Das Elektroauto.......

  • Genau so ist es - es gibt nur noch ´Gegner´ und ´Befürworter´, ´Freund´ oder ´Feind´ - totale Polarisierung. Nichts mehr dazwischen, keine Meinung und auch keine Lösung. Das ist das Ende jeder Kommunikation und jedes gesellschaftlich produktiven Fortschrittes. Eine von der eigenen Meinung abweichende ist schon gar nicht mehr auszuhalten, oftmals wird es dann persönlich beleidigend oder diffamierend.

    Mittlerweile ist das leider bei vielen, vielen Themen so und ich halte das für ein großes Problem unserer gesellschaftlichen Entwicklung.


    In diesem Sinne

    Gruß, Stefan

    ...seeeehr gut beobachtet. Und Schuld an dem sind bei allem Guten, was sie bringen, auch die sogenannten "sozialen" Medien. Unsere Gesellschaft wird einfach moral- und werteloser und das wird uns in ein paar Jahren noch ganz anders auf die Füße fallen.

  • personbiler i Norge – Store norske leksikon (snl.no)


    Wenn Du Dir das laut vorliest, dann wirst Du den Text auch ohne Norwegischkenntnisse verstehen. Viel Spaß ;)


    Die Suche hat mich übrigens irgendetwas zwischen 10 und 20 Sekunden gekostet..., aber da hatte ich wohl den "Sprachvorteil".


    Grüsslis und hab einen schönen Tag

  • Norwegen - das Musterland in Europa im Bereich E-Automobilität


    Dankeschön für die Zahlen Christoph.


    Bin da aber schon sehr erschreckt was da in Norwegen im Bereich KFZ passiert ist.

    Innerhalb von nur 20 Jahren hat sich der Bestand um 1 Mill. erhöht, auf knapp 2,9 Mill.

    Das ist ja ein enormer Zuwachs von über 50 %.


    Genauso überrascht bin ich über den wirklichen E-Autoanteil.

    Ende 2021 waren

    31 Prozent benzinbetrieben

    42 Prozent dieselbetrieben

    16 Prozent Elektroautos.


    Wenn man die Berichte im Internet liest denkt man in Norwegen fahren bereits 80 % aller Autos mit einen E-Antrieb.

    Deine ( denke mal wirklich richtigen Zahlen ) Zahlen geben ja über den derzeitgen Bestand an E-Autos

    in Norwegen ein völlig anderes Bild ab.

  • Ein ganz großer Vorteil von Wasserstoff ist natürlich, dass er über bereits reichlich vorhandene Gasleitungen, bis in die hintersten Ecken der Republik transportiert werden kann.

    . . . die Beimischungsgrenze von Wasserstoff liegt bei 5 bis 10 %. Bei höheren Wasserstoffkonzentrationen müssen viele Baugruppen der (Erd-) Gasinfrastrukur angepaßt werden.


    Zum Einstieg:

    https://www.bundestag.de/resou…/WD-8-066-19-pdf-data.pdf


    Schnell und günstig werden wir nicht von Gas auf Wasserstoff switchen können.

  • . . . nur eine kleine Ergänzung zu „grünem Wasserstoff" (elektrolytisch erzeugt).

    Windkraft hat einen aktuell einen Anteil von 3,5 %, PV von 1,5 % am Gesamtenergiebedarf Deutschlands, zudem stark schwankend (-> Speichererfordernis).


    Der Wettbewerb um grünen Wasserstoff wird enorm, u. a. soll ja auch die Stahlindustrie „grün" werden, also die klassische Hochofenroute durch DRI / Elektrostahlwerk ersetzt werden.


    Gäbe noch einige Beispiele mehr.


    Aber von aktuell 5 % Anteil am Gesamtenergiebedarf auf 100% innerhalb weniger Jahre zu kommen: sportliches Vorhaben :-).

  • Findest Du, dass das ein anderes Bild abgibt? Wenn ich durch die Stadt gondele, dann ist etwa jeder zehnte bis fünfzehnte mir entgegenkommende Wagen ein E-Auto...unter Quote, aber das liegt daran, dass wir hier so weit im Norden sind. Und die Norweger haben eh schon immer einen Hang dazu gehabt, Autos sehr lange zu fahren...von daher finde ich die Quote echt nicht schlecht.


    Ab 2025 sollen dann keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden dürfen...mal sehen, ob das Datum eingehalten werden kann. Da ich hoffe, dass es bis dahin einen brauchbaren E-Pickup gibt, fände ich das aber gar nicht so schlecht...denn dann könnte ich den dann fast 5 Jahre alten Ranger wahrscheinlich zu mindestens Neupreis verticken.


    Achja: Und E-Autos sind in Norwegen auch wirklich E-Autos und da werden keine Hybridfahrzeuge reingerechnet. Wenn man das täte, dann sähen die Zahlen gaaaaanz anders aus.


    LG

  • . . . nur eine kleine Ergänzung zu „grünem Wasserstoff" (elektrolytisch erzeugt).

    Windkraft hat einen aktuell einen Anteil von 3,5 %, PV von 1,5 % am Gesamtenergiebedarf Deutschlands, zudem stark schwankend (-> Speichererfordernis).

    Ein entscheidender Vorteil bei der Erzeugung von "grünem Wasserstoff" ist doch, dass dieser dort produziert werden kann, wo Solarstrom in Hülle und Fülle anfällt.

    Die Welt wie wir sie kennen, wird sich in den nächsten 30-40 Jahren mindestens wieder so verändern, wie das in den letzten 30-40 Jahren der Fall war....Die Weichen sind jetzt wirklich gestellt. Die Zeit der bloßen Absichtserklärungen ist vorbei.


    Gruß

    Roman

  • Ein entscheidender Vorteil bei der Erzeugung von "grünem Wasserstoff" ist doch, dass dieser dort produziert werden kann, wo Solarstrom in Hülle und Fülle anfällt.

    . . . der Wettbewerb um „grünen" Wasserstoff wird enorm, mal schauen, ob für Pkw etwas übrigbleibt. Im Pariser Klimaschutzabkommen haben sich ja quantitativ im Wesentlichen nur EU Staaten festgelegt, stehen zwar nur für 10 % der weltweiten CO2-Emissionen, aber selbst dies wird sportlich von der Versorgungsmenge in Anbetracht der übrigen möglichen Verwendungs- bzw. Bedarfszwecke, die wohl priorisiett werden müssen, weil Alternativen fehlen.


    Ich sag' mal so: ohne Kernenergie wird das nix.


    Von den 20 führenden Industrienationen hat nur D die Nutzung der Kernenergie ausgeschlossen, Italien schwankt noch, der Rest baut bzw. plant neue Kernkraftwerke u. a. zur elektrolytischen Erzeugung von Wasserstoff.


    Time will tell, sagt der Engländer.

  • Nur weils mich interessiert: Wo wird weltweit im Moment ein AKW gebaut?

    Rolf

    Atomkraftwerke


    Wo werden zurzeit neue Kernkraftwerke geplant gebaut?

    Im Jahr 2022 plant China 35 Atomreaktoren, die innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre in Betrieb gehen sollen.

    Im weltweiten Vergleich plant das genannte Land somit die meisten Atomreaktoren,

    gefolgt von Russland und Indien.

    Im Jahr 2020 gingen zuletzt vier Atomreaktoren weltweit in den Bau.

  • Im Jahr 2020 gingen zuletzt vier Atomreaktoren weltweit in den Bau.

    Sorry Luxor, ich wollte nur wissen welche gerade in Bau sind. Welche sind die 4 weltweit?

    Insgesamt gibt es wohl nicht ganz so viele die in Bau sind. Ob die 2 in GB in Betrieb gehen werden? Oder die 2 in der Slowakei? Und welche sind ansonsten in Europa in Bau? Oder wirklich genehmigt?


    Ob neue russische AKW's gebaut werden können, wenn es keine Komponenten aus dem "Westen" mehr gibt oder politische Gründe dagegen sprechen (siehe Finnland)?

    Das es Planungen gibt (auch welche die nicht nur politisch angedacht sind) ist klar. Bis die dann allerdings gebaut sind, werden wohl einige 10 Jahre vergehen.

    Rolf

  • Frankreich hat wohl seit Monaten wegen Niedrigwasser der meisten Flüsse Probleme seine AKWs richtig zu nutzen…

    Kühlwasser!!

    Das ist richtig. Dennoch plant und baut Frankreich etliche kleinere AKW´s der 4. Generation.


    Und ich gebe zu, dass ich obwohl ich in den 78er/80er Jahren auch mit einem "Atomkraft NEIN Danke!" Aufkleber auf meinem R4 herum gefahren bin, ich heute diese Art der Stromerzeugung, zumindest für die nächsten 20-30 Jahre als einzige Möglichkeit ansehe, wie man die Klimaerwärmung mit viel Glück noch in den Griff bekommen könnte.


    Denn den deutschen Weg, muss man sich auch leisten können.


    Gruß

    Roman

  • ...und genauso, wie man bei den E-Autos an der Antriebstechnologie forschen, forschen, forschen muss, so muss man auch bei den AKWs forschen, forschen, forschen, um sie sicherst möglich zu machen und Lösungen für den atomaren Abfall zu haben.

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