10 Wochen Adria und mehr

  • Lieber Dieter>!


    Schöner Bericht, Danke! Albanien interessiert mich schon lange, habe vorher schon Deine entsprechenden Berichte aus dem Vorjahr gelesen.


    Vor 40 Jahren war ich mit dem holländischen Falt-Anhänger "Paradiso Faltmeister" und Opel Kadett B in "Ex-Jugoslawien", weiter Bulgarien und Türkei, 10 Wochen lang :D ,
    Albanien war damals nicht möglich...


    :wink

    Gruß aus Köln


    Wolf, der gern noch mit Tam im blauen ReiseKasten unterwegs wäre, inzwischen wieder mit Hund/ Anton, ehemals bulgarischer Dipl.-Straßenräuber, jetzt Wachmann in Köln^^

  • Hallo Dieter


    und danke für die viele Arbeit, die du dir gemacht hast. Allerdings lässt sich das Ergebnis sehen, alle Achtung!


    Noch ein paar Fragen: Womit hast du deine Reise geplant? Oder bist du einfach drauflosgefahren? Woher hattest du die Informationen zu Camping- und Stellplätzen? Oder lagen die einfach "an der Straße"? Wie sah es mit V+E aus?
    Welche Sprache?


    Der Balkan steht nämlich auf meiner Wunschliste, wenn ich nicht mehr arbeiten muss.


    Beste Grüße,
    Uli

  • Hallo Uli,


    vielen Dank für dein Lob und deine Fragen.


    Sehr viele Infos zu Albanien habe ich von Privatpersonen sammeln können, die das Land schon länger kannten.
    Eigene Erfahrungen habe ich ja auch schon durch die ersten beiden Fahrten 2009/10 bekommen.


    In dem Forum http://www.albanien.ch/forum/newinst/index.php konnte ich viele Fakten erhalten, ebenso im "Reisehandbuch Albanien" von Volker Grundmann (unterwegs Verlag, Singen, 2010 ISBN-13: 978-3861122746 ).


    "Richtige" Campingplätze, wie wir sie kennen, gibt es bisher nur wenige in Albanien. Doch es werden langsam mehr.
    Zu Stellplätze dagegen kann man oftmals einfach durch die Frage "Ist es ein Problem, für eine Nacht mit meinem Womo hier zu stehen?" kommen. Die Albaner sind da sehr entgegenkommend. Ein kleiner Obolus bzw. eine Einkehr in der Bar oder dem Restaurant öffnet durchaus manche Tür.


    Versorgung mit Frischwasser ist vielerorts problemlos möglich, Entsorgung nicht ganz so. Da Albanien noch große Probleme mit der Müllentsorgung hat, ist eine für unsere Verhältnisse "unsaubere" Abwasserentsorgung oftmals das kleinere Übel.


    Zur Verständigung: Man trifft immer wieder auf Menschen, die etwas Deutsch sprechen. Jüngere Leute beherrschen fast alle Englisch. Im Süden des Landes kommt man auch mit Italienisch und Griechisch weiter. Zur Not gibts ja auch noch Stift und Papier, um etwas aufzuzeichnen.


    Mein Fazit: Albanien ist ein Land im Aufbruch. In der heutigen Form wird es das in wenigen Jahren nicht mehr geben.

    Gruß vom Dieter


    Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht,
    darf man den Kopf nicht hängen lassen.
    (Walther Matthau)

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