Klimakrise, Energiekriese, Auswirkungen Ukraine Krieg - wo führt das hin in Deutschland ?

  • Ruinieren ?

    So lange wir noch mit zig zehntausend-Euro-teuren Fahrzeugen durch die Weltgeschichte rollen , brauchen wir uns keine Sorgen machen.

    Wie gesagt: Luxusproblem

    Hier muss ich wirklich schmulzeln, ..... denn gerade diejenigen welche die "dritte-Welt-Länder" bereisen und dort durch ihr Handeln zeigen wie groß die Unterschiede in den Lebensstandards sein können, sind die welche dann berechtigte Begehrlichkeiten wecken. Jede Aktion bewirkt eine Reaktion, da muss sich niemand wundern. Gerade wir hier, die z.T. mit Fahrzeugen unterwegs sind die mit mehr Luxus ausgestattet sind als sich die Bevölkerung mancher Länder jemals für ihr tägl. Leben leisten können wird.

    Insofern kann man auch sagen, .... haben wir selbst verbockt.


    mfG

    Harald

  • Ich möchte einwerfen, dass "Reichtum" und "hoher Lebensstandard" nicht gleichbedeutend sind mit "Glück" und "Zufriedenheit".


    Ich behaupte, dass in jedem indischen Slum mehr Glück und Zufriedenheit herrscht als in Köln - Marienburg.


    Trotzdem würde sich jeder Slumbewohner sofort auf den Weg nach Europa machen, wenn er die Gelegenheit hätte.

    So ticken die Menschen halt.

  • Stellt sich mir die Frage, warum Deutschland unter diesen Rahmenbedingungen nicht eigene LNG-Tanker baut und betreibt?

    Auftrag von Robertchen und Plapperlenchen ist es, so viel deutsches Geld wie möglich über den Atlantik zu schieben.

    Alles bleibt in einer Hand: Förderung von Frackinggas und dessen Transport.

    Riesige Geschäfte mit dem LNG-Lieferanten Qartar machen unterdessen andere.

    Die Obrigkeit hat mehrfach angekündigt, dass hier alle an Wohlstand verlieren (Link).

    Man muss kein Experte für Saldenmechanik sein, um zu begreifen, dass, wenn es Verlierer gibt, es auch irgendwo Gewinner geben muss.


    Liebe Grüße vom Peter

  • Lenchen und Robääät sind halt mehr in philosophischen Themen bewandert als im Gasgeschäft. Forsches Auftreten ist wichtiger als Sachkenntnis.

    Aber was solls. Sie wurden gewählt, wenn auch nicht von vielen, aber die anderen sind halt lieber auf dem Sofa geblieben als sich ins Wahlbüro zu schleppen. Da kann man nicht meckern. In Berlin hätte das sowieso nix gebracht. Wählen oder Nichtwählen....ist eh egal. So is det in Ballin !

    • Official Post

    Leider merken die meisten viel zu spät, das wir das Probleme nicht mehr lösen werden können.

    Der Unterschied, zwischen den Lebensstandards wird so eklatant, das immer mehr von denjenigen zu uns kommen,

    auf deren Kosten wir leben..

    Wir gehen immer davon aus, dass alle nur zu uns wollen.


    Man sollte auch mal daran denken, dass der Klimawandel, ja nachdem wie extrem er sich auf Mitteleuropa auswirkt, uns selbst zu

    Klimaflüchtlingen werden lässt. Dann suchen wir Linderung in den Nordeuropäischen Ländern, wo es dann vielleicht ganzjährig das

    Klima hat, das wir vor 20-30 Jahren bei uns hatten.


    Vermutlich werden wir finanziell so ausgestattet sein, dass wir den Gastländern zumindest nicht wirtschaftlich auf der Tasche liegen, aber geht

    es uns dann wirtschaftlich in Deutschland noch so gut wie heute ? Oder rutschen wir auf das Niveau der heutigen südlichen Länder zurück ?


    Gruß

    Roman

  • Man sollte auch mal daran denken, dass der Klimawandel, ja nachdem wie extrem er sich auf Mitteleuropa auswirkt, uns selbst zu

    Klimaflüchtlingen werden lässt. Dann suchen wir Linderung in den Nordeuropäischen Ländern, wo es dann vielleicht ganzjährig das

    Klima hat, das wir vor 20-30 Jahren bei uns hatten.

    Wenn die Zeit kommt, in der selbst Mitteleuropäer zu Klimaflüchtligen werden, dann brauchen wir uns über nichts mehr Gedanken machen. Dann ist die Messe gelesen.


    edit: sollte die Zeit kommen...

  • Utopia Gewinne.............


    Und wie ist es in der Automobilindustrie ?


    So machen es die in der Schifffahrt :


    Hapag-Lloyd gab kürzlich für die ersten neun Monate dieses Jahres einen Konzerngewinn von 13,8 Milliarden Euro an

    und damit deutlich mehr, als das Unternehmen im Ausnahmejahr 2021 als Reingewinn verbucht hatte.

    Zu den Rekordgewinnen der Reedereien trägt auch bei, dass sie kaum Steuern zahlen.

    Hapag-Lloyd wies für die ersten drei Quartale lediglich eine Ertragssteuerlast von 77 Millionen Euro aus.

    Möglich ist das wegen der Tonnagesteuer – einer Methode zur Gewinnermittlung,

    die vor mehr als 20 Jahren zur Unterstützung des Schifffahrtsstandortes Deutschland eingeführte wurde.

    Dabei wird anstelle des tatsächlichen Gewinns ein fiktiver Gewinn pauschal nach der Größe der Schiffe ermittelt.

    Der ist in der Regel deutlich geringer als der tatsächliche Gewinn.


    Und jetzt einfach mal nachrechnen was jeder Arbeitnehmer " prozentual " an Steuern zahlt.

    Dabei nicht vergessen, die vielen nicht erkannten Steuern für Diesel, Benzin , Getränke, Tabak

    Versicherungen und und und



    Quelle Manager magazin

  • Na vielleicht ist die Party ja schneller vorbei wie viele gedacht haben :


    Schiffscontainer fast so günstig wie vor Corona

    Schiffscontainer fast so günstig wie vor Corona
    Nach den Engpässen der jüngsten Monate wachsen in der Seefahrt nun wieder Überkapazitäten. Was für Reeder eine schlechte Nachricht ist, dürfte die weltweiten…
    app.handelsblatt.com


    Gruß Sepp

  • Und jetzt einfach mal nachrechnen was jeder Arbeitnehmer " prozentual " an Steuern zahlt.

    Dabei nicht vergessen, die vielen nicht erkannten Steuern für Diesel, Benzin , Getränke, Tabak

    Versicherungen und und und

    Darum spricht man ja auch von direkten und indirekten Steuern ;)


    Bis auf die Luft, die wir atmen, wird eigentlich alles besteuert oder mit Gebühren versehen. Aber da wird der Politik sicher auch noch was einfallen.

  • ach ja, noch ein Beispiel, dass manche Autobauer gerade den Bogen überspannen...

    https://www.nordkurier.de/nach…ehmen-1850386611.html?amp

    Vielleicht platzt ja doch irgwann mal die Blase... verkehrt wäre das sicherlich nicht...


    Gruß Sepp

    Ich bin der Meinung die Automobil-Blase ist schon geplatzt, nur will es niemand anerkennen.


    Ich möchte ja meinen VW Caddy austauschen und bin immer noch nicht sicher ob der Neue ein Caddy wird oder ein Touran.

    Bedingt dadurch bin ich schon rund 3 Monate am suchen.

    A l l e Fahrzeuge die ich bei mobile.de geparkt habe sind bis heute NICHT verkauft,

    d.h. sie stehen 3 Monate beim Händler.

    Es handelt sich um Jahreswagen, also keine alten Dinger.


    Ruft man an hört man vom Verkäufer, gerade erst reingekommen, Sie müssen sich beeilen sonst ist das Auto weg

    die Nachfrage ist riesig.




    PS.

    Was mit den Mercedes Sprinter ALLRAD im nächsten Jahr passiert möchte ich aud ganz bestimmten Grund nicht sagen,

    nur soviel, da wird es ein Lieferdesaster geben.

    Siehe dazuauch HRZ, man stellt sich das Rohfahrzeug ein ganzes Jahr vorher auf den Hof, was für ein Irrsinn.




  • Was mit den Mercedes Sprinter ALLRAD im nächsten Jahr passiert möchte ich aud ganz bestimmten Grund nicht sagen,


    nur soviel, da wird es ein Lieferdesaster geben.


    Siehe dazuauch HRZ, man stellt sich das Rohfahrzeug ein ganzes Jahr vorher auf den Hof, was für ein Irrsinn.

    Nein. Die 4x4-Fahrzeuge werden zügig ausgebaut, w e n n Mercedes sie liefert und nicht gerade GFK-Hochdächer aufgesetzt werden sollen. Was da so lange bei HRZ auf dem Hof steht, sind eben gerade die Sprinter, die lieferbar sind: in aller Regel nämlich keine 4x4, jedenfalls keine 4matic. Ich warte jetzt seit mehr als 1,5 Jahren und es ist einfach kein Auto da zum Ausbauen.

  • Vielleicht überlegen sich dann auch die Premiumausbauer mal ob es unbedingt der Sprinter sein muss. Mehr Vielfalt bei der Basis und damit auch beim Grundpreis wäre sicher nicht verkehrt.


    Wobei ich auch verstehe, dass es sich bei so kleinen Stückzahlen wohl weniger rechnet auf mehreren Basisfahrzeugen aufzubauen. Eine Basis macht vieles sicher einfacher und günstiger.


    Gruss

    Johannes

  • Wobei ich auch verstehe, dass es sich bei so kleinen Stückzahlen wohl weniger rechnet auf mehreren Basisfahrzeugen aufzubauen. Eine Basis macht vieles sicher einfacher und günstiger.

    Auf jeden Fall. Ich glaube, die größte Hürde ist die EU-Zulassungszeremonie, also das COC. Das wird ja schon bei nur einer Basis und entsprechender Individualisierung zum kostspieligen Problem.


    Gruß, Stefan

  • Weg vom Sprinter bedeutet für ALLE Ausbauer, die CAD-Profile auf den / die neuen Fabrikate zu programmieren bzw. erstmal zeitintensiv die Planungen zu erstellen und anschliessend die DWGs bzw . kompatiblen Formate an die Schreibautomaten zu senden. Kein "so mal eben" sonder zeitintensive Manpower und damit Kosten.

    Durfte zwischenzeitlich einige Auslieferer diverser Firmen nach ihren Erfahrungen mit z. B. dem FORD ansprechen und alle waren sich einig: Ist halt kein Sprinter, aber ansonsten ok.


    Grüße

    Rolf

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