Das Elektroauto.......

  • Solange die EU keine einheitliche Regelung im Umgang mit der Immigration findet, wird das Drama weiter gehen.

    Und D ist immer noch ein attraktives Ziel.

    Naja, wir hatten das ja schon mal ganz gut im Griff - Gaddafi bekam dafür viel Geld. Aus welchem Grunde das dann nicht mehr so weitergehen sollte oder durfte, entzieht sich meiner Kenntnis...

  • Der folgende Exkurs über das Wort "Gutmensch" ist nicht von mir, widerspiegelt aber meine Meinung:

    Wikipedia mag ja immer erste Anlaufstelle sein, final ist sie sicher nicht. Und über den Sinn oder Unsinn einer Wahl eines ´Unwortes´ des Jahres mag ich mich hier gar nicht auslassen.


    Der ´Gutmensch´ als Gegenstück zum `Bösmensch` mag bis in die Anfänge des 16 Jhd. zurückgehen. Auch im Jiddischen gibt es die Bezeichnung ´a gutt Mensch´.


    Warum man sich aber überhaupt an einzelnen Wörtern oder Begriffen dogmatisch so abarbeiten kann, bleibt mir ohnehin ein Rätsel.

  • Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet Ihr nicht ins Himmelreich kommen.

    Matthäus


    Luxor und die anderen Knatterchargen hier sind aber auf dem besten Weg ;)

  • Mein Punkt in diesem Zusammenhang war der zusätzliche Energieaufwand für den Weg zur Wechselstelle.

    .... und du weißt natürlich heute schon wo die fiktive Akkuwechselstation stehen wird. Evtl. steht diese dann 80km von deinem Wohnort entfernt. So what !, ..... dann kannst du doch auch an der Wallbox und/oder deinen eigenen Solarpanel laden, .... wo ist das Problem ?


    Du hast halt dieses Konzept Wechselakku noch nicht richtig verstanden. Ziel des Akkuwechsel ist es auch eine größere Entfernung, sagen wir mal Flensburg - Palermo, ohne geplanten Ladepausen durchfahren zu können. Ähnlich zum heutigen Verbrenner (mit 5 Minuten Tankstop) würde ein Akkuwechselstop in 5 Minuten erledigt sein, an bereits vorhandener Infrastruktur (Tankstellen und deren Zufahrten usw.)


    Als man über den Akkuwechsel entschied war eh diese ganze Thematik noch in den Kinderschuhen. Vieles hat sich seither massiv verändert, .... und wird sich auch noch verändern. Das finde ich gut und bin auf neue techn. Lösungen neugierig. Ich zähle mich absolut zu den Technikfreaks, .... drum ist es für mich auch schwer zu verstehen das "Deutschland" so sehr nur in eine Richtung denkt. Das ist ein Riesenfehler der irrsinnig viele Rescourcen und Kapital verschlingt. Aufgebaut auf, ..... hier wiederhole ich mich gerne, .... von grünen Ideologen in ihren hanfgeschwängerten Illusionsblasen die kriminelle, radikale Organisationen wie z.B. "letzte Generation" zu ihren Lemmingen und Handlangern macht.


    jetzt verstehe ich auch diesen Satz:

    hat ja lange gedauert, .... korrekt ist "Göttin des gerechten Zorns, der ausgleichenden Gerechtigkeit" und „Du bekommst, was du verdienst“ ! :saint:<3 :evil:


    Wir werden sehen wie es weitergeht ........ 8)

    somit habe ich eigentlich alles gesagt was zu sagen war, ..... Wiederholungen spare ich mir ....

    ansonsten: GOTO #1989


    so long,

    Harald

    • Official Post

    Ich sehe ehrlich gesagt keine Zukunft für den Wechsel-Akku. Die nötige Infrastruktur ist unglaublich aufwändig. Damit die Sache Sinn macht, kann nicht jeder Hersteller sein eigens Akku-Süppchen kochen, d.h. man müsste sich auf einen Standard-Akku einigen. Bei entsprechender Verbreitung von E-Autos müssten Unmengen von Akkus an den Tauschstationen vorgehalten werden. Auch dort würden sich dann z.B. an Autobahnen Warteschlangen bilden, sodass der vermeintliche Zeitvorteil weg ist.


    Dazu kommt, dass man von immer größeren Reichweiten und immer kürzeren Ladezeiten ausgehen kann. Fast jeder nutzt ja heute bereits den Tankstopp mit seinem Verbrenner, um eine kleine Pause zu machen. In Zukunft wird diese Zeit ausreichen den Akku wieder zu laden.


    Es gibt m.W zur Zeit. nur einen Hersteller, das Start-Up Unternehmen "NIO", das diese Stationen plant: Nio baut erste deutsche Wechselstation: Batterietausch in fünf Minuten (rnd.de)


    Ich sehe aktuell keine Tendenzen, dass dem Beispiel andere folgen....


    Gruß

    Roman

  • Die deutschen Autobauer haben dem Wechsel-Akku relativ früh bereits eine Absage erteilt.

    Und solange die Akku-Technologie derart im Fluss ist, wie das ja immer noch der Fall ist (immer noch stark ansteigende Lade-/Batterie-Spannungen, sich verändernde batteriezellen, etc.) würde ein solches Wechselkonzept auch eher Innovationen in dem Bereich behindern.

    Ein weiterer Grund ist, dass heutzutage die Batterien im Boden der Fahrzeugkarosserie fest integriert sind. Ein Wechsel-Akku-System benötigt aber eine Versteifung der Karosserie an dieser Stelle, eine Aufnahme und Arretierung für den Wechselakku, und würde daher zwangsläufig zu einem um etwas schwereren Fahrzeug führen.

    Daher sehe ich das aktuell genauso wie Roman. Der Zug mit den Wechsel-Akku-Systemen ist erstmal durch. Eventl. bis zu einem Zeitpunkt, wo die Akku-Technologie technologisch ausgereizt wäre. Aber wahrscheinlich sind dann auch die Ladezeiten so gering, dass das Konzept deshalb schon uninteressant geworden ist.

    Bis dahin bleibt das Leben mit einer sich entwickelnden Übergangstechnologie weiter ein wenig "schwierig"....

    Gruesse,

    Thomas.

    -------

    Am Ende wird alles gut. :thumbup: Wenn es noch nicht gut ist, dann war das noch nicht das Ende... :whistling:

    Edited once, last by Mithrandir_63 ().

  • Ich habe dir schon ein paar mal vorgerechnet, dass es auf die absolute Anzahl der zugelassenen E-Fahrzeuge in den letzten vier Jahren nicht wirklich ankommt, wenn man die nächsten vier Jahre prognostizieren will, weil der Zuwachs exponentiell war. Auf dieses Argument gehst du seit Monaten nicht ein.

    Warten wir mal ab ob es in den nächsten 4 Jahren jeweils 1 Million per Jahr sind, selbst die reichen nicht aus um das angestrebte Ziel zu erreichen.

    Lassen wir uns überraschen, ich weis es nicht und Du weist es auch nicht.

  • von grünen Ideologen in ihren hanfgeschwängerten Illusionsblasen die kriminelle, radikale Organisationen wie z.B. "letzte Generation" zu ihren Lemmingen und Handlangern macht.

    Du ignorierst die hier wiederholt dargestellten Sachgründe und unterstellst statt dessen miese Motive. Schmuddeliges Demagogenkino. Jeder wie er kann und mag.

  • Ziel des Akkuwechsel ist es auch eine größere Entfernung, sagen wir mal Flensburg - Palermo, ohne geplanten Ladepausen durchfahren zu können. Ähnlich zum heutigen Verbrenner (mit 5 Minuten Tankstop) würde ein Akkuwechselstop in 5 Minuten erledigt sein, an bereits vorhandener Infrastruktur (Tankstellen und deren Zufahrten usw.

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    Wieviel Plastikflaschen hast du an Bord zum reinpinkeln?? 😁

    Oder ist die Pinkelpause in den 5 Min schon enthalten?


    Ich bin mal gespannt, PVs an der Autobahn mit großem Speicher und dann dort mit 300 kw in den Auto Akku „pumpen“


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  • Mit was pumpt man eigentlich 300 kw in eine Batterie ?

    Mit 6 qmm, 10 qmm oder....................., per Strommschiene geht ja wohl nicht.


    Wo gibt es Ladestationen die mit fast 1000 Volt laden können?

    1000 Volt habe ich gelernt ist Hochspannung - da ist bei einem defekt am Kabel der Mensch mal eben.............?


    Wie oft darf ich das innerhalb der Garantie ( 8 Jahre ) machen und ist sie dann im Jahr 9 für den Schrott.

    Selbst die Hersteller warnen heute schon vor permanenten Schnellladungen, das mag die Batterie nicht.


    Oder ist das mal wieder alles falsch ?

  • Schaust du zum Beispiel da


    https://new.abb.com/ev-charging/de/high-power-schnellladestation


    Die Batterie geht immer genau 1 Tag nach der Garantie kaputt?


    Der Akku vom E-Up hat 8 Jahre Garantie oder 150.000 Km ohne irgendwelche Einschränkungen bezüglich Schnellladung soweit ich weiß, er kann allerdings auch mit Max. 40 kw geladen werden (dadurch hat sich ja der Hersteller schon abgesichert) je nach Temperatur des Akkus Ladestand etc.

    Habe ich bisjetzt nur 1-2 Mal gemacht zum ausprobieren und zwar im Frühjahr bei 20% im Akku hat er mit 33 KW geladen, waren nur 15 Minuten (waren 70 km) schnell Pinkeln, Getränke kaufen dann ging’s weiter.

    Hätte eigentlich gereicht hin und zurück, aber die Bekannten wollten alle mal e-up fahren und sind durch die Gegend geblasen mit dem Elektrohobel. 😁

    War für den E-Up eine Fernreise 280 km hin und zurück. Sonst lade ich immer zuhause da habe ich Zeit.

    Wie gesagt, Zweitwagen für Kurzstrecken daheim bis 200-300 km hin und zurück.

    Oder ich besuche Bekannte bis 300 km und die fahren auch elektrisch, dann lade ich dort und gebe denen das Geld.


    Habe zwar nur eine 32 kw Akku, aber verbaut sind mehr, die kann VW freischalten wenn es innerhalb der Garantie unter die zugesicherte Kapazität abfällt.


    Und wenn der Akku irgendwann unter 70 % fällt, dann kann ich ihn immer noch als Hausspeicher nutzen mit über 20 kw.

    Heute kostet 1kw Speicher ca. 800 Euro.

    20 kw * 800 Euro = 16.000 Euro, Auto hat 18.500 gekostet und ich bin dann mindestens 150.000 km gefahren.

    Alles natürlich schöngerechnet, ich weiß ja nicht wie lange er dann noch funktioniert und wieviel Kapazität er wirklich noch hat.


    Genug Beispiele findest du bei YouTube, suche z.B. nach pv Speicher Tesla.


    In Frankreich gibt es auf dem Land übrigens schon verrückte die kaufen sich einen alten elektroRenault und stellen den neben das Haus und nutzen ihn nur als Speicher, da die schon bidirektionales laden können.

    • Official Post

    Mit was pumpt man eigentlich 300 kw in eine Batterie ?

    Mit 6 qmm, 10 qmm oder....................., per Strommschiene geht ja wohl nicht.

    Wo gibt es Ladestationen die mit fast 1000 Volt laden können?

    1000 Volt habe ich gelernt ist Hochspannung - da ist bei einem defekt am Kabel der Mensch mal eben.............?

    Siehst du Werner, das ist der Unterschied. Diese Gedanken mache ich mir erst gar nicht, sondern gehe davon aus, dass die Firma,

    die sowas anbietet und entwickelt, auch die Frage gelöst hat bzw. beantworten kann, ob das auch funktioniert.


    Ob die vorhandene Infrastruktur diese Eckdaten bereits her gibt, kann ich auch nicht beantworten. Aber all das zeigt doch,

    dass Bewegung in der Sache ist und bestätigt zugleich meine Aussagen, dass sich noch vieles in die richtige Richtung entwickelt.


    Gruß

    Roman

  • Roman, ich bin davon überzeugt das in Sachen E-Mobilität noch viel kommt.

    Natürlich ist permanent Bewegung in der Sache.

    Das größte Problem sind jedoch Autobesitzer die nur ein Fahrzeug haben.

    Die sind auf dieses eine Fahrzeug angewiesen und mal eben fast 3000 km nach Italien mit dem E-Auto in einem Rutsch

    ist doch in der Praxis Quatsch.

    Es gibt viele Gründe trägt sich kein E-Auto anzuschaffen, ganz besonders irritiert mich die immer noch vorhandene Aussage

    meines VW - Händlers, lassen sie das bis auf Weiteres.


    Ich persönlich bezweifle das wir einmal in der Mobilität einen E-Anteil von nur 75 % erreichen werden.

    Es gibt noch zuviel ungeölste Probleme, die man auch einfach nicht angeht.


    Meine persönliche Prognose ist das sich der Anteil ( wenn nichts Gewaltiges passiert ) irgendwo bei 25 % einpendelt

    d.h. der " sogenannte Zweitwagen " wird wohl einmal fast ausschließlich ein Elektroauto werden.


    Aber 25 % von 60 Millionen KFZ sind ja auch 15 Mill. und das ist zu heute doch schon sehr viel.

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