel zu viele Leute verwenden die Bilder in der vollen Auflösung direkt für die Diaschau auf dem heimischen Fernseher oder auch einem Digitalprojektor.

  • Hallo Freaks,


    es ist bald ein Jahr vergangen, seit dem letzten Post. Die Tag-Nachtgleiche ist vorbei und damit nimmt der "Abend" wieder größeren Raum in unserem Tagesablauf ein. Damit wird das Thema bei vielen wieder akut. :-)


    Vermutlich hat sich bei den wenigsten etwas an der Situation geändert: Die Bilder und Dia-Vorräte harren immer noch der Digitilaisierung.


    Roland hat das Thema Dia sehr anschaulich beschrieben. Ich selber bin dem Problem mit der von Roland zitierten Lösung mit dem Projektorumbau beigekommen. Aber ich habe auch erst einen Bruchteil meiner Vorräte bearbeitet.


    Insgesamt sind die Probleme beim Scannen und Nachbearbeiten ja alle schon angesprochen.


    Ich möchte also nur noch anregen, die Bilder weniger Aufwändig zu archivieren. Ich meine damit in erster Linie die Auflösung. Es hat sich noch viel zu wenig herumgesprochen, dass für die Diaschau am sinnvollsten die Auflösung des Abspielgerätes geeignet ist. Noch viel zu viele Leute verwenden die Bilder in der vollen Auflösung direkt für die Diaschau auf dem heimischen Fernseher oder auch einem Digitalprojektor.

  • Also ich habe alles mit voller Auflösung archiviert, denn dann bietet sich auch die Möglichkeit einzelne Bilder ohne große Verluste nach zu bearbeiten und auch mal größere Abzüge zu machen.


    Für eine Diashow exportiere ich die Bilder einfach in Picasa mit der gewünschten Auflösung. Dann kann man das auch mit schwächeren Abspielgeräten, z.B. auch dem Handy oder dem Fernseher in akzeptabler Geschwindigkeit machen. Auch habe ich eine Vielzahl der Bilder mit kleiner Auflösung auch bei Picasa online. So kann ich jederzeit per Internet darauf zugreifen.

  • Also ich habe alles mit voller Auflösung archiviert, denn dann bietet sich auch die Möglichkeit einzelne Bilder ohne große Verluste nach zu bearbeiten und auch mal größere Abzüge zu machen.


    Für eine Diashow exportiere ich die Bilder einfach in Picasa mit der gewünschten Auflösung. Dann kann man das auch mit schwächeren Abspielgeräten, z.B. auch dem Handy oder dem Fernseher in akzeptabler Geschwindigkeit machen. Auch habe ich eine Vielzahl der Bilder mit kleiner Auflösung auch bei Picasa online. So kann ich jederzeit per Internet darauf zugreifen.

  • Hallo!


    Ich möchte also nur noch anregen, die Bilder weniger Aufwändig zu archivieren. Ich meine damit in erster Linie die Auflösung.


    Davon würde ich dringend abraten!
    Vor nicht allzu langer Zeit war eine Auflösung von 1024x768 (Seitenverhältnis 4:3) üblich, heute ist es HDTV (1920x1080, 16:9), was ist morgen Standard?
    Und das bei Dias mit einem Seitenverhältnis von 3:2... ;)


    Ich empfehle, die Dias in der technisch sinnvollsten Auflösung des Scanners (muß nicht zwangsweise die maximale sein, anderes Thema) zu digitalisieren, diese zu archivieren und dann je nach Nutzung gegebenenfalls herunter zu skalieren.



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo!


    Ich möchte also nur noch anregen, die Bilder weniger Aufwändig zu archivieren. Ich meine damit in erster Linie die Auflösung.


    Davon würde ich dringend abraten!
    Vor nicht allzu langer Zeit war eine Auflösung von 1024x768 (Seitenverhältnis 4:3) üblich, heute ist es HDTV (1920x1080, 16:9), was ist morgen Standard?
    Und das bei Dias mit einem Seitenverhältnis von 3:2... ;)


    Ich empfehle, die Dias in der technisch sinnvollsten Auflösung des Scanners (muß nicht zwangsweise die maximale sein, anderes Thema) zu digitalisieren, diese zu archivieren und dann je nach Nutzung gegebenenfalls herunter zu skalieren.



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Ja Leute,


    als Experten habt Ihr da durchaus Recht. Ich mach das auch so. Es gibt aber viele Leute, die haben es nicht so mit "schnell mal eine Auswahl für Diaschau herunterrechnen". Die haben oftmals nicht mal vor, ihre Bilder jemals zu bearbeiten. Und genau für jene ist es sinnvoll, ihre Bilder in der heute üblichen Display Auflösung zu archivieren.


    Ja, heut ist HDMI standard. Aber viele gucken auch heute noch auf ihrem HD-TV in PAL-Auflösung. Und ja, es steht schon die QHD in den Startlöchern. Aber ihr könnt mir glauben, mit QHD geht das wie mit den immer höheren Auflösungen der Digicams. Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht. Die maximale Auflösung ist schon lange über das sinnvolle Maß hinaus gewachsen.


    Bei den meisten ist es doch ohnehin so: Wenn die Bilder nicht sofort für eine Präsentation fertig gemacht werden, passiert das NIE. Deswegen ist auch das Archivieren der Originalbilder das bequemste. Aber was nützen sie in irgend einem Archiv, wenn sie nie angesehen werden? Dazu kommt noch, dass die meisten Leute wegen dem Daten-Wust die Sicherung vernachlässligen und beim nächsten Festplattencrash all die schönen Erinnerungen über die Wupper sind.


    Ausserdem, wenn ich die Originale archiviere, kann ich genau so gut AUCH die Vorführbereiten Kopien archivieren. Wie viele Bilder werden NIE mehr angesehen, weil sie nicht in "fertiger" Form vorliegen?
    MfG. Emil

  • Ja Leute,


    als Experten habt Ihr da durchaus Recht. Ich mach das auch so. Es gibt aber viele Leute, die haben es nicht so mit "schnell mal eine Auswahl für Diaschau herunterrechnen". Die haben oftmals nicht mal vor, ihre Bilder jemals zu bearbeiten. Und genau für jene ist es sinnvoll, ihre Bilder in der heute üblichen Display Auflösung zu archivieren.


    Ja, heut ist HDMI standard. Aber viele gucken auch heute noch auf ihrem HD-TV in PAL-Auflösung. Und ja, es steht schon die QHD in den Startlöchern. Aber ihr könnt mir glauben, mit QHD geht das wie mit den immer höheren Auflösungen der Digicams. Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht. Die maximale Auflösung ist schon lange über das sinnvolle Maß hinaus gewachsen.


    Bei den meisten ist es doch ohnehin so: Wenn die Bilder nicht sofort für eine Präsentation fertig gemacht werden, passiert das NIE. Deswegen ist auch das Archivieren der Originalbilder das bequemste. Aber was nützen sie in irgend einem Archiv, wenn sie nie angesehen werden? Dazu kommt noch, dass die meisten Leute wegen dem Daten-Wust die Sicherung vernachlässligen und beim nächsten Festplattencrash all die schönen Erinnerungen über die Wupper sind.


    Ausserdem, wenn ich die Originale archiviere, kann ich genau so gut AUCH die Vorführbereiten Kopien archivieren. Wie viele Bilder werden NIE mehr angesehen, weil sie nicht in "fertiger" Form vorliegen?
    MfG. Emil

  • Hallo Emil!


    Es gibt aber viele Leute, die haben es nicht so mit "schnell mal eine Auswahl für Diaschau herunterrechnen".


    Einspruch, Euer Ehren!
    Wenn jemand schon Dias selbst digitalisiert (und darum geht es ja in diesem Thread), sind Programme á la IrfanView oder XnView sicher kein Problem. Gerade wenn es um Gratissoftware geht, werden alle sehr kreativ! :D



    Zitat

    Und genau für jene ist es sinnvoll, ihre Bilder in der heute üblichen Display Auflösung zu archivieren.


    Du meinst also, daß sich Tante Emmas berühmt berüchtigter Diaabend irgendwann digital wiederholen wird? :D



    Zitat

    Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht.


    Völlig richtig! Auch ich habe schon DIN A2-Kalender mit "nur" 6 MP (Canon 300D) erstellt. Allerdings waren diese Kalender durchaus Auslöser, in bessere Objektive zu investieren.
    Und ich gebe ehlich zu, daß sich mittlerweile auch Objektive jeneits der 1000€-Grenze in meinem Besitz und im regelmäßigen Gebrauch befinden.
    Ist eben auch ein Hobby von mir.



    Zitat

    Bei den meisten ist es doch ohnehin so: Wenn die Bilder nicht sofort für eine Präsentation fertig gemacht werden, passiert das NIE.


    Dem stimme ich auch zu.
    Gehässige Frage: Hat bei diesen Fotos die Welt etwas versäumt? ;)



    Zitat

    Deswegen ist auch das Archivieren der Originalbilder das bequemste. Aber was nützen sie in irgend einem Archiv, wenn sie nie angesehen werden?


    Da gleube ich, daß wir schön langsam auch den Begriff "Archiv" definieren müssen!



    Zitat

    Dazu kommt noch, dass die meisten Leute wegen dem Daten-Wust die Sicherung vernachlässligen und beim nächsten Festplattencrash all die schönen Erinnerungen über die Wupper sind.


    Wie heißt es doch so schön: Wenn du kein Backup hast, waren die Daten ohnehin nicht so wichtig! :D



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Emil!


    Es gibt aber viele Leute, die haben es nicht so mit "schnell mal eine Auswahl für Diaschau herunterrechnen".


    Einspruch, Euer Ehren!
    Wenn jemand schon Dias selbst digitalisiert (und darum geht es ja in diesem Thread), sind Programme á la IrfanView oder XnView sicher kein Problem. Gerade wenn es um Gratissoftware geht, werden alle sehr kreativ! :D



    Zitat

    Und genau für jene ist es sinnvoll, ihre Bilder in der heute üblichen Display Auflösung zu archivieren.


    Du meinst also, daß sich Tante Emmas berühmt berüchtigter Diaabend irgendwann digital wiederholen wird? :D



    Zitat

    Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht.


    Völlig richtig! Auch ich habe schon DIN A2-Kalender mit "nur" 6 MP (Canon 300D) erstellt. Allerdings waren diese Kalender durchaus Auslöser, in bessere Objektive zu investieren.
    Und ich gebe ehlich zu, daß sich mittlerweile auch Objektive jeneits der 1000€-Grenze in meinem Besitz und im regelmäßigen Gebrauch befinden.
    Ist eben auch ein Hobby von mir.



    Zitat

    Bei den meisten ist es doch ohnehin so: Wenn die Bilder nicht sofort für eine Präsentation fertig gemacht werden, passiert das NIE.


    Dem stimme ich auch zu.
    Gehässige Frage: Hat bei diesen Fotos die Welt etwas versäumt? ;)



    Zitat

    Deswegen ist auch das Archivieren der Originalbilder das bequemste. Aber was nützen sie in irgend einem Archiv, wenn sie nie angesehen werden?


    Da gleube ich, daß wir schön langsam auch den Begriff "Archiv" definieren müssen!



    Zitat

    Dazu kommt noch, dass die meisten Leute wegen dem Daten-Wust die Sicherung vernachlässligen und beim nächsten Festplattencrash all die schönen Erinnerungen über die Wupper sind.


    Wie heißt es doch so schön: Wenn du kein Backup hast, waren die Daten ohnehin nicht so wichtig! :D



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht. Die maximale Auflösung ist schon lange über das sinnvolle Maß hinaus gewachsen.

    Das möchte ich so nicht unterschreiben. Man sollte schon etwas differenzieren. Es gibt heute 16 MP Sensoren, die deutlich bessere, rauschärmere Jpegs produzieren,
    als die meiner altgedienten Nikon D200 mit "nur" 10 MP.


    Dann bieten diese Auflösungen auch die Möglichkeit der Ausschnittvergrößerung (man könnte es auch Digitalzoom nennen ;) ) ohne dass man den alten 10MP gegenüber einen
    Qualitätsverlust zu beklagen hätte. Da bedeutet, dass aus 450mm Brennweite schnell mal rund 700mm werden, bei vergleichbarer Auflösung zum 10 MP Sensor.


    Selbst die neue Nikon D800 bietet eine Bildqualität, die trotz ihrer 36 MP !! deutlich über der von alten 6 oder 8 MP Kameras liegt. Ob man das nun braucht muss jeder
    für sich entscheiden.


    Letztendlich ist ja auch die Datenmenge, die archiviert und ggf. bearbeitet werden muss, nicht ganz unwichtig. Aber 16 MP finde ich ist inzwischen fast schon Standart.


    Gruß


    Roman

  • Du kriegst schon bald nichts unter 14 - 16 Megapixel, und das obwohl kein Mensch den Megapixelwahn braucht. Die maximale Auflösung ist schon lange über das sinnvolle Maß hinaus gewachsen.

    Das möchte ich so nicht unterschreiben. Man sollte schon etwas differenzieren. Es gibt heute 16 MP Sensoren, die deutlich bessere, rauschärmere Jpegs produzieren,
    als die meiner altgedienten Nikon D200 mit "nur" 10 MP.


    Dann bieten diese Auflösungen auch die Möglichkeit der Ausschnittvergrößerung (man könnte es auch Digitalzoom nennen ;) ) ohne dass man den alten 10MP gegenüber einen
    Qualitätsverlust zu beklagen hätte. Da bedeutet, dass aus 450mm Brennweite schnell mal rund 700mm werden, bei vergleichbarer Auflösung zum 10 MP Sensor.


    Selbst die neue Nikon D800 bietet eine Bildqualität, die trotz ihrer 36 MP !! deutlich über der von alten 6 oder 8 MP Kameras liegt. Ob man das nun braucht muss jeder
    für sich entscheiden.


    Letztendlich ist ja auch die Datenmenge, die archiviert und ggf. bearbeitet werden muss, nicht ganz unwichtig. Aber 16 MP finde ich ist inzwischen fast schon Standart.


    Gruß


    Roman

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