Russland, Weissrussland

  • Auf meiner persönlichen Europa - Karte fehlen noch die Länder Russland, Weissrussland und Island. Island wird wohl nichts mehr werden wegen der monopolistischen Fährpreise, also konzentrieren wir uns mal auf Russland und Weissrussland. Beide Länder sind relativ leicht zu erreichen, wenn es auch die eine oder andere bürokratische Hürde gibt.


    Also, die Frage in die Runde: Wer war schonmal mit dem Womo da und kann berichten? Die üblichen Gruppenreisen mit Seabridge, Mir etc. kommen für mich nicht in Frage. Ich möchte alleine fahren.

  • Hhhmm...nochmal hoch holen ;)


    Kann es denn sein, dass noch niemand hier aus dem Forum in Russland und/oder Weissrussland war? Oder seid Ihr zu faul zum Schreiben ?


    Oder hat sich schonmal jemand von einem Reiseveranstalter wie Seabridge, Abenteuerosten o.ä. ein Roadbook schicken lassen und ist dann doch nicht mitgefahren? Hhhrrrmmmmm......


    :wink

  • Wir waren vor 10 Jahren in Russland auf der Halbinsel Kola.


    Wir sind über Salla in Finnland eingereist und bis Kandalaksha gefahren. Der nächste Teil war dann hauptsächlich Offroad und geführt von Kola Travel. Die Rückreise über das Baltikum waren wir dann wieder alleine.


    Die Ein- und Ausreise dauerte etwas länger, aber sonst war alles absolut problemlos.


    Die Webseite Poi66 auf der wir die Reise damals dokumentiert haben ist zwar mittlerweile offline, aber im Internet Archiv ist sie noch zu finden.


    Kola 2007


    Viel Spaß!

  • Ja, Karelien wäre schon toll.


    Aber im Moment spukt im Kopf die Idee herum, von Süden nach Russland vorzudringen, also über die "Heerstraße" durch den Kaukasus von Georgien aus.


    Bei der Gelegenheit möchte ich auch auf die beiden "Bodensee - Overlander" hinweisen, die z.Zt. auf großer Weltreise sind, aktuell an der Grenze Pakistan - Indien.


    http://bodensee-overlander.de/

  • Leider ist der Zugang zu Georgien nicht mehr so einfach wie bisher. Die Türkei ist momentan nicht mehr das Paradies das es mal war. Es gab schon Fälle von Verhaftungen von Wohnmobilisten die sich im Südosten aufhielten. Klar, wenn man sich an der Schwarzmeerküste entlang bewegt dürfte die Gefahr von Repressionen durch die Behörden gering sein. Aber ein gutes Gefühl hätte ich momentan nicht.


    Die Alternative ist eventuell mit einer Fähre über zu setzen, aber da hört man auch nicht unbedingt nur Positives.


    Wie die Einreise nach Russland von Georgien aussieht müsste man auch erst Mal eruieren. Leider haben es die politischen Ereignisse in den letzten paar Jahren das Bereisen des Ostens nicht einfacher gemacht. Aber es sind doch einige Leute unterwegs, insbesondere in Russland.

  • Bis Georgien bin ich im Mai 2016 schon mal gekommen. Hin und zurück durch die Türkei, einmal oben am Schwarzen Meer entlang und einmal weiter südlich am Van - See und dann an der Mittelmeerküste entlang.


    Heute würde ich nicht unbedingt als Einzelreisender durch die Türkei fahren, aber bis zum nächsten Frühjahr kann sich die Situation ja noch ändern.


    Die Schwarzmeerfähren (z.B. die "Greifswald") gibt es zwar, aber sie dienen fast ausschließlich dem Gütertransport auf der sog. "Neuen Seidenstraße". Dass mal ein Wohnmobil mitgenommen wurde, hört man nur GANZ selten, und dann zu unverschämten Preisen.


    Georgien und Russland unterhalten derzeit offenbar keine dipl. Beziehungen. Man kann das Russland-Visum nur im Heimatland, in meinem Fall also Deutschland, bekommen. Aber das ist wohl kein Problem.

  • Übrigens umgeht der bekannte Reiseveranstalter für Womo-Reisen "Abenteuerosten" bzw. "Seabridge" die Türkei vorläufig und verfrachtet die Womos auf die Schwarzmeerfähren zwischen der Ukraine und Georgien. Aber für Einzelreisende scheint das fast unmöglich zu sein.

  • Auf meiner persönlichen Europa - Karte fehlen noch die Länder Russland, Weissrussland und Island. Island wird wohl nichts mehr werden wegen der monopolistischen Fährpreise, also konzentrieren wir uns mal auf Russland und Weissrussland. Beide Länder sind relativ leicht zu erreichen, wenn es auch die eine oder andere bürokratische Hürde gibt.


    Also, die Frage in die Runde: Wer war schonmal mit dem Womo da und kann berichten? Die üblichen Gruppenreisen mit Seabridge, Mir etc. kommen für mich nicht in Frage. Ich möchte alleine fahren.


    Wir haben uns 2015 über MIR Tours die Visa besorgen lassen und sind nach Erhalt losgefahren.
    Russland für drei Einreisen innerhalb von 6 Monaten.
    Unsere Länder waren Weißrussland, Russland, Kasachstan, Uzbekistan, Tadjikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland, Oblast Kaliningrad und heim.
    Alles problemlos...[Blocked Image: https://uploads.tapatalk-cdn.com/20180411/4fcc9fb695206d583a74728d0f05e84b.jpg]
    Für den Frühsommer 2019 planen wir nach Karelien zu reisen.



    Gesendet von iPad mit Tapatalk

  • Wir haben lediglich einmal in Strelna / St. Petersburg am Yachthafen auf dem Stellplatz, zweimal in einem Hotel wegen der Registierung übernachtet. Ansonsten haben wir "frei" gestanden, möglichst außerhalb und entfernt von den Magistralen, an Kirchen, Klöstern, Sehenswürdigkeiten, Moscheen, auch in "besseren" Wohnvierteln.

    Visa hat uns Mirtours, die auch geführte Reisen unternehmen, besorgt. Da war Spomer GmbH Bad Honnef beteiligt. Ich habe eine Zusammenfassung unserer Tour notiert, leider ist die Datei hier als Dateianhang zu groß.

    pasted-from-clipboard.png

  • Schau mal nach dem Maßstab, da waren wir weit ab jeglicher Gefahrenzone.

    Bei DER Route hätte ich auch keine Sicherheitsbedenken. Aber die riesigen Distanzen und die endlose Weite schrecken mich aktuell ein wenig ab.


    Wieviele km sind denn unterm Strich zusammen gekommen?

  • Auf dieser Reise haben wir ca. 24.000 km zurückgelegt. Interessant ist für eine erste Begegnung mit dem Riesenreich Russland der Goldene Ring mit den Kirchen, Klöstern und historischen Städten rund um Moskau sowie St. Petersburg. Wegen des starken Verkehrs in Moskau und St. Petersburg empfiehlt es sich, diese am Wochenende zu befahren.

    Bei unserer Reise standen die zentralasiatischen Länder mit dem Pamir und Hindukusch sowie die historische Seidenstraße im Focus. Im asiatischen Teil Russlands sind die Strecken wirklich lang und bieten nicht viel Abwechslung, jedoch nette Menschen.

    Da ist der Westen Russlands etwas zu kurz gekommen. Aus diesem Grund werden wir St. Petersburg einen weitern Besuch abstatten. Allei in der Erimitage haben wir fast einen ganzen Tag verbracht und waren danach "platt"...

    Wir planen, über Schweden, die Alandinseln, Helsinki erneut St. Petersburg zu besuchen und dann über Karelien nach Finnland und Norwegen zurückzukehren.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!