Magische 3,5 to Grenze - Lösungen

  • Der Preis ist so günstig, weil Hymer Pakete anbietet (Chassispaket, Fahrassistenzpaket usw.) die deutlich günstiger sind als die Summe der Einzelpositionen. Bei CS-Reisemobile gibt es so etwas nicht, deshalb gehen die Preise dort "to the moon"


    LG

    und Mercedes bietet ja auch solche Pakete an..... es wäre schon zu erwarten dass das die Ausbauer weitergeben und nicht auch noch daran verdienen - zusätzlich zu den mind 30% Nachlass die MB Großkunden gibt und die CS nicht weitergibt . Klar Mischkalkulation ?aber bei dem hohen Anteil gut ausgestatteter ( übergewichtiger ) 4x4 nähert sich die Gewinnmarge für CS schon allerbesten Computerherstellern. Okay, mein neues Apple MacBook Pro hat „nur“ 60% - und die Kalifornische Firma ist schon Weltspitze. Nur Öl aus dem Boden zu pumpen oder Diamanten zu schürfen ist lukrativer. Andere Computerproduzenten ohne Direktmarketing sind schlechter im Ertrag....

    Ein gutes Rest2019 wünscht Euch Peter???‍♂️

  • Ich denke auch, dass es immer schwieriger werden wird unter 3,5t zu bleiben, woran aber auch aus meiner Sicht eher das Gewicht des Basisfahrzeugs das Problem ist. Ich vermute spätestens mit der übernächsten Generation der Basisfahrzeuge hat sich das mit 3,5t ziemlich erledigt, gleich mit welchen Ausbaumaterial, egal ob mit oder ohne Allrad.

    Hallo Johannes,


    da hast du sicher recht. Zumal wie oben schon erwähnt wurde, die Basisfahrzeuge durch E-Antrieb, sicher eher noch schwerer werden.

    Möglicherweise reagiert der Gesetzgeber dann derart darauf, dass die 3,5 to Grenze auf 4,1 oder 4,5 to angehoben wird....


    Was die mögliche Einsparung beim Möbelbau durch HighTec Platten anbelangt, sehe auch ich die Rechnung von "Robeta" als unrealistisch an. Selbst wenn ich den Kasten rundum mit 15 mm Pappelsperrholz auskleide, komme ich auf max. 32 m² = 320 kg. Spare ich die Hälfte davon durch Leichtbauplatten "gewinne" ich 160 kg und nicht 300...


    Dennoch könnte ich so den 4x4 und das Automatikgetriebe fast rausholen. Bei unserem Junior mit Doppelboden hätte es sicher gereicht.


    Gruß

    Roman

  • Hallo Roman


    damit hast du im Grunde natürlich recht.


    Momentan kann man das noch dadurch ausgleichen, indem man auf 4x4, Automat und den grösseren Motor verzichtet. Aber man bestellt sich dann ein Fahrzeug für weit über 100.000 CHF und ärgert sich schon von Anfang an, weil man gerade auf die Dinge verzichtet die Spass machen und Spass bringen. Und genau dafür kauft man sich ja für so viel Geld so ein Fahrzeug. Also um Spass zu haben. Das würde mich frustrieren.


    Und irgendwann wird das eben auch nicht mehr reichen. Schaut man sich alte Sprinter in der damailgen Top Ausstattung an, dann ging das alles noch gut unter 3,5t.


    Aber es stimmt schon, 3,5t gehen genaugenommen nur über Verzicht.


    Beste Grüsse

    Johannes

  • Aber es stimmt schon, 3,5t gehen genaugenommen nur über Verzicht.

    richtig erkannt! Die Frage ist nur was man weglässt ..... aber trotzdem macht die Auswahl Spaß und es geht. Wir waren mit 6 Zyl, Automatik, Solar, Reserverad, Markise ( entbehrlich aber dran) und ohne Lithium (7J....) als „gewichtige“ Eckdaten während der Reise vollgetankt mit 2 Pers auf der Waage: ( für Edle Pferde ?) alles im grünen Bereich aber gar kein auch nur kleinen Spielraum. Allrad also geht unmöglich genau wie Zusatztanks....


    Grüsslis Peter

  • . . . wenn ich mir meine Bestellung Duo Independent 3,0, 4x4, Automatik, anschaue: 3.127 kg inkl. Fahrer, Kraftstoff, ohne Gas (was wiegt ne 2,8 kg Gas Alu-Flasche?) und ohne Wasser, bleiben rund 375 kg Zuladung.


    Dürfte für die meisten zu zweit Fahrer hier reichen, ohne wesentliche Einschränkungen.


    Wenn wir mal ausnahmsweise zu viert in eine Ferienwohnung (mit 1 oder 2 Zwischenstops) fahren, hängt eh ein Trailer dran.

  • Mit 4 Pers gehts nie, zu zweit wird‘s eng aber es gibt ja Waagen. Wasser, Hausrat, Campingmöbel, Essen, Geschirr, Wein, Kamera, Objektive, Laptop etc wiegen ne ganze Menge. Die Klamotten sind das leichteste. Aber summiert sich auch. Unsere Hotelkoffer ohne Bettzeug u Handtücher haben immer über 40 kg f 2.

    CS rät ja zu recht bei allen 4x4 mit V6 zur 4.1 to Version und verweigert später die Ablastung im Werk. Das muss jeder Käufer auf seine eigene Kappe nehmen und den TÜV Gutachter ggf bestechen? Grüsslis Peter

  • CS rät ja zu recht bei allen 4x4 mit V6 zur 4.1 to Version und verweigert später die Ablastung im Werk. Das muss jeder Käufer auf seine eigene Kappe nehmen und den TÜV Gutachter ggf bestechen? Grüsslis Peter

    . . . sicher? Gibt es hier im Forum niemanden, der seinen 4,1 to auf 3,5 to anlasten konnte?


    btw: zu viert wird es tatsächlich eng, mit dem Gewicht, aber vor allem mit dem Platz und den Liegemöglichkeiten. Wir haben den alten Indy zu viert nur mit Trailer (Moped, Fahrräder, Faltboot, etc) zur Fahrt in die Ferienwohnung genutzt, Für 1 oder 2 Zwischenübernachtungen reicht's, länger wäre es eine Qual.

  • . . . sicher? Gibt es hier im Forum niemanden, der seinen 4,1 to auf 3,5 to anlasten konnte?


    wo willst Du denn die 600 Kilo wegnehmen? Rein bei den zwei Personen weniger bist Du gerade mal bei einem Viertel, plus Gepaeck maximal bei einem Drittel...

    Mein Wunschmobil: von aussen Smart, von innen Sattelschlepper!
    dazu passt mein Motto auch gut: "Einen Tod muss man ja sterben..."

  • Zitat von neuf11

    . . . sicher? Gibt es hier im Forum niemanden, der seinen 4,1 to auf 3,5 to anlasten konnte?

    Du meinst wohl „ablasten“ (also in den Papieren ändern) .... ja, das geht meistens, ist aber nicht mehr nur ein Federstrich sondern muss amtlich genehmigt werden. CS findet es nicht korrekt und macht es deshalb nicht, es findet sich aber immer jemand ( bzw viele) der es macht.


    Grüsslis Peter

  • Hier in der Schweiz übernehmen alle Anbieter die hier auch Vetretungen haben (CS, La Strada, Hymer) die Ablastung der 4,1t-Fahrgestelle auf 3,5t, sofern man das möchte. Der Kunde wird aber schriftlich auf die geringe Zuladungsreserve hingewiesen. Zumindest macht dasTartaruga so. Was ich gut und transparent finde.


    Aber natürlich gibt es auch da vermutlich eine Obergrenze ab der das Strassenverkehrsamt nicht mehr mitspielt. Die Fahrzeuge müssen beim Import ja mit vollem Tank gewogen werden. Dieses Leergewicht wird dann auch in den Fahrzeugausweis eingetragen.


    Gruss

    Johannes

  • . . . sorry, bei meinem Beitrag oben hat diese unselige Rechtschreibkorrektur zugeschlagen.


    Meinte logischerweise ABlasten. Müßte theoretisch einfach möglich sein, solange die Richtlinie EN 1646-2 eingehalten wird:


    Nach EN 1646-2 braucht es je Person 75 Kilogramm Körpergewicht plus zehn Kilo persönliches Gepäck plus zehn Kilo je Meter Fahrzeuglänge. Geht man von einem durchschnittlich großen Reisemobil mit einer Länge von sieben Meter aus, das für vier Personen zugelassen ist, so ergibt sich daraus eine geforderte Zuladung von 4 x 75 kg + 4 x 10 kg + 7 x 10 kg = 410 kg.


    https://www.promobil.de/tipp/zuladung-wohnmobil-tipps/


    Bei meinem bestellten Duo sollte es klappen, hätte sogar rechnerisch noch etwa 50 kg Reserve. So kann ich dann -hoffentlich- auch mal mit 4 Personen / Sitzplätzen eine kurze Tour unternehmen.

  • Alles andere würde ja keinen Sinn machen.

    ...wäre aber alles in Allem dann konform mit den übrigen gesetzlichen Regelungen einer einheitlichen Europäischen Union (siehe z.B. einheitlich digitale und europäisch harmonisierte Maut-Erhebung)... :00008674:

    Grüße, Thomas.

    -------

    Am Ende wird alles gut. :thumbup: Wenn es noch nicht gut ist, dann war das noch nicht das Ende... :whistling:

  • Eine gute Maßnahme, grade im Hinblick auf die Umstellung auf (Voll- oder zunächst Hybrid-) elektrische Antriebe:

    Wie Thomas schon schrieb ergibt eine Änderung der Führerscheinklassen allein wenig Sinn, wenn nicht andere zulassungs- und verkehrsrechtliche Regeln ebenfalls angepaßt werden. Das Überholverbot für LKW ist sicher etwas, was für Fahrzeuge in dieser leichten Gewichtsklasse pauschal schwer begründbar ist. Bei Gewichtsbegrenzungen kommt es vielleicht darauf an, ob sie durch die Tragkraft von Brücken und Fahrbahnbelag (-> schon jetzt: Kein Gehwegparken über 2,8 t zGG) oder pauschal über die Gewichtsklasse (auch) als Größenindikator angeordnet werden. Da das aber ja auf die einzelne Straße / Ortslage bezogene Regelungen sind, wird sich das dann differenzieren. Meiner Meinung nach gäbe es auch Gründe (Verkehrssicherheit, Energieverbrauch und Klima, ihr wisst schon...), dann ab 2,8 t die Höchstgeschwindigkeit generell auf 100 km/h zu begrenzen - da sparen nicht nur Wohnmobilfahrer, sondern auch andere (Dodge RAM bis BMW i7) Energie oder denken über ihre Fahrzeugwahl oder -konstruktion (Grüße an BMW...) nach. :00000156:

  • Es gab ja hier schon gelegentlich Diskussionen darüber, wie kriminell, dreist, fahrlässig, tödlich, usw. eine Überladung eines Mercedes-Sprinter mit 3.5 to. Zulassung tatsächlich ist.

    Hierzu gabe es diese Woche im Münchner Mercur (wirklich hohe Schule des Qualitäts-Journalismus, ganz knapp vor Bild-Zeitungs-Niveau ;) , aber naja - Quelle ist Quelle) eine Meldung, dass ein Italiener aus München am Osterwochenende offenbar wieder in seine Heimat umziehen wollte. Und er wollte das in "einem Rutsch" erledigen. Also 3.5 to Transporter gemietet und Umzugsgut verladen. Das Fahrzeug fuhr dann mit einem Gesamtgewicht von 5880 Kilo (67% mehr als zugelassen) auf der A8 gen Süden und wurde von der Polizei angehalten und überprüft. Interessant, dass das Fahrwerk das ausgehalten hat.


    Fazit: Er durfte nicht (sofort) weiterfahren, musste ein 2. Fahrzeug ordern für seinen Umzug und eine Strafe in der utopischen und extrem abschreckenden Höhe von insgesamt 263 Euro zahlen. In dem Artikel ist keinerlei Rede von sofortigem Führerschein-Entzug, standrechtlicher Erschießung oder sofortig vollstreckter Gefängnisstrafe...

    Hier der Link für Interessenten: Hier bitte sanft klicken


    Diese Presse-Meldung lässt also in etwa eine Schlussfolgerung zu, welche Bedeutung die Bayrische Polizei diesem ganz offensichtlichen - und aus meiner Sicht die Worte "dreist" und "gefährlich für die Allgemeinheit" auch tatsächlich verdienenden - Verkehrsvergehen beimisst. Z.B. im Vergleich zu einer Geschwindigkeitsübertretung von 50 km/h auf der deutschen Autobahn oder einem demontierten Schalldämpfer in einem Motorrad-Auspuff auf der Strasse von Kochel zum Walchensee...

    Beste Grüße,

    Thomas.

    -------

    Am Ende wird alles gut. :thumbup: Wenn es noch nicht gut ist, dann war das noch nicht das Ende... :whistling:

  • Hallo Ihr Lieben, weils hier evtl. reinpasst. Die EU macht aktuell eine Umfrage zum Thema Führerscheine, und ein Punkt behandelt genau das Thema! Evtl. wenn es mit großer Mehrheit gewünscht ist, könnte sich was bewegen und auf 4,25 to angehoben werden. Das wäre doch mal was. Natürlich müsste in meinen Augen dann auch der Gesetzgeber alle Maut, Geschwindigkeitslösungen ebenso anpassen auf das höhere Gewicht, dann hätte man mal was wirklich gekonnt.


    Nähers hierüber findet Ihr hier: https://www.campervans.de/news…YGNA7NEAdyUgpshD7PUhZUOG4


    Hier gehts zum EU-Fragebogen

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