Preisirrsinn geht weiter: CS erhöht schon wieder!

  • Viele Artikel des täglichen Gebrauchs sind billiger/besser? Du meinst Elektronisches, ein schwacher Trost für teureren Sprit, Wohnungseigentum, Strom, Brot, Pizza, Baumaterial......


    Vor Weihnachten habe ich mir einen Stuhl bei Ikea angeschaut, für 50 Euro. Jetzt kostet er 60, macht 20 Prozent plus. Besser ist er nicht

  • Hallo Heinz,


    mal kurz OT aber du meinst wahrscheinlich den "Video Gustav"! Ich ziehe vor ihm den Hut und wenn du dir anschaust wie er mit seinen Freunden das Boot gebaut und den LKW ausgebaut hat, machst du das sicher auch!

    Viele Grüße,

    Tine

  • Mal zurück zum eigentlichen Thema.

    Mich hat die Aussage von LarsW geschockt, dass im Sommer noch eine Preiserhöhung droht. <X

    Wir haben unseren ja schon bestellt und eine angekündigte Preiserhöhung auch mit einkalkuliert. Jetzt kommt noch eine (die Preisliste haben wir nach dem Tip hier im Forum runtergeladen) und im Sommer noch eine. Alles im allem wird dies dann bei einem satten 5-stelligen Preisaufschlag. Und dies ist schon ganz schön üppig. Qualität hin oder her. So lässt sich aus meiner Sicht nicht sauber kalkulieren und wir sind uns nicht sicher, ob wir dies wirklich bis zum Ende mitmachen wollen. X/

  • Ist es nicht so, dass die Auftragsbestätigung bindend ist?

    Wenn dort nix steht, was hindert den Kunden daran aus einem Vertrag der nicht erfüllt wird auszusteigen? Umgekehrt gilt das doch auch.


    Hier gibt es doch bestimmt jemand mit juristischer Fachkenntnis der helfen kann?


    Gruß

  • Erst einmal gilt ja Vertrag ist Vertrag. Wir haben ja bewußt bestellt, weil wir CS wollen. Und davon sind wir auch nach wie vor überzeugt. Aber trotzdem kann es so ja nicht auf Dauer weiter gehen :/ Preissprünge können ja nicht scheinbar beliebig sein. Es darf eben keine Denkverbote geben. Eine Lösung gibt es immer.

  • Wenn die Preissteigerungsrunden so weitergehen, sollte ich vielleicht doch noch den Iglhaut–Umbau für 45kE machen lassen.


    Dann hätte ich in Summe ca. 135/ 140 gezahlt und dafür einen (immer noch jungen 2020er) Iglhaut mit 5.000km und fast Vollausstattung. Nur die 3.500kg sind dann perdu.


    Wäre unter Umständen eine gar nicht so unrentable Investition :/


    VG :wink

    Jörg

  • Jörg, gute Idee.

    Man lebt nur einmal!

    Zum Ausgleich bekommt die Frau halt einen Thermomix und dann sind doch alle zufrieden.


    Aber bedenke: Leute mit einem Iglhautumbau hier im Forum müssen dann auch liefern! :00000441:


    Gruß

    Sepp

    • Official Post

    Wäre unter Umständen eine gar nicht so unrentable Investition :/

    Das Wort "rentabel" würde ich in dem Zusammenhang aus meinem Wortschatz streichen...darauf kannst du glaube ich nicht spekulieren, da der Hype auch mal wieder vorbei ist. Und in 8-14 Jahren drängen alle heute, aus welchen Gründen auch immer gekaufte Allradmobile auf den Markt. Das wird die Preise deutlich drücken...


    Gruß

    Roman

  • Das Wort "rentabel" würde ich in dem Zusammenhang aus meinem Wortschatz streichen...darauf kannst du glaube ich nicht spekulieren, da der Hype auch mal wieder vorbei ist. Und in 8-14 Jahren drängen alle heute, aus welchen Gründen auch immer gekaufte Allradmobile auf den Markt. Das wird die Preise deutlich drücken...


    Gruß

    Roman

    ... da hast du vermutlich Recht! Zum persönlichen "Überlebensrisiko" in diesem Zeitraum kommt dann noch die politische Dimension der Zukunft der Verbrenner. Vielleicht überdenke ich das Ganze noch einmal sehr, sehr genau!


    Zudem weiß ich gar nicht, ob Iglhaut ggf auch dauernd die Preise erhöht :-)? Vielleicht kostet der Umbau mittlerweile 55 und nicht mehr 45 wie vor ein paar Monaten!


    VG

    Jörg

  • kommt dann noch die politische Dimension der Zukunft der Verbrenner. Vielleicht überdenke ich das Ganze noch einmal sehr, sehr genau!

    Genau dieser Aspekt hat uns nicht mehr in unser Mobil investieren lassen, als wir es getan haben. Mitunter kann ein Wertverlust ziemlich schnell um sich greifen.

    Dazu immer wieder die Frage: "Wie oft brauche ich was?" ... Aber auch das ist ganz individuell und kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

  • ... hat das bei dir geklappt? Ich bin ein wenig skeptisch, dass meine Frau den Haken an dem Deal bemerken würde :)


    VG

    Jörg

    ja klar: entscheidend ist die Reihenfolge.


    Zuerst bekommt die Frau den Mixer und ein paar paar Wochen später wird beim Abendessen ganz beiläufig erwähnt, dass die Traktion beim neuen Sprinter doch nicht so gut ist...ganz wichtig immer der Sicherheitsaspekt...


    Ist doch klar, dass du dich als Mann des Hauses darum kümmern musst!

  • ja klar: entscheidend ist die Reihenfolge.


    Zuerst bekommt die Frau den Mixer und ein paar paar Wochen später wird beim Abendessen ganz beiläufig erwähnt, dass die Traktion beim neuen Sprinter doch nicht so gut ist...ganz wichtig immer der Sicherheitsaspekt...


    Ist doch klar, dass du dich als Mann des Hauses darum kümmern musst!

    ... du hast es jetzt verdorben! Meine Frau liest hier heimlich mit .... das wird nun ganz schön schwierig und dass ich mit einem einzigen Thermomixer hinkomme, kann ich vergessen.


    VG

    Jörg

  • ... du hast es jetzt verdorben! Meine Frau liest hier heimlich mit .... das wird nun ganz schön schwierig und dass ich mit einem einzigen Thermomixer hinkomme, kann ich vergessen.


    VG

    Jörg

    Keine Sorge: das mit der Traktion und dem Sicherheitsaspekt stimmt wirklich: da werden im Zweifelsfall einige Allradfahrer hier im Board als Zeugen bereit stehen und notfalls verbürgen...

  • Die Versicherungsstatistiken geben das aber nicht her!!! Wg Plus beim Beschleunigen ohne besseres Bremsverhalten aber oft höherem Tempo kracht es öfter und heftiger. Im Busch umfallen tun die wenigsten…..

  • Das mit dem Nettoverdienst.......

    nur von diesem Verdienst können wir ja unsere Reisemobile bezahlen.


    Nachdem uns " mimi " in Bericht #27 errechnet hat das jeder Arbeitnehmer 2.128.- € je Monat netto verdient

    und die Ehefrau - nehmen wir mal nur an die Hälfte - dann macht das immerhin ein monatliches

    Familieneinkommen von rund 3.200.- Euro NETTO.


    Zu dieser Berechnung möchte ich nur sagen....... Wer´s glaubt


    Hierzu vielleicht mal ein ganz aktueller Bericht von heute, es ist ja auch soviel billiger geworden.




    Bild 11.jpeg

  • :00008698:

    Wie hoch ist das Durchschnittseinkommen in Deutschland 2021?

    24.539 Euro

    Im Jahr 2021 beträgt der durchschnittliche Netto-Arbeitslohn - auch als Durchschnittsgehalt oder Durchschnittseinkommen bezeichnet - je ledigem Arbeitnehmer ohne Kinder (Steuerklasse I/0) ca. 24.539 Euro (Schätzung). Somit ist das Nettogehalt dieser Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um rund vier Prozent gestiegen.10.05.2021

  • .


    Nachdem uns " mimi " in Bericht #27 errechnet hat das jeder Arbeitnehmer 2.128.- € je Monat netto verdient

    und die Ehefrau - nehmen wir mal nur an die Hälfte - dann macht das immerhin ein monatliches

    Familieneinkommen von rund 3.200.- Euro NETTO.

    Einfach nochmal lesen !

    Da steht "Durchschnittsgehalt" und nicht "jeder" Arbeitnehmer !

  • Wir dürfen aber nicht vergessen das heute vom Bruttolohn nur noch die Hälfte überbleibt.


    Die Abgaben insgesamt sind utopisch gestiegen.

    Und unseren neuen CS müssen wir leider vom Nettolohn bezahlen.

    das war ja dein Betrag #26


    Dazu nochmal zum durchlesen, und mit ein schönen Tool wie sich der Nettolohn errechnet und was übrig bleibt.

    Das wird Arbeitnehmern vom Lohn abgezogen
    Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträge - wir erklären, welche monatlichen Abzüge das Gehalt schmälern.
    www.vlh.de

  • Hier mal ein Video zum Thema "nachträgliche Preiserhöhungen":


    External Content www.youtube.com
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  • Das mit der Preisentwicklung


    Hier einmal etwas für die, die der Meinung sind wir verdienen ja heute alle auch ganz ganz

    viel mehr mehr wie früher.

    Das Grundstück wo ich heute wohne habe ich 1980 zu einem Preis von rund 15.- Euro gekauft.

    Gerade habe ich gelesen das in meinem Ortsteil wieder 75 Grundstücke vergeben

    bzw. von der Stadt verlost werden.

    Es geht hier nicht darum das heute die Grundstücke teurer sind, es geht nur um die Steigerung.

    Wie das jemand heute finanzieren soll ist mir ein Rätsel.


    Übrigens wer viele Kinder hat kommt in die engere Wahl schreibt die Stadt - ein Witz.


    1980 = 15.- Euro / qm

    2022 = 225.- Euro / qm


    Das sind genau gerechnet 1400 %

  • Du Glücklicher . Hier wurde 1982 der qm mit 250 DM angesetzt, inzwischen 1000€ aber dafür bekommt man nix - nur gg „Extrazuwendung“ 😎

    Was ist denn da im Örtchen Ettlingen so teuer, mit gerade einmal 38.000 Einwohner.


    Ich wohne nicht in der Stadt Hannover direkt sondern in einem Örtchen am Stadtrand

    hat aber immerhin 60.000 Einwohner.

    Für mich sind die 225.- Euro ein Irrsinn.

  • Mit die Beste Wohngegend im Grossraum Karlsruhe. S Bahn alle 10 min binnen 18 min ins Citycenter 7 km. 3 je 4-6 spurige Strassenverbindungen. Bequemer aber nicht schneller. 3 Radwege, gesünder und umweltfreundlicher. In 10 Min am Hbf mit ICE 🚅 nach Hamburg, MünchenBerlin Mailand Paris und Köln Amsterdam. Ruhrpott muss man 1x umsteigen. Wobei der qm für Wohnhäuser im Hässlichen Westen 🤢der Stadt und nicht mehr fussläufig zur Innenstadt zwischen Autobahn A5/8 und ICE und Güterbahn, flach und (zwar saubere) Industrie nicht unter 450€ weggeht. Das ist echter Irrsinn!!! Völlig unbrauchbar meines Erachtens. Also ob man mir einen Ducato mit 20% anböte - ich wollte keinen🤪Auf Iveco wartet man auch 9 Monate. 🥲

    Auf eine Wohnungsanzeige melden sich 150 Interessenten. Jedes WE mind 50 Gesuche in der Zeitung. Vielleicht 3 Angebote. Schlimm - wie CS und Konsorten Reiner Bietermarkt. Okay läuft eh übers Netz. Wie Stuttgart oder München. Es ist zu viel Geld in den Taschen das Anlage sucht. Wobei man jetzt auf einen Sprinter (fürs Handwerk bzw Selbstausbau) ein schlichtes Jahr ab Bestellung wartet🤢. Grüsslis Peter 😎

  • In der Wissenschaft reift die Idee, Land als Gemeingut zu betrachten, also wie Luft und Wasser. Anders sei die irrwitzige Preisentwicklung nicht mehr in den Griff zu bekommen.


    Natürlich wird sich das in der Praxis kaum durchsetzen können, aber der Gedanke ist interessant.

  • Mit die Beste Wohngegend im Grossraum Karlsruhe. S Bahn alle 10 min binnen 18 min ins Citycenter 7 km. 3 je 4-6 spurige Strassenverbindungen. Bequemer aber nicht schneller. 3 Radwege, gesünder und umweltfreundlicher. In 10 Min am Hbf mit ICE 🚅 nach Hamburg, MünchenBerlin Mailand Paris und Köln Amsterdam. Ruhrpott muss man 1x umsteigen. Wobei der qm für Wohnhäuser im Hässlichen Westen 🤢der Stadt und nicht mehr fussläufig zur Innenstadt zwischen Autobahn A5/8 und ICE und Güterbahn, flach und (zwar saubere) Industrie nicht unter 450€ weggeht. Das ist echter Irrsinn!!! Völlig unbrauchbar meines Erachtens. Also ob man mir einen Ducato mit 20% anböte - ich wollte keinen🤪Auf Iveco wartet man auch 9 Monate. 🥲

    Auf eine Wohnungsanzeige melden sich 150 Interessenten. Jedes WE mind 50 Gesuche in der Zeitung. Vielleicht 3 Angebote. Schlimm - wie CS und Konsorten Reiner Bietermarkt. Okay läuft eh übers Netz. Wie Stuttgart oder München. Es ist zu viel Geld in den Taschen das Anlage sucht. Wobei man jetzt auf einen Sprinter (fürs Handwerk bzw Selbstausbau) ein schlichtes Jahr ab Bestellung wartet🤢. Grüsslis Peter 😎

    Es ist zu viel Geld in den Taschen das Anlage sucht.

    Da hast Du absolut recht Peter.

    Ich schätze mal das kommt sehr stark dadurch das sich Deutschland gerade in der Vererbungsphase befindet.

    Wie von mir ja schonmal berichtet soll das in etwa bei über 3 Billionen liegen die in etwa in einem Jahrzehnt

    an Personen gehen, die durch die Vererbung für diese Horrosumme keine Leistung erbracht haben.

    CORONA war dazu noch ein schöner Auslöser neben einer hohen Nachfrage das Ganze auf die Spitze zu treiben.


    Hoffentlich gibt es da nicht mal in Kürze einen Riesenknall.

    Die Zinserhöhungen liegen ja wohl schon in der Schublade.

  • Solange die Preise aus tatsächlich vorhandenem Eigenkapital, also meinetwegen aus einer Erbschaft, bezahlt werden, ist doch alles im grünen Bereich.


    Probemaisch wird es erst, wenn das meiste auf Pump finanziert wird. Dann wird sehr bald so mancher Häuslebauer von steigenden Zinsen erschlagen werden.

  • Was ist denn da im Örtchen Ettlingen so teuer, mit gerade einmal 38.000 Einwohner.


    Ich wohne nicht in der Stadt Hannover direkt sondern in einem Örtchen am Stadtrand

    hat aber immerhin 60.000 Einwohner.

    Für mich sind die 225.- Euro ein Irrsinn.

    Nicht nur Ettlingen. Ganz Süddeutschland ist im Verhältnis zum Großraum Hannover irrsinnig teuer.


    Hier in Heilbronn werden beispielsweise 75 qm Eigentumswohnungen mit kleinem Balkon und Autoabstellplatz, Baujahr 1975 in keiner besonders tollen Lage für € 300.000,- verkauft. Der reine Irrsinn


    Gruß

    Heilbronn

    • Official Post

    Nicht nur Ettlingen. Ganz Süddeutschland ist im Verhältnis zum Großraum Hannover irrsinnig teuer.

    Hier in Heilbronn werden beispielsweise 75 qm Eigentumswohnungen mit kleinem Balkon und Autoabstellplatz, Baujahr 1975 in keiner besonders tollen Lage für € 300.000,- verkauft. Der reine Irrsinn.

    Schon alles richtig. Aber für das, worum es Werner bei seinem Beitrag ging, nämlich wieder mal fest zu halten wie teuer alles geworden ist, taugen diese ganzen Grundstücks- und Immnobilienbetrachtung nun wirklich gar nicht. Das ist wieder so ein typischer Einzelfall, den man aber nicht verallgemeinern kann.

    Erstens macht hier Angebot und Nachfrage den Preis und zweitens ist die Region nicht unmaßgeblich beteiligt ist an der Preisbildung. Bei uns bekommt man auf dem Land in wunderschöner Natur nach wie vor vollerschlossene Grundstücke für 110- 140 Euro/m².

    Übrigens wage ich zu bezweifeln, dass es sich bei dem 15-Euro Grundstück von Werner um voll erschlossenes Bauland handelte. Ein unerschlossenes Wiesengrundstück bekommt man heute bei uns noch für 10-15 Euro....


    Es gibt im Gegenzug so viele Sachen die billiger geworden sind, dass letztendlich NUR die Kaufkraft eine vergleichbare Größe für Teuerungsraten ist. Aber das wollen manche scheinbar nicht verstehen und reiten immer wieder auf Einzelfällen herum.


    Gruß

    Roman

    • Official Post

    Fast alles wird teurer, das, was billiger wird, sind die Einzelfälle

    M.E. alles subjektive Wahrnehmungen. Da mich das Thema auch interessiert, habe ich mir in letzer Zeit viele Artikel in Magazinen und Zeitschriften durchgelesen und Fachbeiträge am Fernsehen geschaut. Alle kamen letzendlich zum gleichen Endergebnis, dass die Kaufkraft seit den 1960er Jahren eher gestiegen als gefallen ist.


    Man sollte auch nicht vergassen, dass der Lebensstil heute ein ganz anderer ist, als vor 60 Jahren. Das gilt fürs Wohnen und das Urlaubsverhalten ebenso, wie für die Anschaffung von Luxusgütern, die heute selbstverständlich sind.


    Gruß

    Roman

  • Kaufkraft hin Kaufkraft her.

    ....der Lebensstil heute ein ganz anderer


    Was sollen wir denn alles weglassen ?

    Die Haftpflichversicherung ?

    Die Heizung auf 15° drehen und Klamotten anziehen?

    Einen alten Röhren TV nehmen und keinen Flachbildschirm?

    Die Klamotten nur noch aus 2. Hand ?

    Urlaub möglichst nur alle 5 Jahre einmal?

    Handy - geht auch ohne ?

    Auto abschaffen und mit dem Fahrrad fahren ?


    Bei der ganzen, heute doch so großen Kaufkraft wurde vergessen

    das heute ein Verdiener in der Regel keine Familie mehr ernähren kann

    und das ist ganz ganz schlimm.


    Heute geht es nur noch so, entweder doppelt so viel arbeiten wie andere oder erben.



    PS. Es waren 29.- DM für vollerschlossenes Bauland

    PS. Auf einem Wiesengrundstück darf ich kein Haus bauen

    PS. Die Realität ist der Bericht von Doc # 133 auf eine Wohnungsanzeige 150 Bewerber

  • 1980 = 15.- Euro / qm

    2022 = 225.- Euro / qm


    Das sind genau gerechnet 1400 %


    Werner, du solltest fairerweise berücksichtigen, dass 1980 die Region um Hannover praktisch der erweiterte Aufmarschgebiet der T-72 hätte werden können. Das war damals sicherlich in dieser Region eingepreist. Wer mag schon russische Panzer im Vorgarten binnen 2 Stunden?

    Natürlich hast du ansonsten Recht, dass die Preisentwicklung bei stadtnahen Immobilien eine Katastrophe für Familien ist (die nicht geerbt haben/ erben).


    Das könnte sich allerdings vor dem Hintergrund von Home-Office, Dezentralisierung von Arbeitsplätzen und neue Arbeistplatzkonzepte in den nächsten Jahren auch wieder ändern!


    Dafür wirds dann im ländlichen Raum teurer ...


    VG

    Jörg

    • Official Post

    Ich frage mich wirklich manchmal, ob du die Realität heute überhaupt wahrnimmst. Wenn man deine Beispiele oben liest, könnte man stark daran zweifeln.

    Ich greife mal ein paar Punkte von Dir auf und rücke sie, für 2022 etwas gerade:

    Heute hat jeder eine Zentralheizung die alle Räume kuschelig wärmen kann, die Regel ist nicht EIN großer Flachbildfernseher, sondern in fast jedem (Kinder-)Zimmer einer, den im Fitnessraum nicht zu vergessen. Statt Klamotten aus 2. Hand, müssen es doch heute bereit´s bei den Kiddis die teuersten Markenklamotten sein, sonst werden sie in der Schule gehänselt. Auf Wanderungen begegnet einem heute das gesamte teuere Outdoorportfolio, das der Markt bietet, von Mammut über TNF, Vaude bis hin zu Arcteryx.

    Statt Urlaub alle 5 Jahre, fährt heute fast jeder mindestens 3 Mal im Jahr.

    Alle in der Familie haben Smartphones, damit man auch in die Familien What´s App Gruppe schreiben kann.

    Auto abschaffen...dass ich nicht lache. Wenn die Familie aus 4 Mitgliedern über 18 Jahre besteht, stehen auch 4 Autos vorm Haus.


    Und wenn du heute durch die Neubaugebiete fährst steht oft auch noch ein niegelnagelneues Wohnmobil, im dafür extra gebauten Carport...


    Soviel zur Realität. Und ich könnte beliebig weiter machen.....


    Und dann schreibst Du: " Bei der ganzen, heute doch so großen Kaufkraft wurde vergessen das heute ein Verdiener in der Regel keine Familie mehr ernähren kann und das ist ganz ganz schlimm.


    Entschuldigung, aber wenn in den 60ern der Lebenstandard so gewesen wäre, wie ich da oben für heute aufgezeigt habe, hätten nicht mal 3 Gehälter ausgereicht diesen zu halten.


    Gruß

    Roman

  • Dem möchte ich hinzufügen, dass es Untersuchungen über sagen wir die letzten 2 Jahrhunderte gibt, wieviel Gegenstände sich im Durchschnitt im Besitz einer Normalverdiener-Familie befunden haben. Wir reden da gar nicht darüber, was das für Gegenstände sind - nur wieviele.

    Das Ergebnis sprach für sich. Heute sind das im Schnitt pro Haushalt so um die 10.000-20.000 verschiedene Objekte. Noch vor 50 Jahren waren es aber nur so ungefähr 1000 Objekte (nagelt mich bitte nicht auf +/- 500 Objekte fest). Und vor einem Jahrhundert waren es nur wenige 100 Objekte pro Haushalt (einchliesslich Geschirr und Kleidung bitte zu verstehen).

    Wenn man einen derartigen Lebensstil und -niveau pflegt, dann ist es eigentlich völlig logisch, dass das auch finanziert werden muss. Man kann es ja nicht einfach als Gott-gegeben voraussetzen. Und das ist der Punkt, wo "gefühlt" das ganze verdiente Geld hingeht. Dabei ist aber z.B. Essen und Kleidung heute nur noch ein verschwindender Bruchteil der Lebenshaltungskosten, wenn man das vergleicht mit den Ausgaben für Lebensmittel und Kleidung einer Industriearbeiterfamilie von vor hundert Jahren (relativ zu deren damaligem und zu unserem heutigen Familieneinkommen). Insofern kann man ja nicht behaupten, "dass alles immer nur teurer wird". Das stimmt schlicht so nicht. Nur betrachten wir immer mehr und mehr Luxusgüter als zu unserem ganz normalen Lebensstil gehörig, der uns eben zusteht und der uns doch bitte (von dem Einkommen eines Verdieners möglichst) vom Staat ermöglicht werden muss. Das betrachte ich als falsche Vorstellung.

    Bei Luxusgütern wie Eigenheim und Autos mit einem Grundpreis von über 50.000 Euro spielt sicherlich auch eine Rolle, dass es eben eine geradezu irre Kaufkraft im Umlauf gibt, die sich über die letzten friedlichen 75 Jahre in der Bevölkerung angehäuft, vermehrt, aufkonzentriert und vererbt hat und die auch die Preise antreibt. Wir hatten eben in Mitteleuropa bereits 75 Jahre keinen Krieg mehr (zum Glück), der dieses angesammelte Volksvermögen hätte wieder dezimieren können....

    Mit besten Grüßen,

    Thomas.

  • Roman da hast Du aber in vielen Bereichen sehr stark übertrieben.


    Das mit der Zentralheizung ist doch ein Witz, die hatte jeder schon vor 50 Jahren.

    Einen Fitnessraum hat in den Wohnungen übrigens niemand.

    Ob heute alle Kinder in Designerklamotten herumlaufen bezweifle ich stark.

    In meinem " Ortsteil " nicht die gesamte Stadt, mit ca. 3000 Einwohnern befinden sich max. 5 Wohnmobile.

    Das Handy ist heute ein Witz, ich bezahle ganze 9.- Euro im Monat und ein gebrauchtes Handy für die

    Kinder kostet heute nichts mehr, da rennt doch in der Praxis nicht jedes Kind mit einem Apfelhandy

    für 1000.- € herum.


    Das Wichtigste hast Du mal eben grob übersehen, ist ja auch in der heutigen Zeit unbedeutend.


    Such mal in den Städten heute mit Kindern eine Wohnung.


    So wie Du das dargelegt hast ist es aber nicht in jeder Familie.


    Nur mal so, die jüngere Generation um mich herum ( 40 + - ) hat zum Großteil das was sie hat

    ererbt und nicht erwirtschaftet.

    Wie Thomas auch richtig erkannt hat............

    ..eine geradezu irre Kaufkraft im Umlauf gibt, die sich über die letzten friedlichen 75 Jahre in der Bevölkerung angehäuft,


    Wer heute gezwungen ist zu erwirtschaften der ist doch ein armer Wicht.

  • Warum gleitet hier fast jeder Thread in "Früher war alles billiger und besser sowieso" ab?

    Ich finde es anstrengend, mich auf der Suche nach Tipps oder Informationen durch die ganzen Offtopic Beiträge zu quälen.


    Könnte man nicht einen "Mein alter Schwarzweißröhrenfernseher ist bunter als dein OLED TV" Offtopic Thread aufmachen und dort den guten alten Zeit frönen?

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