Petra und ihr 8x8 KAT

  • Aber auch in Südamerika und Australien gibt es solch langweilige Strecken. Aber da bügelt man / Frau mit einem 8x8 Kat wie in einer Sänfte drüber.

    Langweilige Strecken gibts schon in der Türkei rund um den Tuz Gölu (Salzsee). Aber die sind dann wenigstens nicht so endlos lang :)


    In Australien und Südamerika habe ich die Strecken im Bus verschlafen.


    Was Russland angeht, da bin ich fast sicher, dass ich da nicht mehr hin will. Und die Südroute nach ZA, also Iran etc. schreckt mich ein wenig wegen der Bürokratie ( Visa, Carnet) und natürlich auch wegen der enormen Entfernungen.


    Ich werde wohl in Europa bleiben........nicht die schlechteste aller Welten :)

  • Falls Petra mal was Neues braucht:

    https://explorer-magazin.com/markt/man-tgm-18-320-4x4-bb-krug-xp-5600b-expeditionsmobil/


    MAN TGM 18.320 4×4 BB (Doppelkabine)

    Preis: 575000

    km: 21000

    Baujahr: 2020

    TÜV: 07/2021

    Halter: -1

    Standort: Schweiz


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  • Alleine die Vorstellung, mich mit diesem MAN oder gar mit dem 8x8 von Petra durch den Stadtverkehr von Piraeus zur Fähre im Hafen kämpfen zu müssen, treibt mir den Schweiß aus allen Poren. Ich glaube, unbequemer und unpraktischer kann man nicht auf Reisen gehen.


    Okay, in Piraeus gibts für Kenner eine Umgehung, aber auf den Inseln steckt man fest.

  • Alleine die Vorstellung, mich mit diesem MAN oder gar mit dem 8x8 von Petra durch den Stadtverkehr von Piraeus zur Fähre im Hafen kämpfen zu müssen, treibt mir den Schweiß aus allen Poren. Ich glaube, unbequemer und unpraktischer kann man nicht auf Reisen gehen.

    Ich durfte ja mit so einem 8x8 als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr rumfahren und nur die 4 Rad Lenkung ist eigentlich gewöhnungsbedürftig. Das war die geilste Kiste die ich jemals gefahren bin und man konnte viel Blödsinn damit machen. Zum Beispiel der Stadtverkehr in Wezlar war super aufregend - für die anderen Autofahrer versteht sich - uns hat es Spass gemacht.

    Man konnte als Fahrer wegen der Automatik aufstehen und nur mit dem Fuss auf der Bremse vorne runterschauen und bis so 5 cm zur Stossstange des vor einem z.B. an der Ampel haltenden Auto auffahren. Heute finde ich das auch blöd aber als Jungspund bei der BW wars damals klasse.

    Vielleicht finde ich solche Kisten deshalb einfach toll obwohl sie praktisch fast nirgendwo sinnvoll sind.

  • Also, da habe ich mir mal das komplette Video von diesem Riesending ( Bericht # 1 ) angesehen.


    Die Dame hat in dem Video kein dummes Zeug erzählt und war sehr sachlich.

    Sie hat ein hohes technisches Grundwissen und weis über ihr Fahrzeug absolut Bescheid.

    Die Ausrüstung im Detail scheint gut durchdacht.

    Aber um die nächsten 10 oder 15 Jahre auf Achse zu sein hätte Sie auch einen grossen starken LKW nehmen können

    und nicht so ein 25 Tonnen Ungetüm.

    Sie scheint wirklich keine linken Hände zu haben und ich denke wenn das Ungetüm unterwegs mal hustet bekommt sie das wieder in den Griff.

    Großer Vorteil, das Ungetüm scheint unverwüstlich zu sein.


    Ganz ganz großer Respekt das die Dame sich zutraut mit so einem gewaltigen Fahrzeug über viele Jahre

    durch die Welt zu fahren.


    Ich mag nicht daran denken was das Gesamtprojekt ( Auto, Umbau, Fahrzeugveränderung Getrieb etc. und Ausrüstung )

    insgesamt gekostet haben.

  • "Der Guide besorgte mir dann noch die Versicherungen für den KAT und das Quad sowie eine SIM-Karte für 2 Monate. Nach der kurzen Erklärung wo ich denn das Kennzeichen bekäme und der Bitte, ihm noch weiteres Geld für seine Hilfestellung zu geben – was er nicht bekommen hat, ich denke, 40 Euro sind genug – verabschiedete er sich von mir.


    Am Abend hab ich mit Bekannten telefoniert und festgestellt, dass ich offensichtlich viel zu viel für die Versicherungen gezahlt habe. So werden Touristen schon an der Grenze abgezockt."


    Zitat aus Katweltreise



    Ich will mal so sagen: Wer mit so einem Gerät durch die Welt gondelt, schreit geradezu danach, abgezockt zu werden.

  • Ich bin 1990 ZU FUSS (!) von Pakistan kommend über die Grenze bei Zahedan nach Iran eingereist. Das war total entspannt, denn ich war der erste westliche Tourist seit Wochen. Eine junge Dame hat mich abgefertigt. Dass sie sehr hübsch war, konnte man trotz Tschador ahnen.


    Die glorreichen Zeiten des Hippie Trails waren längst vorbei, und die Grenzübertritte mit dem eigenen Fahrzeug waren schon schwierig geworden. Aber Zu Fuß hatte man keine Probleme. Auch später die Ausreise Richtung Türkei verlief relativ zügig.

    Ein Problem wurde es dann aber, von der Grenze weg zu kommen, denn es gab keine öffentlichen Verkehrsmittel außer ein paar Taxis, und die waren sündhaft teuer. Unter den Flüchen der Taxifahrer hat mich dann ein Trucker mit genommen. Und der wollte noch nichtmal Geld.

  • 21788BC5-6B11-41F8-A6F9-CE8F92551E51.jpg

    Ja, auch ich bewundere Petras handwerkliches Geschick. Sie hat sich intensiv mit ihrem Monster auseinandergesetzt und kennt es wohl in- und auswendig.

    Aber fahren möchte ich es nicht, an die Diesel- Fähr- und Werkstattkosten mag ich garnicht denken.

    Da gibt es auch wirtschaftlichere Expeditionsmobile.

    Wie man sieht ist die " Petra " nicht alleine, es gibt noch mehr von diesen " Verrückten "

    die mit solchen Ungetümen unterwegs sind.

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