Stoßdämpfer bei MB Sprinter CDI 319 4x4

  • Der "Dicke" hat bei mir die Art. Nr.: 762129 S. Der der jetzt nachfolgt hört auf den Namen: 750131.


    Hier kannst du nachschauen wieviele Modelle für MB angeboten werden....:


    https://www.marquartstossdaempfer.de/mercedes1

    so langsam komme ich dahinter. 762 und 750 kodiert die untere dicke. die 2 gruppe kodiert vermutlich die länge. bei mir heisst der dicke 762131s der dünne fängt auch mit 750 an. meine sind vermutl. länger wegen 4x4 und mehr bodenfreiheit.

  • Hallo Roman


    ich habe mit MARQUARDT telefoniert und erfahren das ein Paar eue Stoßdämpfer für hinten - selbst mit Montage - nicht die Welt kosten im Verhältnis zu unseren Fahrzeugpreisen.

    Ich habe ja den LUXOR ( Gesamtlänge 7 m ) und er bringt immer 3.400 kg auf die Waage.

    Da ich das Auto das ganze Jahr über nutze nun die Frage, lohnt es wirklich die Originaldämpfer zu tauschen ?


    Sind die Dämpfer von Marquardt wirk ein großer Unterschied.

    Da ich voll ausgerüstet schon die Toleranz mit ausnutze gehen Luftfederung und weiteres gar nicht, ich kämpfe mit jedem kg.


    An Deinen Worten erkennt man ja, das nur allein diese neuen Dämpfer schon viel bewirken.


    Ist das sinnvoll die Stoßdämpfer auszutauschen ?

  • Sind die Dämpfer von Marquardt wirklich ein großer Unterschied.

    Ist das sinnvoll die Stoßdämpfer auszutauschen ?

    Hallo Werner,


    meine ehrliche Meinung: Ja !


    MB hat ja ein Problem bei der Erstausrüstung des Sprinters. Sie müssen Stoßdämpfer einbauen, die von 2,0 to bis 3,5 To irgendwie funktionieren. Also kann es sich nur um einen Kompromiss aus Komfort und sicherem Fahrverhalten handeln.


    Die Dämpfer von Marquart sind für die max. Zuladung von 3,5 to optimiert. Und das merkt man dann auch.

    Ich kenne inzwischen alle Fahrwerksoptimierungen für den Sprinter. Zus. Stabis, zus. Luftferdern...vom P/L Verhältnis toppen die Marquart Dämpfer alles andere.


    Du bist mit max. 400 Euro incl. Einbau dabei (ich gehe davon aus, dass die dicken und damit teureren Dämpfer bei keinem normalen Kasten passen....). Stabis kosten um die 800-1200 Euro, bringen bezüglich Wanken natürlich sehr viel, jedoch nichts bei Bodenwellen. Die Zusatzluftfedern liegen bei 1500 Euro, ohne die Wirkung der Stoßdämpfer auch nur annäherend zu erreichen. Dafür sind sie auch gar nicht gedacht.


    Die Stoßdämpfer sind eine "Universalwaffe". Sie reduzieren das Wanken und das Aufschaukeln bei Bodenwellen.


    All das kann ich natürlich nur für den Sprinter mit mittlerem Radstand behaupten. Ich weiß nicht, welche Stabis MB in den langen Sprinter einbaut. Möglicherweise sprechen diese anders an....? Dazu sollte aber Herr Marquart etwas sagen können...


    Aber ich könnte mir vorstellen, dass auch der Lange von den Marquart´s profitiert.


    Gruß

    Roman

  • so, nu sinnse drin.

    habe auch die 50/60mm dämpfer auf der HA montieren lassen.


    die 60/70 mm habe ich nicht probiert.


    als dann die originalen in der Verpackung der marquarts lagen, dachte ich mir: wie dünn sind die denn.


    das Wippen ist auf der HA jetzt sehr viel weniger. ich glaube ich mach auf der VA auch noch eine Nachrüstung.


    mit wanken hatte dank des goldschmitt HA stabi sowieso kein problem mehr.


    hat sich gelohnt, finde ich.

  • Was erwartest Du für eine Verbesserung wenn Du die Stoßdämpfer an der Vorderachse tauschen lässt? Das Wippen hat mein Corona nicht, es sind aber auch an der HA Gasdruckstoßdämpfer verbaut. Ich wollte die Marquard Stoßdämpfer eher wegen dem Wanken. Denke ich werde doch zu den Stabis von Goldschmitt greifen.

  • Was erwartest Du für eine Verbesserung wenn Du die Stoßdämpfer an der Vorderachse tauschen lässt? Das Wippen hat mein Corona nicht, es sind aber auch an der HA Gasdruckstoßdämpfer verbaut. Ich wollte die Marquard Stoßdämpfer eher wegen dem Wanken. Denke ich werde doch zu den Stabis von Goldschmitt greifen.

    Würde ich in dem Fall auch machen. Herr Marquart hat mir zwar nicht davon abgeraten, auch die vorderen Dämpfer zu tauschen, aber er sieht wohl auch den "Gewinn" nicht so dramatisch, dass er mir empfohlen hat, vorne erst auf seine Dämpfer zu wechseln, wenn die MB-Monroe´s erledigt sind....

    Es bliebe bei Deinem Corona der Gewichtsvorteil gegenüber einem Stabi. Für mich beim Junior ein entscheidender Punkt.


    Gruß

    Roman

  • die serien dämpfer halten zu lange um auf das ende zu warten.

    beim pkw waren meine nach 100.000 km platt.

    das leben ist zu kurz für unbefriedigende arbeit, schlechtes essen, und suboptimales fahrwerk (und weitere dinge). vor allem jenseits der 50, sozusagen in der zweiten halbzeit.


    Elfmeterschießen kriegt da nur jopi heesters.

  • Hallo,


    es ist ja nicht immer einfach, Sachverhalte die vom Gefühl abhängig sind, die wir zumindest nicht messen können, zu verifizieren.


    Gestern sind wir mal wieder rüber nach Frankreich gefahren zum Einkaufen. In Farébersviller hat ein Outlet mit einem neuen "Auchan" Supermarkt eröffnet. Da ich wusste, dass auf dem Weg dorthin in den kleinen Orten viele 30er Zonen sind mit meinen "heißgeliebten" Bodenschwellen und auch Kreisverkehrsplätze, sind wir nur Landstraße gefahren.

    Da ich das Verhalten unseres Kleinen in diesen Situationen aus der Bretagne noch sehr gut in Erinnerung hatte, konnte ich auch gut Vergleiche anstellen.


    Es ist wirklich ein deutlicher Unterschied. Wo ich in der Bretagne mich noch mit Schrittgeschwindigkeit über diese Schwellen tasten musste, konnte ich gestern mit 20 km/h drüberfahren. Das Heck wippte einmal nach und dann war auch schon wieder Ruhe. Auch die Schränke blieben geschlossen...

    Die KVP´s sind bei der Ein- und Ausfahrt gut geeignet um die Wankneigung zu testen. Auch da verhielt sich der Junior nun viel gutmütiger. Dort wo er vorher beim Wechsel von der Kurven- zur Geradeausfahrt noch 2-3 mal hin und her schwingte, kam er gestern sofort wieder in die Ruheposition. Auch auf der Kreisbahn blieb die Seitenneigung in einem angenehmen Bereich.


    Auf den Streckenabschnitten mit schlechtem Asphaltbelag, konnte man leichte Einbußen beim Abroll- bzw. Federungskomfort der Hinterachse feststellen. Nun fahre ich allerdings die Zusatzluftfedern mit 3,0 bar. Das könnte ich möglicherweise auf 2,0 bar reduzieren....mal sehen.


    Als Resume bleibe ich dabei, dass sich die Investition für uns allemal gelohnt hat und das Fahren deutlich mehr Spass macht und ich mich auch sicherer fühle.


    Gruß

    Roman



  • Hallo Roman,

    vielen Dank für deinen weiteren Erfahrungsbericht zu den Dämpfern.

    Wenn ich dich richtig verstehe benötige ich für den Rondo Heckantrieb, falls mir die normale Dämpfung nicht ausreicht, nur die stärkeren Marquart Dämpfer.

    Eine Luftfederung könnte ich mir sparen.

    Grüße Heinander

  • Wenn ich dich richtig verstehe benötige ich für den Rondo Heckantrieb, falls mir die normale Dämpfung nicht ausreicht, nur die stärkeren Marquart Dämpfer.

    Eine Luftfederung könnte ich mir sparen.


    So sehe ich das. Der Junior hing, bei voller Beladung und ohne Zusatzfedern, so tief über der Hinterachse, dass man immer glaubte er wäre "überladen", was aber nicht der Fall war. Dennoch hatte er bei jeder kleinen Bodenwelle Kontakt mit den Gummipuffern. Mag sein, dass dies nun auch durch die Marquart Dämpfer besser wäre, aber ich habe mit der Luftfederung einfach das bessere Gefühl, wenn man ständig am Gewichts-Limit unterwegs ist.

    Der Rondo sollte damit aber kein Problem haben. In die Stoßdämpfer zu investieren, macht dagegen m.E. immer Sinn, da wir alle immer mit einem fast voll geladenem Sprinter unterwegs sind. Ein leerer wiegt fast 1,5 Tonnen weniger...und da sollen die Original-Dämpfer ja auch funktionieren (s.o.)...


    Gruß

    Roman

  • Dort wo er vorher beim Wechsel von der Kurven- zur Geradeausfahrt noch 2-3 mal hin und her schwingte, kam er gestern sofort wieder in die Ruheposition.

    So war es bei uns auch, gefühlt eher 5-6 mal hin und her. Auch bei Windböen und schlechten Strassen oder einfach Unebenheiten. Bei mir haben die Goldschmitt Stabilisatoren und deren Stossdämpfer Abhilfe geschaffen. So scheint es verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu geben. Hängt wohl auch von dem jeweiligen Originalfahrwerk ab das man hat, Eine Luftfederung brauche ich wegen dem Fahrverhalten wohl nicht auch noch. Außer das Duschwasser läuft nicht richtig ab.;)


    Gruß

    Bernd

  • nach 3 tagen tesffahrt kann ich das bestätigen. entweder die stassen in bayern und thüringen sind erheblich besser als in hessen, oder unsere kleine maja fährt mit den marquart HA dämpfern deutlich angenehmer. es rumpelt weniger, im innenraum rappelt weniger, kein nachwippen - entspannung pur. so hatte ich mir das von anfang an vorgestellt.

    ich will es jetzt mal abschliessend wissen und mach die VA dämpfer auch noch.


    ich glaube so mancher der in eine vollluftfederung investiert könnte viel geld sparen. und die niveau regulierung am stellplatz dann mit dem vesparten geld mit einer hubstützenanlage richtig realisieren :))))

  • Wenn ich dich richtig verstehe benötige ich für den Rondo Heckantrieb, falls mir die normale Dämpfung nicht ausreicht, nur die stärkeren Marquart Dämpfer.

    Eine Luftfederung könnte ich mir sparen.

    … also ich bin mir da nicht so sicher. In der Schule habe ich ja gelernt, dass das Schwingungsverhalten eines Feder-Masse-Dämpfungs-Systems eben von diesen 3 Komponenten bestimmt wird. Bzgl. der Masse haben wir ja alle was getan und betreiben das System an der oberen Grenze.

    Für mich erscheint es irgendwie logisch, dass man nun sowohl die Federung als auch die Dämpfung entsprechend erhöhen muss.

    Die Goldschmitt Luftfederung habe ich schon drin. Die vorher massiv überlasteten Blattfedern haben damit Unterstützung bekommen und so fährt es sich nicht mehr so schwammig.

    Die Stoßdämpfer sollen ja eigentlich nur die Schwingung dämpfen. Die Originaldämpfer sind sicher auf die Original-Federn und eine mittlere Beladung abgestimmt. Nun habe ich maximale Beladung und ziemlich kräftige Federn die an den Dämpfern zerren und sie ziemlich zum Wippen bringen, weil eben die Dämpfung nicht mehr ausreicht.


    Aber wie immer findet man genügend Begründungen wenn man etwas haben will.

    Ich habe auch mal bei Marquart angefragt.

    Es lebe das nächste Projekt :00008040:.


    Einen guten Start in die Woche

    Ralf

  • Schlechte / schlechtere Dämpfung bei voller Beladung


    Auch ich beschäftige mich mit den sogenannten " Marquardt Stossdämpfern " hinten.

    Bin mir aber noch unsicher wie das Fahrverhalten dann wirklich beim 7 Meter Sprinter ist.


    Nun aber etwas, was jeder einmal ganz genau betrachten sollte.

    Ich lese hier laufend, die Stoßdämpfer sind auf eine mittlere Beladung abgestimmt.


    Eigentlich bedeutet das ja, fährt ein Sprinter mit voller Beladung = 3.500 kg , dann ist das Fahrverhalten / Dämpfung im Allgmeinen nicht mehr so gut,

    weil die Dämpfer ja nur auf eine mittlere Beladung ausgelegt sind.


    So richtig kann ich mir das von so einem Hersteller wie Mercedes Benz nicht vorstellen.


    Ein Dämpfungssytem das bei voller Beladung nicht mehr optimal ist ????????????

  • Hallo Werner,

    kann ich mir so auch nicht vorstellen.

    Ich denke eher da sind noch Sicherheitsreserven über 3500 Kg.

    Heinander

  • Nun aber etwas, was jeder einmal ganz genau betrachten sollte.

    Ich lese hier laufend, die Stoßdämpfer sind auf eine mittlere Beladung abgestimmt.

    Ein Dämpfungssytem das bei voller Beladung nicht mehr optimal ist ????????????

    So richtig kann ich mir das von so einem Hersteller wie Mercedes Benz nicht vorstellen.

    Tja Werner, das hat nichts damit zu tun, dass es sich um "Mercedes Benz" handelt, sondern liegt in der Natur der Sache.

    Wenn man sich vergegenwärtigt, wie ein Stoßdämpfer funktioniert und was er bewirken soll bzw. leisten muss, dann wir einem schnell klar, dass man von ihm die Quadratur des Kreises verlangt, wenn er in einem Bereich von 2,0 bis 3,5 Tonnen optimal arbeiten soll.

    Da er, wie es der Name sagt, Stöße dämpfen soll, leuchtet es doch ein, dass es dabei nicht egal sein kann, wie groß die Masse ist, die auf ihn einwirkt.


    Bei einem Pkw haben es die Hersteller relativ leicht. Leergewicht plus 4 Personen, bekommt man sicher dämpfungstechnisch noch recht gut unter einen Hut. Auch wenn in dem Fall sicher die optimale Dämpfung stattfindet, wenn nur 2 Personen mitfahren.


    Aber letztendlich reden wir hier von 150-200 kg Unterschied. Aber selbst dort werden sog. "adaptive Fahrwerke" angeboten. Das heißt letztendlich nichts anders, als dass die "Härte" des Dämpfers auf Knopfdruck angepasst werden kann. Die Technik ist gut, aber teuer und daher für ein Nutzfahrzeug, wie den Sprinter nicht darstellbar.


    Bleibt also nur, sich für einen Beladungszustand zu entscheiden. Und hier haben wir, ausnahmsweise sogar mal einen Vorteil, da wir i.d.R. immer mit der gleichen Beladung unterwegs sind, nämlich der Maximalbeladung. Aber auf die ist das Feder-/Dämpfersystem des Sprinters ab Werk nicht optimiert....


    Gruß

    Roman


    Wie soll das gehen

  • Bleibt also nur, sich für einen Beladungszustand zu entscheiden. Und hier haben wir, ausnahmsweise sogar mal einen Vorteil, da wir i.d.R. immer mit der gleichen Beladung unterwegs sind. Aber auf die ist das Feder-/Dämpfersystem des Sprinters ab Werk nicht optimiert....


    Wie soll das gehen

    indem zB Reisemobilchassis entsprechend hoehetgewichtig gefedert werden, also standardmaessig fuer 3200...3500 kg, statt auf den Mittelwert zwischen 2200 und 3500...

    Mein Wunschmobil: von aussen Smart, von innen Sattelschlepper!
    dazu passt mein Motto auch gut: "Einen Tod muss man ja sterben..."

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