Alte Fotos scannen und aufbereiten

  • Hallo Roland und Roman,


    das hat so keinen Zweck... IHR schreibt für eine ganz andere Benutzerklasse. Die ist in den Fotoforen besser aufgehoben ;-)


    DIE (meisten) Camper fotografieren NICHT für das Weltkulturerbe oder für großformatige Werbebroschüren, sondern für die persönliche Erinnerung, zur Wiedergabe auf dem heimischen TV. De Zielgruppe sind diejenigen, die Fotos bis Anfang dieses Jahrtausends noch in Schuhkartons, oder wenn es hochkam in Dia Magazinen archiviert haben. Und das waren auch keine Fotos, die "die Welt" vermisste.


    Da müssen wir den Begriff Archiv auch nicht neu definieren. Ich habe beinahe täglich mit Menschen zu tun, die den Computer und die digitalen Medien erst für sich entdecken, und die Tücken der neuen Medien erst erfahren müssen. Oft mit bereits antiquiertem Gerät mit wenig Speicher. Und vor allem ohne Konzept, wie sie die Fotos (und anderen Datenbestände) überhaupt organisieren. Denen möchte ich zeigen, wie man mit 300KB großen(kleinen) Dateien ganz ansehnliche Bildwiedergabe hinbekommt. Da finde ich Eure Kommentare, auch wenn sie sachlich richtig sind, eher kontraproduktiv. Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.
    Gruß, Emil

  • Hallo Roland und Roman,


    das hat so keinen Zweck... IHR schreibt für eine ganz andere Benutzerklasse. Die ist in den Fotoforen besser aufgehoben ;-)


    DIE (meisten) Camper fotografieren NICHT für das Weltkulturerbe oder für großformatige Werbebroschüren, sondern für die persönliche Erinnerung, zur Wiedergabe auf dem heimischen TV. De Zielgruppe sind diejenigen, die Fotos bis Anfang dieses Jahrtausends noch in Schuhkartons, oder wenn es hochkam in Dia Magazinen archiviert haben. Und das waren auch keine Fotos, die "die Welt" vermisste.


    Da müssen wir den Begriff Archiv auch nicht neu definieren. Ich habe beinahe täglich mit Menschen zu tun, die den Computer und die digitalen Medien erst für sich entdecken, und die Tücken der neuen Medien erst erfahren müssen. Oft mit bereits antiquiertem Gerät mit wenig Speicher. Und vor allem ohne Konzept, wie sie die Fotos (und anderen Datenbestände) überhaupt organisieren. Denen möchte ich zeigen, wie man mit 300KB großen(kleinen) Dateien ganz ansehnliche Bildwiedergabe hinbekommt. Da finde ich Eure Kommentare, auch wenn sie sachlich richtig sind, eher kontraproduktiv. Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.
    Gruß, Emil

  • Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.

    Oh,oh....liegt das am Wetter, oder weshalb sind manche hier in letzter Zeit so "dünnhäutig" :D


    Im Ernst Emil, es hat Dich doch niemand angegriffen ,schon gar nicht derart, um so zu reagieren. Wir tauschen doch nur
    Meinungen aus ;)


    Du hast ja auch im Prinzip recht. Allerdings geht Dein Wunsch m.E. an der Realität vorbei. Denn gerade die Klientel, di DU
    ansprechen willst, ist sehr empfänglich für den "Megapixelwahn", da ihnen auch von der Werbung suggeriert wird, mehr MP
    mehr Bildqualität.


    Da müssten sich die Kompaktkamerahersteller schon einig sein und sich einer selbst auferlegten MP Beschränkung unterwerfen:
    Kleiner Sensor = max 8-10 MP.


    Solange das nicht passiert, wird immer der mit den meisten MP mehr Kameras verkaufen.


    Gruß


    Roman

  • Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.

    Oh,oh....liegt das am Wetter, oder weshalb sind manche hier in letzter Zeit so "dünnhäutig" :D


    Im Ernst Emil, es hat Dich doch niemand angegriffen ,schon gar nicht derart, um so zu reagieren. Wir tauschen doch nur
    Meinungen aus ;)


    Du hast ja auch im Prinzip recht. Allerdings geht Dein Wunsch m.E. an der Realität vorbei. Denn gerade die Klientel, di DU
    ansprechen willst, ist sehr empfänglich für den "Megapixelwahn", da ihnen auch von der Werbung suggeriert wird, mehr MP
    mehr Bildqualität.


    Da müssten sich die Kompaktkamerahersteller schon einig sein und sich einer selbst auferlegten MP Beschränkung unterwerfen:
    Kleiner Sensor = max 8-10 MP.


    Solange das nicht passiert, wird immer der mit den meisten MP mehr Kameras verkaufen.


    Gruß


    Roman

  • Hallo Emil!


    Ich möchte wirklich keinen neuen Streit heraufbeschwören, dafür lohnt die Sache nicht.



    das hat so keinen Zweck... IHR schreibt für eine ganz andere Benutzerklasse.


    Die Frage, wen du mit deinem Posting ansprechen willst, wurde auch im vorigen Jahr nicht wirklich geklärt.


    Ich muß daher annehmen, die Leser des CB gesammtheitlich, allenfalls eingeschränkt auf "ältere Semester" (siehe dein 1. Posting). Ich bin aber der Meinung, daß man genau diesen Leuten durchaus mehr zutrauen darf, gerade in der Computer-Ecke kommen eben von älteren Semestern schon sehr fachlich fundierte Fragen!



    Zitat

    De Zielgruppe sind diejenigen, die Fotos bis Anfang dieses Jahrtausends noch in Schuhkartons, oder wenn es hochkam in Dia Magazinen archiviert haben.


    Jetzt muß ich aber wirklich schmunzeln: dann gehöre ich nämlich auch zur Zielgruppe! :D
    Den ersten Diascanner kaufte ich im Jahr 2000. Wegen Scangeschwindigkeit und Bedinungs"komfort" waren das aber eher Einzelscans, kaum ein 36er-Magazin durchgängig...



    Zitat

    Da müssen wir den Begriff Archiv auch nicht neu definieren.


    Nicht neu definieren, sondern überhaupt definieren, oder einfach ausreden, was gemeint wird.
    Ich habe nämlich das Gefühl, daß wir teilweise aneinander vorbei reden. Am Wirtshaustisch mit einer kurzen Zwischenfrage geklärt, in einem Forum oft einmal länger unentdeckt.



    Zitat

    Ich habe beinahe täglich mit Menschen zu tun, die den Computer und die digitalen Medien erst für sich entdecken, und die Tücken der neuen Medien erst erfahren müssen.


    Ja, aber gerade diese Zielgruppe nimmt Ratschläge anderer dankend an. Man muß nicht immer auch die Fehler neu erfinden! ;)



    Zitat

    Und vor allem ohne Konzept, wie sie die Fotos (und anderen Datenbestände) überhaupt organisieren.


    Genau bei dieser Gruppe hab ich die Erfahrung gemacht, daß sie über solche Themen, wenn man sie darauf anspricht, vielleicht überrascht sind, aber sich dann doch gerne Gedanken darüber machen. Umgekehrt preschen eher die Jugendlichen mit Aktionismus vor und wissen dann nicht genau, was sie tun (sollen).



    Zitat

    Da finde ich Eure Kommentare, auch wenn sie sachlich richtig sind, eher kontraproduktiv.


    Und ich finde es eher kontraproduktiv, sich zu sehr an die heutigen Gegebenheiten anzuklammern ("mehr braucht man nicht") und so vielleicht schon in naher Zukunft viel Arbeit (warum hast du das Thema denn nach einem Jahr wieder ausgegeraben? ;) ) in den Sand setzt.



    Zitat

    Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.


    Bitte nicht beleidigt sein und schmollend abziehen!
    Können wir uns nicht in einer sachlichen Diskussion einigen?



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Emil!


    Ich möchte wirklich keinen neuen Streit heraufbeschwören, dafür lohnt die Sache nicht.



    das hat so keinen Zweck... IHR schreibt für eine ganz andere Benutzerklasse.


    Die Frage, wen du mit deinem Posting ansprechen willst, wurde auch im vorigen Jahr nicht wirklich geklärt.


    Ich muß daher annehmen, die Leser des CB gesammtheitlich, allenfalls eingeschränkt auf "ältere Semester" (siehe dein 1. Posting). Ich bin aber der Meinung, daß man genau diesen Leuten durchaus mehr zutrauen darf, gerade in der Computer-Ecke kommen eben von älteren Semestern schon sehr fachlich fundierte Fragen!



    Zitat

    De Zielgruppe sind diejenigen, die Fotos bis Anfang dieses Jahrtausends noch in Schuhkartons, oder wenn es hochkam in Dia Magazinen archiviert haben.


    Jetzt muß ich aber wirklich schmunzeln: dann gehöre ich nämlich auch zur Zielgruppe! :D
    Den ersten Diascanner kaufte ich im Jahr 2000. Wegen Scangeschwindigkeit und Bedinungs"komfort" waren das aber eher Einzelscans, kaum ein 36er-Magazin durchgängig...



    Zitat

    Da müssen wir den Begriff Archiv auch nicht neu definieren.


    Nicht neu definieren, sondern überhaupt definieren, oder einfach ausreden, was gemeint wird.
    Ich habe nämlich das Gefühl, daß wir teilweise aneinander vorbei reden. Am Wirtshaustisch mit einer kurzen Zwischenfrage geklärt, in einem Forum oft einmal länger unentdeckt.



    Zitat

    Ich habe beinahe täglich mit Menschen zu tun, die den Computer und die digitalen Medien erst für sich entdecken, und die Tücken der neuen Medien erst erfahren müssen.


    Ja, aber gerade diese Zielgruppe nimmt Ratschläge anderer dankend an. Man muß nicht immer auch die Fehler neu erfinden! ;)



    Zitat

    Und vor allem ohne Konzept, wie sie die Fotos (und anderen Datenbestände) überhaupt organisieren.


    Genau bei dieser Gruppe hab ich die Erfahrung gemacht, daß sie über solche Themen, wenn man sie darauf anspricht, vielleicht überrascht sind, aber sich dann doch gerne Gedanken darüber machen. Umgekehrt preschen eher die Jugendlichen mit Aktionismus vor und wissen dann nicht genau, was sie tun (sollen).



    Zitat

    Da finde ich Eure Kommentare, auch wenn sie sachlich richtig sind, eher kontraproduktiv.


    Und ich finde es eher kontraproduktiv, sich zu sehr an die heutigen Gegebenheiten anzuklammern ("mehr braucht man nicht") und so vielleicht schon in naher Zukunft viel Arbeit (warum hast du das Thema denn nach einem Jahr wieder ausgegeraben? ;) ) in den Sand setzt.



    Zitat

    Aber wenn ihr meine Einstellung dazu falsch findet, kann ich meine Beiträge auch lassen.


    Bitte nicht beleidigt sein und schmollend abziehen!
    Können wir uns nicht in einer sachlichen Diskussion einigen?



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Freaks,


    nun komme auch ich mit dem Thema noch einmal und ohne irgendwo Partei ergreifen zu wollen: ich gehöre auch zu denen, die knapp 30000 Dias im Schrank stehen haben und es leid sind, nachdem regelmäßig auch schon Kästen auf den Boden gefallen sind :rolleyes:, mich mit dem alten Medium noch rum zu ärgern! Also ab zum Diascanner - aber so einfach geht das eben nicht!


    Den reflecta DigitDia 6000 beim Händler geliehen, Software installiert und verschiedene Einstellungen probiert: ein Abend für die Katz mit erbärmlichen Erfolg: Randunschärfen, dunkle Bilder, Farbverzeichnung usw. usw.. Ich habe keine Lust bei dem mäßigen Ergebnis, rein rechnerisch 2500 Std. zu investieren, um dann noch die Bilder nacharbeiten zu müssen. Dazu kostet das Gerät noch etwa 1200,- Euro und die Hilskraft, die alle vier Stunden das Magazin wechselt, habe ich auch noch nicht gefunden. Mache ich da was falsch oder gehe ich das Thema nicht richtig an???


    Da halte ich mich wahrhaftig an Emil (Egn), der seine Bilder für 15 cent hat machen lassen (wo?,welches Ergebnis?, welcher Vorbereitungsaufwand?)


    Wie hast du das geschafft, Roland, 5000 Dias auf diese Weise zu scannen??? Das waren nach meiner Rechnung bei einem 10 Stunden Tag dann locker auch mal 6 Wochen incl. Wochenenden!!!


    Wenn ich dann an die "einfachen" Vorschläge (die ich hier dringend brauchen könnte) von Emil (Hegenauer) denke, wird mir bei meiner Anzahl von Dias ganz schlecht. Denn anschauen möchte ich meine alten Bilder dann auch noch mal, zumal ich seinerzeit einmal sehr viel Geld in die Analogfotografie gesteckt hatte (Nikonserie F4 mit den großen, lichtstarken Objektiven für die, die sich noch an diese Zeit erinnern können)


    Ich hatte wenigstens bei dem 6000 Diascanner gedacht, nur reinschieben genügt! Mache ich da was falsch oder braucht man zwingend die zusätzlich angebotene Extrasoftware für 400,- Euro, damit das Ding dann leidlich selbstständig gute Bilder macht? (nervtötenden Lärm kann das Gerät auf jeden Fall gut, ist mir halt zu wenig)


    Viele Grüße,


    Harald

  • Hallo Freaks,


    nun komme auch ich mit dem Thema noch einmal und ohne irgendwo Partei ergreifen zu wollen: ich gehöre auch zu denen, die knapp 30000 Dias im Schrank stehen haben und es leid sind, nachdem regelmäßig auch schon Kästen auf den Boden gefallen sind :rolleyes:, mich mit dem alten Medium noch rum zu ärgern! Also ab zum Diascanner - aber so einfach geht das eben nicht!


    Den reflecta DigitDia 6000 beim Händler geliehen, Software installiert und verschiedene Einstellungen probiert: ein Abend für die Katz mit erbärmlichen Erfolg: Randunschärfen, dunkle Bilder, Farbverzeichnung usw. usw.. Ich habe keine Lust bei dem mäßigen Ergebnis, rein rechnerisch 2500 Std. zu investieren, um dann noch die Bilder nacharbeiten zu müssen. Dazu kostet das Gerät noch etwa 1200,- Euro und die Hilskraft, die alle vier Stunden das Magazin wechselt, habe ich auch noch nicht gefunden. Mache ich da was falsch oder gehe ich das Thema nicht richtig an???


    Da halte ich mich wahrhaftig an Emil (Egn), der seine Bilder für 15 cent hat machen lassen (wo?,welches Ergebnis?, welcher Vorbereitungsaufwand?)


    Wie hast du das geschafft, Roland, 5000 Dias auf diese Weise zu scannen??? Das waren nach meiner Rechnung bei einem 10 Stunden Tag dann locker auch mal 6 Wochen incl. Wochenenden!!!


    Wenn ich dann an die "einfachen" Vorschläge (die ich hier dringend brauchen könnte) von Emil (Hegenauer) denke, wird mir bei meiner Anzahl von Dias ganz schlecht. Denn anschauen möchte ich meine alten Bilder dann auch noch mal, zumal ich seinerzeit einmal sehr viel Geld in die Analogfotografie gesteckt hatte (Nikonserie F4 mit den großen, lichtstarken Objektiven für die, die sich noch an diese Zeit erinnern können)


    Ich hatte wenigstens bei dem 6000 Diascanner gedacht, nur reinschieben genügt! Mache ich da was falsch oder braucht man zwingend die zusätzlich angebotene Extrasoftware für 400,- Euro, damit das Ding dann leidlich selbstständig gute Bilder macht? (nervtötenden Lärm kann das Gerät auf jeden Fall gut, ist mir halt zu wenig)


    Viele Grüße,


    Harald

  • Hallo Harald!



    ich gehöre auch zu denen, die knapp 30000 Dias im Schrank stehen haben


    Wow, 30000 Dias sind eine ganz schöne Menge, es trifft dich damit die volle Wucht der möglichen Stolpersteine und Entscheidungen, die du treffen mußt und vor denen ich in meinem ersten Posting andeutungsweise gewarnt habe.


    Mein erster dringender Vorschlag: noch vor dem Scannen aussortieren!
    Nicht alle 30000 Dias sind erhaltenswert.
    Ich zumindest hab vieles dummerweise nicht sofotrt weggeworfen, meist aus Sparsamkeit - der Film hat ja schließlich viel gekostet und das sollte wohl mit einem verwackelten Bild bis in alle Ewigkeit dokumentiert bleiben... :S
    Anderes hat sich einfach überholt, Bilder ohne eigenständiger Aussage und bei denen man daher deren in Vergessenheit geratene Vorgeschichte kennen muß, sind auch nur mehr Platzverschwender.



    Zitat

    Den reflecta DigitDia 6000 beim Händler geliehen, Software installiert und verschiedene Einstellungen probiert: ein Abend für die Katz mit erbärmlichen Erfolg: Randunschärfen, dunkle Bilder, Farbverzeichnung usw. usw..


    Hier bitte unbedingt kritisch prüfen, ob nicht schon die Dias diese Fehler aufweisen!
    Und ja, meine Einarbeitungszeit war auch rund eine Woche...



    Zitat

    Ich habe keine Lust bei dem mäßigen Ergebnis, rein rechnerisch 2500 Std. zu investieren, um dann noch die Bilder nacharbeiten zu müssen. Dazu kostet das Gerät noch etwa 1200,- Euro und die Hilskraft, die alle vier Stunden das Magazin wechselt, habe ich auch noch nicht gefunden. Mache ich da was falsch oder gehe ich das Thema nicht richtig an???


    Na ja, am ehesten sehe ich da die Annahme von falschen Voraussetzungen.
    Die Werbung suggeriert uns immer wieder, daß alles so easy und einfach wäre, aber 30000 Dias sind nun einmal nicht an einem einzigen Winterabend eingescannt.


    Die 1200 Euro schrecken mich nicht, wenn du deine Dias zu 15 Cent scannen lassen würdest, wärst du auch 4500 Euro ärmer. Den Diascanner kannst du nach getaner arbeit an Freunde oder Bekannte, oder auch über bekannte Plattformen weiter verkaufen. Bei dieser Menge steht auch die Miete nicht mehr zur Diskussion.



    Zitat

    Wie hast du das geschafft, Roland, 5000 Dias auf diese Weise zu scannen??? Das waren nach meiner Rechnung bei einem 10 Stunden Tag dann locker auch mal 6 Wochen incl. Wochenenden!!!


    Ganz ehrlich, mit 6 Wochen bin ich da nicht dabei, eher schon 6 Monate, aber realistisch gesehen mit diversen Rückschlägen (das 100er-Magazin über Nacht gescannt hat nach dem 5. Bild einen Transportstau...) und Pausen (wenn man keine Dias mehr sehen kann...) eher ein Jahr.



    Zitat

    zumal ich seinerzeit einmal sehr viel Geld in die Analogfotografie gesteckt hatte


    Bitte bei einem Hobby nicht ans Geld denken! Die teure Flasche Wein ist nach dem Genuß, der dir vielleicht in Erinnerung bleibt, auch weg.



    Zitat

    (Nikonserie F4 mit den großen, lichtstarken Objektiven für die, die sich noch an diese Zeit erinnern können)


    Nettes "Spielzeug"! Alle Achtung!



    Zitat

    Ich hatte wenigstens bei dem 6000 Diascanner gedacht, nur reinschieben genügt!


    Nein, leider nicht. Es nimmt nur einen Teil der Arbeit ab.
    Es kommt viel drauf an, wie gut die Dias erhalten sind und was du vom Endresultat erwartest (Ist-Zustand erhalten / "Wie neu" / "besser als neu")



    Zitat

    Mache ich da was falsch oder braucht man zwingend die zusätzlich angebotene Extrasoftware für 400,- Euro, damit das Ding dann leidlich selbstständig gute Bilder macht?


    Nein, SilverFast ist nicht notwendig, diese Software spielt ihre Stärken nur bei Einzelscans aus, bei der Stapelverarbeitung hat sie sogar Nachteile gegenüber der mitgelieferten Software.



    Zitat

    (nervtötenden Lärm kann das Gerät auf jeden Fall gut,


    Wir sprechen ganz offensichtlich vom gleichen Gerät... ;)



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Harald!



    ich gehöre auch zu denen, die knapp 30000 Dias im Schrank stehen haben


    Wow, 30000 Dias sind eine ganz schöne Menge, es trifft dich damit die volle Wucht der möglichen Stolpersteine und Entscheidungen, die du treffen mußt und vor denen ich in meinem ersten Posting andeutungsweise gewarnt habe.


    Mein erster dringender Vorschlag: noch vor dem Scannen aussortieren!
    Nicht alle 30000 Dias sind erhaltenswert.
    Ich zumindest hab vieles dummerweise nicht sofotrt weggeworfen, meist aus Sparsamkeit - der Film hat ja schließlich viel gekostet und das sollte wohl mit einem verwackelten Bild bis in alle Ewigkeit dokumentiert bleiben... :S
    Anderes hat sich einfach überholt, Bilder ohne eigenständiger Aussage und bei denen man daher deren in Vergessenheit geratene Vorgeschichte kennen muß, sind auch nur mehr Platzverschwender.



    Zitat

    Den reflecta DigitDia 6000 beim Händler geliehen, Software installiert und verschiedene Einstellungen probiert: ein Abend für die Katz mit erbärmlichen Erfolg: Randunschärfen, dunkle Bilder, Farbverzeichnung usw. usw..


    Hier bitte unbedingt kritisch prüfen, ob nicht schon die Dias diese Fehler aufweisen!
    Und ja, meine Einarbeitungszeit war auch rund eine Woche...



    Zitat

    Ich habe keine Lust bei dem mäßigen Ergebnis, rein rechnerisch 2500 Std. zu investieren, um dann noch die Bilder nacharbeiten zu müssen. Dazu kostet das Gerät noch etwa 1200,- Euro und die Hilskraft, die alle vier Stunden das Magazin wechselt, habe ich auch noch nicht gefunden. Mache ich da was falsch oder gehe ich das Thema nicht richtig an???


    Na ja, am ehesten sehe ich da die Annahme von falschen Voraussetzungen.
    Die Werbung suggeriert uns immer wieder, daß alles so easy und einfach wäre, aber 30000 Dias sind nun einmal nicht an einem einzigen Winterabend eingescannt.


    Die 1200 Euro schrecken mich nicht, wenn du deine Dias zu 15 Cent scannen lassen würdest, wärst du auch 4500 Euro ärmer. Den Diascanner kannst du nach getaner arbeit an Freunde oder Bekannte, oder auch über bekannte Plattformen weiter verkaufen. Bei dieser Menge steht auch die Miete nicht mehr zur Diskussion.



    Zitat

    Wie hast du das geschafft, Roland, 5000 Dias auf diese Weise zu scannen??? Das waren nach meiner Rechnung bei einem 10 Stunden Tag dann locker auch mal 6 Wochen incl. Wochenenden!!!


    Ganz ehrlich, mit 6 Wochen bin ich da nicht dabei, eher schon 6 Monate, aber realistisch gesehen mit diversen Rückschlägen (das 100er-Magazin über Nacht gescannt hat nach dem 5. Bild einen Transportstau...) und Pausen (wenn man keine Dias mehr sehen kann...) eher ein Jahr.



    Zitat

    zumal ich seinerzeit einmal sehr viel Geld in die Analogfotografie gesteckt hatte


    Bitte bei einem Hobby nicht ans Geld denken! Die teure Flasche Wein ist nach dem Genuß, der dir vielleicht in Erinnerung bleibt, auch weg.



    Zitat

    (Nikonserie F4 mit den großen, lichtstarken Objektiven für die, die sich noch an diese Zeit erinnern können)


    Nettes "Spielzeug"! Alle Achtung!



    Zitat

    Ich hatte wenigstens bei dem 6000 Diascanner gedacht, nur reinschieben genügt!


    Nein, leider nicht. Es nimmt nur einen Teil der Arbeit ab.
    Es kommt viel drauf an, wie gut die Dias erhalten sind und was du vom Endresultat erwartest (Ist-Zustand erhalten / "Wie neu" / "besser als neu")



    Zitat

    Mache ich da was falsch oder braucht man zwingend die zusätzlich angebotene Extrasoftware für 400,- Euro, damit das Ding dann leidlich selbstständig gute Bilder macht?


    Nein, SilverFast ist nicht notwendig, diese Software spielt ihre Stärken nur bei Einzelscans aus, bei der Stapelverarbeitung hat sie sogar Nachteile gegenüber der mitgelieferten Software.



    Zitat

    (nervtötenden Lärm kann das Gerät auf jeden Fall gut,


    Wir sprechen ganz offensichtlich vom gleichen Gerät... ;)



    Roland

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Mein erster dringender Vorschlag: noch vor dem Scannen aussortieren!
    Nicht alle 30000 Dias sind erhaltenswert.

    Hallo Harald,


    das ist DER entscheidende Tipp.


    Sei mir nicht böse, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei Deinen 30.000 Dias (oder ist da eine Null zuviel ?? ;) ) um ausschließlich Top Fotos handelt.
    Ich habe zu analogen Zeiten aus jedem Urlaub, eine auf Band gespeicherte Multivisionsschau mit zwei Diaprojektoren und musikalischer Untermalung erstellt. Diese wurde dann sowohl
    Freunden, als auch den Mitgliedern im Fotoclub aber auch auf Landesebene vorgeführt.
    Es hat sich gezeigt, dass eine solche Vorführung, ohne die Zuschauer zu langweilen, in einem Zeitrahmen von einer 1/4 Stunde bis max 20 Minuten liegen sollte.
    In dieser Zeit bekommt man, vernünftige Standzeiten der Fotos vorausgesetzt, ca. 100 bis 120 Dias gezeigt. Ich klammere hier jetzt mal ganz bewußt die 1 1/2 stündigen Lifevorträge z.B. eines
    Michael Martin oder ähnlicher Referenten aus.



    Diese Anzahl entspricht, bei einer kritischen Auswahl hochwertiger Bilder dem Extrakt aus 700- 800 Dias eines Urlaubs. Lege ich diese Zahlen zu Grunde, würde das bedeuten,
    dass Du rund 250 Urlaube verbracht hast. Bei drei Urlauben im Jahr, machst Du also seit rund 83 Jahren Urlaub :D


    Nee, im Ernst, mir ist schon klar, dass sich nicht nur Urlaubsfotos in Deinem Archiv befinden. Da sind Familienfotos dabei, ebenso wie Geburtstage und Weihnachten.


    Dennoch wage ich zu behaupten, dass sich Deine 30.000 Dias, bei kritischer Betrachtung, auf mindestens ein Drittel reduzieren lassen. Gerade mit dem entsprechenden
    Abstand zu vielen Fotos gelingt es viel eher, sich von dem einen oder anderen vermeintlichen "Schatz" vergangener Tage zu trennen. Versuch es mal.


    Dann kannst Du problemlos Deine Dias professionell digitalisieren lassen.


    Gruß


    Roman

  • Mein erster dringender Vorschlag: noch vor dem Scannen aussortieren!
    Nicht alle 30000 Dias sind erhaltenswert.

    Hallo Harald,


    das ist DER entscheidende Tipp.


    Sei mir nicht böse, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich bei Deinen 30.000 Dias (oder ist da eine Null zuviel ?? ;) ) um ausschließlich Top Fotos handelt.
    Ich habe zu analogen Zeiten aus jedem Urlaub, eine auf Band gespeicherte Multivisionsschau mit zwei Diaprojektoren und musikalischer Untermalung erstellt. Diese wurde dann sowohl
    Freunden, als auch den Mitgliedern im Fotoclub aber auch auf Landesebene vorgeführt.
    Es hat sich gezeigt, dass eine solche Vorführung, ohne die Zuschauer zu langweilen, in einem Zeitrahmen von einer 1/4 Stunde bis max 20 Minuten liegen sollte.
    In dieser Zeit bekommt man, vernünftige Standzeiten der Fotos vorausgesetzt, ca. 100 bis 120 Dias gezeigt. Ich klammere hier jetzt mal ganz bewußt die 1 1/2 stündigen Lifevorträge z.B. eines
    Michael Martin oder ähnlicher Referenten aus.



    Diese Anzahl entspricht, bei einer kritischen Auswahl hochwertiger Bilder dem Extrakt aus 700- 800 Dias eines Urlaubs. Lege ich diese Zahlen zu Grunde, würde das bedeuten,
    dass Du rund 250 Urlaube verbracht hast. Bei drei Urlauben im Jahr, machst Du also seit rund 83 Jahren Urlaub :D


    Nee, im Ernst, mir ist schon klar, dass sich nicht nur Urlaubsfotos in Deinem Archiv befinden. Da sind Familienfotos dabei, ebenso wie Geburtstage und Weihnachten.


    Dennoch wage ich zu behaupten, dass sich Deine 30.000 Dias, bei kritischer Betrachtung, auf mindestens ein Drittel reduzieren lassen. Gerade mit dem entsprechenden
    Abstand zu vielen Fotos gelingt es viel eher, sich von dem einen oder anderen vermeintlichen "Schatz" vergangener Tage zu trennen. Versuch es mal.


    Dann kannst Du problemlos Deine Dias professionell digitalisieren lassen.


    Gruß


    Roman

  • ....danke, Roman


    mit deinem Vorschlag hast du grundsätzlich recht, aber...


    ich hatte in meinem jugendlichen Wahn gehofft, mit einer auf diesem Gebiet ausgereifteren Technik dem Problem Herr zu werden. Also alle Bilder scannen - ohne vorher auszusortieren -und dann am Rechner Serien zusammenstellen und beschriften. Mit Picasa geht das ja ganz gut - hier sind auch andere, die mit diesem Programm arbeiten.


    Unter dieser Maxime ist die Anzahl der Bilder an für sich erst einmal egal, wenn......


    Dazu kommt auch, dass ich manchmal erst am Bildschirm sehe, welches Bild weg kann und welches nicht. (Für dich: es sind 300 volle 100 Kästen, gehöre halt schon berufsmäßig zu den Jägern und Sammlern ;) )


    Viele Grüße,


    Harald

  • ....danke, Roman


    mit deinem Vorschlag hast du grundsätzlich recht, aber...


    ich hatte in meinem jugendlichen Wahn gehofft, mit einer auf diesem Gebiet ausgereifteren Technik dem Problem Herr zu werden. Also alle Bilder scannen - ohne vorher auszusortieren -und dann am Rechner Serien zusammenstellen und beschriften. Mit Picasa geht das ja ganz gut - hier sind auch andere, die mit diesem Programm arbeiten.


    Unter dieser Maxime ist die Anzahl der Bilder an für sich erst einmal egal, wenn......


    Dazu kommt auch, dass ich manchmal erst am Bildschirm sehe, welches Bild weg kann und welches nicht. (Für dich: es sind 300 volle 100 Kästen, gehöre halt schon berufsmäßig zu den Jägern und Sammlern ;) )


    Viele Grüße,


    Harald

  • Hallo Scanner-Freunde,


    @ Harald: wußte gar nicht, dass wir - neben unseren anfnags dröhnenden Sprintern, mangelhaften Kühlschränken, abzunehmden 245er-Reifen, upzudatenden ESP etc. - auch noch das Dia-Scann-Thema gemeinsam haben.


    Ich hab das Thema Gott sein Dank schon durch: Habe mir vor ein paar Jahren den Reflecta DigiDia 5000 gebraucht von einem Bekannten gekauft. Auch ich habe dann einige Tage gebraucht, bis ich die richtigen SW-Einstellungen gefunden hatte (ich habe Silverfast genutzt, weil es dabei war). Ich habe einen älteren PC/Monitor ausschließlich dafür eingesetzt und das ganze Ensamble dann tage-/wochenlang neben mir im HomeOffice rattern lassen, bis die 8.000 Dias drin waren. Ich hatte natürlich - im Gegensatz zu aushäusig tätigen - den Vorteil, dass ich eben überwiegend "dabei" sein konnte, um die Magazine zu tauschen und um bei den wirklich seltenen "Klemmern" eingreifen zu können. Ich erinnere mich noch gut: morgens vor dem Zähneputzen ging der erste Weg ins Arbeitszimmer, um die Maschine zu füttern ...


    Vorher aussortiert habe ich nicht!! Das wäre mir zu viel Arbeit gewesen. Alle Dias angucken, dann die Schlechten ins Töpfchen und die Guten im Magazin händisch nachrücken ... nein Danke. Ich wollte das dann anschließend im Rahmen der Nachbearbeitung (z.B. mit Picasa oder Photoshop) machen. Nach ca. 20% hatte mich die Lust verlassen und ich habe den Rest auf "später" verschoben; und der Rest wartet immer noch. Aber ich hab sie nun wenigstens verfügbar und konnte die Kästen wegwerfen und Stauraum gewinnen. Wie jedes Jahr habe ich mir auch heuer wieder vorgenommen, an den langen Winterabenden ...


    Gescannt habe ich mit aktiviertem iSRD (infrared Smart Removal of Defects): jedes Bild wird zweimal gescannt; ein Bildscan dauerte ca. 2:30 Minuten, also gute 2 Std. für ein 50er-Magazin.


    Das Gerät inkl. dem Alt-PC (damit entfiel das Installieren/Einstellen der SW) haben mitterweile an die 15 Persnen im weiteren Freudes-/Bekanntenkreis genutzt; jeder hat einen Kostenbeitrag gezahlt, sodaß ich nun mene anschaffungskosten wieder hereinbekommen hab. Ich denke, 60.000 bis 70.000 Dias sind durchgelaufen; nur einmal mußte ein Teil der Transporteinheit ersetzt und justiert werden. Das spricht für die Qualität des Gerätes.


    Servus
    Peter

  • Hallo Scanner-Freunde,


    @ Harald: wußte gar nicht, dass wir - neben unseren anfnags dröhnenden Sprintern, mangelhaften Kühlschränken, abzunehmden 245er-Reifen, upzudatenden ESP etc. - auch noch das Dia-Scann-Thema gemeinsam haben.


    Ich hab das Thema Gott sein Dank schon durch: Habe mir vor ein paar Jahren den Reflecta DigiDia 5000 gebraucht von einem Bekannten gekauft. Auch ich habe dann einige Tage gebraucht, bis ich die richtigen SW-Einstellungen gefunden hatte (ich habe Silverfast genutzt, weil es dabei war). Ich habe einen älteren PC/Monitor ausschließlich dafür eingesetzt und das ganze Ensamble dann tage-/wochenlang neben mir im HomeOffice rattern lassen, bis die 8.000 Dias drin waren. Ich hatte natürlich - im Gegensatz zu aushäusig tätigen - den Vorteil, dass ich eben überwiegend "dabei" sein konnte, um die Magazine zu tauschen und um bei den wirklich seltenen "Klemmern" eingreifen zu können. Ich erinnere mich noch gut: morgens vor dem Zähneputzen ging der erste Weg ins Arbeitszimmer, um die Maschine zu füttern ...


    Vorher aussortiert habe ich nicht!! Das wäre mir zu viel Arbeit gewesen. Alle Dias angucken, dann die Schlechten ins Töpfchen und die Guten im Magazin händisch nachrücken ... nein Danke. Ich wollte das dann anschließend im Rahmen der Nachbearbeitung (z.B. mit Picasa oder Photoshop) machen. Nach ca. 20% hatte mich die Lust verlassen und ich habe den Rest auf "später" verschoben; und der Rest wartet immer noch. Aber ich hab sie nun wenigstens verfügbar und konnte die Kästen wegwerfen und Stauraum gewinnen. Wie jedes Jahr habe ich mir auch heuer wieder vorgenommen, an den langen Winterabenden ...


    Gescannt habe ich mit aktiviertem iSRD (infrared Smart Removal of Defects): jedes Bild wird zweimal gescannt; ein Bildscan dauerte ca. 2:30 Minuten, also gute 2 Std. für ein 50er-Magazin.


    Das Gerät inkl. dem Alt-PC (damit entfiel das Installieren/Einstellen der SW) haben mitterweile an die 15 Persnen im weiteren Freudes-/Bekanntenkreis genutzt; jeder hat einen Kostenbeitrag gezahlt, sodaß ich nun mene anschaffungskosten wieder hereinbekommen hab. Ich denke, 60.000 bis 70.000 Dias sind durchgelaufen; nur einmal mußte ein Teil der Transporteinheit ersetzt und justiert werden. Das spricht für die Qualität des Gerätes.


    Servus
    Peter

  • Hallo Peter,


    danke für deinen ausführlichen Beitrag (richtig,wieder ein ähnliches,gemeinsames Thema ;) ), der zwar für mich Klarheit in die Thematik gebracht hat, aber mich nur bedingt tröstet. Danach bestätigst du meine Befürchtung, dass sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren offensichtlich nichts, aber auch gar nichts mehr getan hat.


    Das Diascannen ist unverändert umständlich und das Ergebnis, wenn nicht mit einer ausgewählten Software gearbeitet wird, dürftig! Bei meinen ersten Versuchen mit dem DigiDia 6000 als vielgepriesener Nachfolger von dem von dir verwendeten 5000 war leider die Silverfast nicht dabei, wobei nach Roland hier ja kein erkennbarer Unterschied eintritt!


    Roland


    auch ein großes Dankeschön an Dich für die umfangreiche Antwort (die ich zuerst übersehen habe - Asche über mein Haupt)


    die Bilder waren einwandfrei und ich habe mir den Spaß erlaubt, Testreihen mit den Gleichen Dias zu fahren: 1) Maginon Multiscanner MS 7100 (Aldi im Angebot für 59,99 Euro!!! - einfach zu bedienen, ruck zug und direkt auf SDS ohne Rechner, kann dann später auch über Picasa nachgearbeitet werden. Aber: 4 Bilder in den Schlitten, dann wieder wechseln - geht allerdings, wenn man sich dranhält, rasend schnell)
    2) Händlerscan für 0,75 Euro
    3) der oben erwähnte 6000 (Händlerleihgerät) mit 4 verschiedenen Einstellungen, also auch höchste Qualität (aber ohne die genannte Software)


    Fazit: die mit Abstand schlechtesten Bilder kamen vom 6000 der , Aldi war - spätestens nach der Nachbearbeitung ganz passabel und mit Abstand am besten die teuren Händlerscans (messerscharfe Bilder, kein Randabfall, farblich o.K. mit leichtem Blaustich.


    War möglicherweise mein Leihgerät nicht in Ordnung ???


    Viele Grüße,


    harald

  • Hallo Peter,


    danke für deinen ausführlichen Beitrag (richtig,wieder ein ähnliches,gemeinsames Thema ;) ), der zwar für mich Klarheit in die Thematik gebracht hat, aber mich nur bedingt tröstet. Danach bestätigst du meine Befürchtung, dass sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren offensichtlich nichts, aber auch gar nichts mehr getan hat.


    Das Diascannen ist unverändert umständlich und das Ergebnis, wenn nicht mit einer ausgewählten Software gearbeitet wird, dürftig! Bei meinen ersten Versuchen mit dem DigiDia 6000 als vielgepriesener Nachfolger von dem von dir verwendeten 5000 war leider die Silverfast nicht dabei, wobei nach Roland hier ja kein erkennbarer Unterschied eintritt!


    Roland


    auch ein großes Dankeschön an Dich für die umfangreiche Antwort (die ich zuerst übersehen habe - Asche über mein Haupt)


    die Bilder waren einwandfrei und ich habe mir den Spaß erlaubt, Testreihen mit den Gleichen Dias zu fahren: 1) Maginon Multiscanner MS 7100 (Aldi im Angebot für 59,99 Euro!!! - einfach zu bedienen, ruck zug und direkt auf SDS ohne Rechner, kann dann später auch über Picasa nachgearbeitet werden. Aber: 4 Bilder in den Schlitten, dann wieder wechseln - geht allerdings, wenn man sich dranhält, rasend schnell)
    2) Händlerscan für 0,75 Euro
    3) der oben erwähnte 6000 (Händlerleihgerät) mit 4 verschiedenen Einstellungen, also auch höchste Qualität (aber ohne die genannte Software)


    Fazit: die mit Abstand schlechtesten Bilder kamen vom 6000 der , Aldi war - spätestens nach der Nachbearbeitung ganz passabel und mit Abstand am besten die teuren Händlerscans (messerscharfe Bilder, kein Randabfall, farblich o.K. mit leichtem Blaustich.


    War möglicherweise mein Leihgerät nicht in Ordnung ???


    Viele Grüße,


    harald

  • Hallo Harald!


    War möglicherweise mein Leihgerät nicht in Ordnung ???


    Tja, was soll ich nun sagen, ich würde es zumindest nicht mehr ausschließen...


    Schon lange nicht mehr auf Joe's Seite www.jostark.de geschaut, als der (mein!) 3600er noch aktuell war, stand ich mit ihm auch immer wieder in Kontakt.
    Aber was da über den 6000er steht, finde ich beim groben Überfliegen der Seite auch nicht recht erfreulich... :(


    Lies dir einmal die Seite in Ruhe durch, auch alles zum Thema DigitDia 4000 und 5000, vielleicht findest du aber doch noch eine passende Version der Software...



    Roland


    PS: Falls noch nicht bekannt, hier noch ein interessanter Link: www.filmscanner.info

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Harald!


    War möglicherweise mein Leihgerät nicht in Ordnung ???


    Tja, was soll ich nun sagen, ich würde es zumindest nicht mehr ausschließen...


    Schon lange nicht mehr auf Joe's Seite www.jostark.de geschaut, als der (mein!) 3600er noch aktuell war, stand ich mit ihm auch immer wieder in Kontakt.
    Aber was da über den 6000er steht, finde ich beim groben Überfliegen der Seite auch nicht recht erfreulich... :(


    Lies dir einmal die Seite in Ruhe durch, auch alles zum Thema DigitDia 4000 und 5000, vielleicht findest du aber doch noch eine passende Version der Software...



    Roland


    PS: Falls noch nicht bekannt, hier noch ein interessanter Link: www.filmscanner.info

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • .....danke Roland,


    um meinen Text etwas transparenter machen zu können - Bilder muss man halt sehen - habe ich jetzt mal den Vergleich angehängt:


    1) Händlerbild mit je 0,75 Euro, kommt dem Original am nächsten, sehr scharf und guter Kontrast, keine Vignettierung, leicht blaustichig


    2) Aldiscanner Maginon Multiscanner MS 7100 (der für 59,99 Euro), leicht unscharf, rotbraune Farbbetonung, deutliche Vignettierung, Gesamteindruck - wenn man nicht das Original kennt, einigermaßen passabel


    3)DigiDia 6000: Normaleinstellung mit Staubentfernung und Automatischer Einstellung, Scan ca. 2,5 Min.: leicht uncharf, zu dunkel, Farbe daneben, rundherum nicht akzeptabel


    4)dto.,aber nun höchste Einstellung mit allem drum und dran: kaum Verbesserung, etwas schärfer, aber insgesamt nicht akzeptabel und....ca. 5 Min. pro Bild !!! :rolleyes:



    Im nächsten Beitrag habe ich in der gleichen Reihenfolge ein anderes Bildbeispiel angehängt, Fazit dto.


    Grüße


    Harald

  • .....danke Roland,


    um meinen Text etwas transparenter machen zu können - Bilder muss man halt sehen - habe ich jetzt mal den Vergleich angehängt:


    1) Händlerbild mit je 0,75 Euro, kommt dem Original am nächsten, sehr scharf und guter Kontrast, keine Vignettierung, leicht blaustichig


    2) Aldiscanner Maginon Multiscanner MS 7100 (der für 59,99 Euro), leicht unscharf, rotbraune Farbbetonung, deutliche Vignettierung, Gesamteindruck - wenn man nicht das Original kennt, einigermaßen passabel


    3)DigiDia 6000: Normaleinstellung mit Staubentfernung und Automatischer Einstellung, Scan ca. 2,5 Min.: leicht uncharf, zu dunkel, Farbe daneben, rundherum nicht akzeptabel


    4)dto.,aber nun höchste Einstellung mit allem drum und dran: kaum Verbesserung, etwas schärfer, aber insgesamt nicht akzeptabel und....ca. 5 Min. pro Bild !!! :rolleyes:



    Im nächsten Beitrag habe ich in der gleichen Reihenfolge ein anderes Bildbeispiel angehängt, Fazit dto.


    Grüße


    Harald

  • .....nochmal ich,


    das letzte Bild wird mal wieder aus unerfindlichen Gründen hier nicht hochgeladen, obwohl bis 3 MB zugelassen!!! Daher nur die drei, wobei das letzte unwesentlich besser zu Bild 3. Dies gilt wohl auch für die folgende Vergleichsserie:


    Viele Grüße,


    Harald

  • .....nochmal ich,


    das letzte Bild wird mal wieder aus unerfindlichen Gründen hier nicht hochgeladen, obwohl bis 3 MB zugelassen!!! Daher nur die drei, wobei das letzte unwesentlich besser zu Bild 3. Dies gilt wohl auch für die folgende Vergleichsserie:


    Viele Grüße,


    Harald

  • .......nochmal an Roland oder Peter,


    habt ihr auch bei den Scans mit dem DigiDia den starken Farbabfall in euren Bildern - wie in meinem Beispiel, oder habe ich hier was falsch gemacht? ( die angegebenen MB stimmen nicht, da ich jedes Bild für die Darstellung im Forum "runterprügeln" muss, beim DigiDia liegt das Bild bei höchster Auflösung um etwa 3 MB )


    Viele Grüße,


    Harald

  • .......nochmal an Roland oder Peter,


    habt ihr auch bei den Scans mit dem DigiDia den starken Farbabfall in euren Bildern - wie in meinem Beispiel, oder habe ich hier was falsch gemacht? ( die angegebenen MB stimmen nicht, da ich jedes Bild für die Darstellung im Forum "runterprügeln" muss, beim DigiDia liegt das Bild bei höchster Auflösung um etwa 3 MB )


    Viele Grüße,


    Harald

  • Hallo Harald!


    habt ihr auch bei den Scans mit dem DigiDia den starken Farbabfall in euren Bildern


    Ich hab mir deine Bilder angesehen und muß sagen, die sind mit ihrem hohen Dynamikumfang schon eine ziemliche Herausforderung an alle Scanner!


    Und so schlecht hält sich der DD auch nicht, dein Foto einmal durch die automatische Belichtungskorrektur von Photoshop Elements gejagt sieht exakt gleich wie das kommerziell gescannte aus. Ob und wie das Bild nachbearbeitet wurde (Farb- und Belichtungskorrektur, nachschärfen), kannst du ja nicht nachvollziehen.


    Eine leichte automatischen Nachbearbeitung der Scans wirst du wohl nicht vermeiden können, der Scan ist nur der Anfang der Kette...


    Da kommt mir dann noch eine ganz allgemeine Problematik: Lichtfarbe.
    Wenn du das Dia in der Hand gegen den Himmel hältst, hast du bei Sonnenschein eine Farbtemperatur von rund 5600 K. Im Diaprojektor rund 2700 K, in irgend einer "Eco"-Schaltung abgedimmt vielleicht nur noch 2000 K.
    Leuchtpulte mit Leuchtstoffröhren meist etwa 3200 K, aber mit (großen) Lücken im Farbspektrum. Und der Diascanner hat eine Kaltlichtlampe.
    Und das Problem ist, daß jede unterschiedliche Lichtquelle eine andere Farbempfindung beim menschlichen Auge ergibt...



    Roland


    PS: Eine Vignettierung kann ich bei deinen Fotos nicht erkennen, dafür sind die Motive nicht gut geeignet, ist mir bei meinem Scanner auch nicht aufgefallen (außer meinen für Vignettierung anfälligen Objektiven, verstärkt durch die Verwendung eines Polfilters).

    You don't need to be a magican to disappear, you just need a camper!

  • Hallo Harald!


    habt ihr auch bei den Scans mit dem DigiDia den starken Farbabfall in euren Bildern


    Ich hab mir deine Bilder angesehen und muß sagen, die sind mit ihrem hohen Dynamikumfang schon eine ziemliche Herausforderung an alle Scanner!


    Und so schlecht hält sich der DD auch nicht, dein Foto einmal durch die automatische Belichtungskorrektur von Photoshop Elements gejagt sieht exakt gleich wie das kommerziell gescannte aus. Ob und wie das Bild nachbearbeitet wurde (Farb- und Belichtungskorrektur, nachschärfen), kannst du ja nicht nachvollziehen.


    Eine leichte automatischen Nachbearbeitung der Scans wirst du wohl nicht vermeiden können, der Scan ist nur der Anfang der Kette...


    Da kommt mir dann noch eine ganz allgemeine Problematik: Lichtfarbe.
    Wenn du das Dia in der Hand gegen den Himmel hältst, hast du bei Sonnenschein eine Farbtemperatur von rund 5600 K. Im Diaprojektor rund 2700 K, in irgend einer "Eco"-Schaltung abgedimmt vielleicht nur noch 2000 K.
    Leuchtpulte mit Leuchtstoffröhren meist etwa 3200 K, aber mit (großen) Lücken im Farbspektrum. Und der Diascanner hat eine Kaltlichtlampe.
    Und das Problem ist, daß jede unterschiedliche Lichtquelle eine andere Farbempfindung beim menschlichen Auge ergibt...



    Roland


    PS: Eine Vignettierung kann ich bei deinen Fotos nicht erkennen, dafür sind die Motive nicht gut geeignet, ist mir bei meinem Scanner auch nicht aufgefallen (außer meinen für Vignettierung anfälligen Objektiven, verstärkt durch die Verwendung eines Polfilters).

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