Navisoftware ändern ja oder nein?

  • Dazu habe ich eine trophyerfahrene kartenlesenkönnende Beifahrerin, die immer noch auf Straßenkarten, am liebesten im Format 1 : 100.000 oder 1 : 150.000 schwört.

    ob das jetzt gut oder nicht so gut ist (gerade in Relation zu den laufenden Navis), lasse ich mal dahingestellt...

    Mein Wunschmobil: von aussen Smart, von innen Sattelschlepper!
    dazu passt mein Motto auch gut: "Einen Tod muss man ja sterben..."

  • hallo,


    ich habe das Becker Professional 50 ebenfalls mehrere Jahre verwendet und war zumindest mit der Hardware sehr zufrieden. Die Schwachstelle war für mich das installierte Kartenmaterial, welches zahlreiche Fehler aufwies, insbesondere im europäischen Ausland. Das Navigieren in Deutschland funktionierte meistens einwandfrei. In Italien wurden wir mehrfach fehlgeleitet. Einmal standen wir vor einer Mauer und mussten mehrere hundert Meter wieder rückwärts setzen.

    Seit einem Jahr habe ich das Garmin 660 Camper. Auch dieses Navi weist eklatante Schwächen auf, zumal es kein echtes Camper-Navi, sondern ein Lkw-Navi ist. Mit den eingegebenen Fahrzeugdaten (Sprinter bis 3,5 to) hat es beispielsweise die Navigation über den St. Gotthard Pass verweigert, da diese Passstraße für Lkw's gesperrt, für Wohnmobile jedoch frei ist. Erst nachdem ich das Navi auf Pkw umgestellt hatte, klappte die Navigation. Da dies auch auf anderen Strecken mehrmals passierte, lasse ich die Einstellung inzwischen zumeist auf Pkw.

    Das Garmin hat doch einige Vorteile: so kann ich das Kartenmaterial auch auf dem PC installieren und damit Routen vorbereiten, und es lassen sich auch OSM-Karten auf das Gerät übertragen (z.B. von außereuropäischen Ländern, die nicht vorinstalliert sind wie Marokko)


    Schöne Grüße

    Hans

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