Igoumenitsa

  • Hallo Camper


    im September wollen wir mal Griechenland über Igoumenitsa erkunden. Als erstes wollen wir uns von der anstrengenden Fährfahrt in der Nähe von Igoumenitsa erholen - aber auch, weil die Fähre so gegen 5.00 Uhr morgens einläuft.


    Kennt jemand einen Stellplatz in der Nähe von Igoumenitsa? Gehört habe ich schon mal davon, kenne jedoch nicht die genaue Lage.


    Locke, der Nieder-Sachse

  • Hallo Locke,


    will Dir meinen Geheimtipp verraten. Leider wurde ich letztes Jahr dort während der Saison weggeschickt. Mus ja nicht außerhalb der Ferienzeit sein.
    Der Ort heiß Karavostasi. Fahrt von Igoumenitsa über Sivota in Richtung Perdika. Biegt auf dieser Straße, unterhalb von Perdika, nach rechts ab in Richtung Arilla. dann kurz vor Arilla nach links an den Strand von Karavostasi. Dies ist unser Traumplatz im Norden.
    Der nächste Platz den ich empfehlen kann liegt auf Lefkada ca. 2 km vor Agio Nikitas an dem dortigen Restaurant. Der Besitzer läßt Wohnmobile für 6 Euro pro Tag auf seinem Gelände stehen. Dusche und Toiletten dürfen benutzt werden. Traumstrand !! wie in der Südsee.Ich hoffe Dir geholfen zu haben.


    Gruß Mani

  • Hallo,


    habe noch was vergessen. In Karavostasi gibt es keine Möglichkeit um einzukaufen. Dort sind nur ein Kiosk, 2 Hotels, ein paar Häuser und zwei Tavernen in unmittelbarer Nähe. Um einzukaufen müßtest Du nach Perdika fahren, also mit einem Roller kein Problem, ansonsten in Igoumenitsa oder Sivota rechtzeitig mit Lebensmittel eindecken. Es wird überall deutsch gesprochen. Von Igoumenitsa bis Karavostasi sind es knapp 1 1/2 Std. gemütliche Fahrt.
    Ebenfalls gibt es in Agio Nikitas beim Restaurant keine Möglichkeit zum Einkauf. Vorher in Lefkada Stadt einkaufen oder in Agio Nigitas (Grundnahrungsmittel).
    Auf jeden Fall müßt ihr unbedingt zum Aacheron fahren. Sellplätze gibt es links und rechts am Fluß, ca
    1,5 Km hinter der Brücke.
    Gruß Mani

  • Hi,
    den Stellplatz in Karavostasi kann man leider nicht mehr empfehlen...da sind wir auch weggeschickt worden....
    Wäre mir persönlich auch zu weit, wenn ich morgens um 5 ankäme!


    Ich würde nach Drepano fahren...ca. 4 km nördlich vom Hafen...und mich den Tag erst mal aklimatisieren! Und dann am Spätnachmittag weiterfahren...wenn man gegen 17 Uhr fährt, hat man noch mind. 2 Stunden Licht, um einen besseren Platz zu finden!


    Ca. 15 km nördlich haben wir letzten Sommer die letzten 3 Tage sehr schön gestanden...die Polizei kam auch hier vorbei...aber nur, um zu fragen, ob alles ok bei uns wäre!

  • Ja, das Thema ist uralt, aber es wird wieder aktuell, denn jetzt beginnt die Reisesaison, und Igoumenitsa ist für viele Camper, die mit der Fähre von Italien rüber kommen, der erste Anlaufpunkt in Griechenland.


    Viele gehen gleich an der Hafenausfahrt auf die Autobahn Richtung Nordgriechenland oder die Türkei, viele fahren gleich Richtung Süden nach Lefkada, Ithaka oder Kefalonia, oder sie setzen über nach Korfu.


    Aber einige bleiben auch erstmal in Igoumenitsa. Und für die empfiehlt sich nach wie vor der lang gezogene Drepano's Strand im Norden der Stadt.


    Da gibt es einen CP direkt vorne auf der Landzunge und daneben ein beliebtes Ausflugslokal mit eigenem Strand mit Sonnenliegen und allem Pipapo.


    Aber der eigentliche Kick für uns Wohnmobilisten ist der kilometerlange Sandstrand dahinter, der durch eine kaum befahrene Straße erschlossen wird, und an dem es Duschen und Müllcontainer gibt.


    In der Nebensaison kann man da ungestört frei stehen. Mein Auto wurde zwar einmal nachts von einem Stein getroffen, aber das scheint ein einmaliger Ausrutscher gewesen zu sein.


    Gelegentlich wird von Polizeirazzien berichtet, und dass Camper zum Abreisen aufgefordert werden. Aber mir ist das in all den Jahren noch nicht passiert, vielleicht weil ich kein ausgeprägtes Campingleben da entfalte, also kein Grill, keine Liegen, keine ausgefahrene Markise etc.

  • Nachtrag:

    im Spätsommer 2018 habe ich an dem Drepano's Strand bei Igoumenitsa einen alleine reisenden Womo - Camper kennen gelernt, der dort geschlagene 6 Wochen (!) unbehelligt mit seiner Weißware gestanden hat.


    Fragt mich jetzt nicht, wie der das mit Fäkalien und Abwasser gemacht hat ;)


    Erst zwei Tage vor seiner geplanten Rückreise nach D hat ihm die Polizei einen Platzverweis erteilt. Dann ist er nachts auf einen Parkplatz in der Innenstadt gewechselt, und am nächsten Tag stand er wieder am Strand und hat auf seine Fähre gewartet.


    Dieses Jahr will er wieder kommen :)

  • Ich halts auch selten länger als drei Tage irgendwo aus. Aber wenn man schon lange frei an einem Ort stehen will, dann geht das eigentlich nur mit dem Womo.


    Mit Caravan oder Zelt kannst Du Dich schlecht damit herausreden, Du würdest ja nur parken und nicht campen ;)

  • 6 Wo an einer Stelle - erregt bei mir Übelkeit und ist keine artgerecht Womo Haltung...... ?Grüsslis Peter

    Na, das sag mal den vielen hunderten von Wohnmobil - und Kastenwagenfahrern, die im Herbst mit ihrem rollenden Zuhause in 3 oder 4 Wochen gemütlich nach Spanien oder Portugal reisen, und sich dort auf einem komfortablen CP für 4 Monate und mehr "einnisten" . Sie nehmen sich einen kleinen Mietwagen, und genießen ihr Womo als "Zuhause". Sie haben alles dabei, alles an seinem gewohnten Platz, und sie müssen auch keine Koffer packen! Und wenn der Nachbar stört, ziehen sie halt auf einen anderen Platz!

    Wir haben auch gerade 14 Tage auf einem Platz verbracht..... einfach weil es uns dort gefiel und wir zu faul zum Weiterziehen waren!

    Nur weil etwas DIR nicht ins Lebenskonzept passt, solltest Du noch lange nicht darüber bei anderen urteilen!

    Nur so meine private "5 Cent" dazu!

    Liebe Grüße

    Anette

  • Ich bin nur einmal im Winter längere Zeit auf einem eigentlich geschlossenen CP in GR geblieben. Und dafür gab es ein paar gute Gründe:


    1.) Es hatte sich eine kleine Schar ausgesprochen netter Leute eingefunden.


    2.) Das Wetter/Klima war wirklich sehr angenehm.


    3.) Eine Katze hat sich in meinem Bulli einquartiert. Sie schlief den ganzen Tag auf einem Sitz oder oben auf der Gepäckablage, ließ sich von mir mit extra für sie gekauftem Katzenfutter mästen und ging nur abends mal für ein paar Stunden aus, um dann wieder Einlass in den Bulli zu begehren.

  • Man kann das doch nicht pauschalisieren. Wenn ich (irgendwann mal) alle Zeit der Welt habe, so wie unsere liebe Anette...;), dann bleiben wir vielleicht auch 14 Tage an einem Platz. Wo steht geschrieben, dass man das mit einem Womo nicht machen darf...?


    Aktuell kann ich es mir nicht vorstellen, da wir mit 3 Wochen zusammenhängendem Urlaub, uns doch etwas wie "Getriebene" vorkommen...mal 2-3 Tage an einem Platz, aber spätestens dann gehts weiter....zu neuen Ufern...


    Ich freue mich auf die Zeit danach, wenn wir aus den 2-3 Tagen 2-3 Wochen machen können...:)


    Gruß

    Roman

  • Hm, grundsätzlich bin ich da entspannter. Auch wenn ich eher dem Reisen den Vorzug gebe und auch aktuell lieber nach 1. 2 oder maximal 3 Nächten weiterziehe, ist im Grunde alles möglich und je nach Situation könnten sich auch Gründe ergeben, die ein längeres Verweilen an einem Platz zu einer schönen Sache machen. Gerade wenn man im Leben nichts von vornherein ausschließt, können sich durchaus positive Erfahrungen ergeben, die man aktuell nicht als solche bewerten würde.

    In dem Sinne: Locker bleiben...

  • Die Zeit hätten wir - aber wirklich keine Lust mich ödem Dauercamping hinzuzugeben.... dafür ist Europa viel zu schön und das NEUE zu erleben macht doch immer wieder Spaß.....

    Ja, aber das eine schließt doch das andere nicht aus. Egal wo wir in der Vergagenheit waren, wie oft habe ich gesagt, wenn wir mal mehr Zeit haben, bleiben wir an diesem Fleck auch gern mal ein paar Tage mehr. Das hat mit "Dauerercamping" noch lange nichts zu tun....


    Ich gehe bei diesen Überlegungen natürlich davon aus, dass ich ohne wieder nach Hause fahren zu müssen, 3-4 Monate unterwegs bin....


    Wer auch nach dem Berufsleben, aus welchem Grund auch immer, nicht länger als 4-5 Wochen weg sein kann, denkt in diesem Punkt sicher anders...


    Gruß

    Roman

  • Genau.... man kann nicht pauschalieren!

    Früher wären wir auch nicht auf die Idee gekommen, irgendwo länger "hängen zu bleiben", heute sehen wir das gelassen! Klar gibt es noch so viel Schönes zu sehen...... aber wenn's uns irgendwo so richtig gefällt, dann läuft uns das "Schöne woanders" nicht weg!

    Es hängt ja auch immer vom Wetter, vom CP oder SP und von vielen anderen Faktoren ab..... manchmal möchte man vielleicht auch einen besonderen Markt oder ein anderes kulturelles Erlebnis noch "mitnehmen"!

    Wir sind in Portugal im vergangenen Jahr auf einem CP länger geblieben als gedacht, weil da ein Fado-Abend mit landestypischem Essen und live Musik angeboten wurde........ war ein Grund!

    Und selbst die, die 3 oder 4 Monate auf einen Platz überwintern, werden ihre guten Gründe haben!

    Wir Menschen sind alle unterschiedlich "gestrickt", und keiner kann von sich behaupten, das bessere Strickmuster vorweisen zu können!

    Liebe Grüße

    Anette

  • Und selbst die, die 3 oder 4 Monate auf einen Platz überwintern, werden ihre guten Gründe haben!

    Z.B. Gelenkschmerzen.

    Eine ältere Dame sagte mal, wenn sie in GR überwintere, brauche sie nur halb so viele Schmerzmittel wie zu Hause in D.


    So weit bin ICH zum Glück noch nicht, aber eine Ahnung davon bekomme ich so langsam :(

  • ....ähnliches sagt ja auch Gisela:

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    Ich bleib so lange an einem Hang, bis ich keinen Bock mehr hab, sich der Wind dreht oder der Urlaub um ist... ;)


    LG Christian

    Nein, ich habe keinen Facebookaccount, meine realen Freunde sind mir viel zu kostbar.

  • Nun ja, wir sind jetzt bei der Portugalreise längstens 3 Tage an einem Fleck gewesen. Auf der nächsten Tour stehen wir vielleicht 2 Wochen an einem Fleck. Wer weiß. Allerdings kann ich mir derzeit nicht vorstellen, 2 oder 3 Monate an einer Stelle bzw auf einem Campingplatz zu überwintern. Dazu stehe ich viel zu gerne frei...


    Gruß

    Bernhard

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