Posts by neuf11

    ich hatte nicht geschrieben das das die Pipeline ausgelastet sind.......

    Es ging um die bestellte Menge Gas...... und die wurde geliefert.


    Viel spannender ist die Frage wie lange der Vertrag überhaupt noch läuft.

    Von der Politik gibt es keine Antworten auf diese Frage.

    . . . zum ersten Satz: warum macht Gazprom dann Force Majeure geltend?

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Gazprom-macht-hoehere-Gewalt-geltend-article23472306.html


    Weder „die Politik", noch die Bundesnetzagentur bestellt Gas, sondern Importeure wie z. B. Uniper.


    Russland nutzt Gas als Waffe gegen Europa, zumindest dies sollte unstrittig sein. Die permanenten Ausreden, warum man die überholte Turbine nicht in D abholen will, stützt ganz eindeutig diese Vermutung.


    Die Bundesnetzagentur allerdings hat tatsächlich gepennt (von außen betrachtet), als Gazprom den firmeneigenen Speicher in Rheden hat Leerlaufen lassen. Dieses Versäumnis muß sich die Regierung bzw. die untergeordnete BNA anrechnen lassen. Mehr nicht.

    Nein, ich bin kein Aluhutträger, Nazi oder Kriegstreiber. Ich verurteile jede Art von Gewalt.

    Aber Russland hat seine Lieferverträge in Sachen Gas dieses Jahr eingehalten. Es wurden sogar leichte Übermengen geliefert.


    . . . das Jahr ist ja noch nicht vorbei, Nordstream 1 bei 20 % Kapazität, Transgas, durch die via Österreich Süddeutschland versorgt wird, bei 30 % aus meiner Erinnerung. Durch die Jamal-pipeline (führt durch Polen) fließt gar kein Gas mehr. In den Vorjahren hat eine 80 % Auslastung dieser Pipelines so gerade gereicht, die Speicher über den Sommer zu füllen.


    Warum muß Uniper Gas dann am spotmarkt kaufen? Zum etwa 10-fachen Preis.


    Denke eher, Russland schiebt die Minderlieferungen nicht auf eigenes Nichtwollen (Vertragsbruch), sondern z. B. auf die angeblich (stimmt nämlich nicht) sanktionierte Verdicherturbine von Siemens . Die bislang stets vorhandenen Reserveturbinen erwähnen die Russen auch nicht.


    Übrigens: der größte deutsche Gasspeicher Rheden (bis zur Enteignung in Besitz von Gazprom) wurde seit April 2021 nicht gefüllt, war im März an der technisch untersten Grenze von 3% Füllstand, Auffüllung erst wieder in den letzten Wochen, nach der Enteignung.


    Kurz gesagt: ich glaube nicht an die Geschichte mit den „Übermengen".

    Kann sein, dennoch wäre es "nur" Duisburg....wobei Duisburg sicher sehr schöne Ecken hat...wie viele unterschätzte Ruhrpott Städte....oder auch das Saarland, von dem viele immer noch glauben, dass da nur Fördertürme für die Kohle oder Walzwerke für den Stahl rumstehen.... ;) Dabei haben wir einen Waldanteil von fast 40 % der Gesamtfläche.

    . . . Anfänger: Alleine Dortmund hat über 60 %, ein paar km östlich beginnt der Arnsberger Wald.


    Dortmund soll die grünste Stadt Deutschlands sein, die 4. grünste weltweit:


    Neues Ranking sieht Dortmund weltweit als viertgrünste Stadt
    Rund 63,3 Prozent des Dortmunder Stadtgebietes sind grün, weist das städtische Vermessungs- und Katasteramt für Dortmund aus. Eine wissenschaftliche Analyse…
    www.dortmund.de


    Mir fehlt hier aber eindeutig das Meer.

    Den Peilstab vermisse ich auch, allein um sich mal aus Lageweile die Konsistenz des Öls anzuschauen.


    Die Peilstabaffäire bei Mercedes begann für mich im Jahr 2008 oder so bei einem G 55K. 5 € gespart bei einem 130.000 € Mobil.


    Wer's braucht :-).

    . . . dieses Heck-Moskitonetz hatte ich auf der Wunschliste und irgendwie verpennt. Im letzten Urlaub hat es aber in 4 Wochen eine (1) Mücken ins Innere geschafft, es kommen aber bestimmt auch wieder andere Urlaube.


    Eine Frage hierzu: wie wird das Netz befestigt insbesondere an der Unterseite, hält es zuverlässig?

    . . . Dieselverbrauch ist tatsächlich wie erwartet günstig, deutet auf eine eher defensive Fahrweise :-). Sollte noch sinken, war bei meinen Dieselfahrzeugen ab 10 oder 20.000 km immer so.


    Ölverbrauch erscheint mir tatsächlich zu hoch, insbesondere in Korrelation mit dem niedrigen Dieselverbrauch. Würde ich mal beobachten und das Reserveöl nicht präventiv, sondern erst bei Aufforderung nachfüllen.


    Einen Ölerbrauch von 1l auf 10'km ich bei bislang 4 V6 und einem 2,1 l Diesel von Mercedes nicht, trotz teilweisem Hängerbetrieb.

    Aber ein Permanentallrad ist es natürlich nicht mehr - ´Torque on Demand´ -, auch wenn er bis zu fünfzig Prozent an die Vorderachse geben kann.

    . . .da hatte ich mich oben etwas ungenau ausgedrückt, der automatisch zuschaltende Allrad wird herstellerseitig gerne mal als Permanentallrad beworben, was er ja funktional ja auch ist.

    Ich fahre meinen "alten" 4x4 zu 99% der Strecke im Zweiradmodus. Wenn man dann mal ins Bankett ausweichen mußte oder dämlicherweise vor dem großen Regen seinen Übernachtungsplatz in der Senke einer Wiese gewählt hat, muß man eben manuell zuschalten -automatisch wäre bequemer. Oder eben der Vorteil des automatisch zuschaltenden oder permanenten Allrads aus fahrdynamischen Gründen.


    Wen es interessiert, eine kleine Übersicht der verschiedenen Allradsysteme:

    Die verschiedenen Arten des Allradantriebs
    Nicht jeder Wagen mit Allradantrieb ist ein Geländewagen, aber jeder Geländewagen hat Allradantrieb. Grund genug für uns, euch die Allradsysteme vorzustellen,…
    matsch-und-piste.de

    . . . liest sich für mich so, als würde Mercedes die Konditionen für CS verschlechtern. Da ist CS aber sicher nicht allein.

    Generell ist wohl vorläufig nicht damit zu rechnen, daß irgendwelche Fahrzeuge über gute Konditionen / Nachlässe in den Markt gedrückt werden müssen, die Hersteller rechen z. B. damit, bis etwa 2024 von der „Chipkrise" betroffen zu sein.

    König der Hersteller ist, wer überhaupt liefern kann.

    . . . der Neue hat ein 9-Gang Getriebe mit sehr kurzem 1. Gang, Thema hatten wir hier schon mal. Prinzipiell ist ein Permanentallrad dem zuschaltbaren vorzuziehen, vom Verbrauch mal abgesehen.

    Genauso prinzipiell nehme ich immer das Allrad-Modell, wenn die Auswahl besteht, bei Sportwagen, normalen Pkws, beim Sprinter, bei Geländewagen ist er ja eh Standard.

    Mein 4x4 Sprinter fährt relativ zuverlässig auch 160, wobei 120/30 so eher die Wohlfühlgeschwindigkeit auf den Autobahnen ist, gerade in Frankreich. Unsicher fühlt sich da nichts an, auch nicht mit den ATs. Traue mich das mal zu sagen, nach 7 Gs und mehreren Defendern.

    Ich bin fast sicher, dass diese Preispolitik in den nächsten 2-3 Jahren dem Boom einen kräftigen Dämpfer verpassen wird.

    . . . ist ja der Sinn der Marktwirtschaft -wie ich sie als Ingenieur verstehe: Angebot und Nachfrage über die Preisbildung ausgleichen.

    er mir den Conti Cross Contact LX2 empfohlen hat. Eigentlich ein SUV Reifen, aber sie würden den sehr erfolgreich auch auf Transportern verbauen.

    https://www.continental-reifen…fen/conticrosscontact-lx2

    . . . tja, eine potentiell endlose Diskussion.


    Es existiert ja ein EU-Reifenlabel, mit dem die verschiedenen Reifen in Kategorien A bis E eingeteilt werden. Sollte ja irgendwie normiert sein wegen der Vergleichbarkeit.


    Der Conti Cross Contact LX 2 hat da bei Nässe ein „C", der BFG AT KO2 ein „B", also besser. Auf ein „A" kommen nur ganz wenige Reifen für Sprinter o. ä., auch Winterreifen.


    Winter ist übrigens das Stichwort, der Conti ist ein Sommerreifen, der BFG quasi ein Ganzjahrsreifen mit Winterreifenkennung, quasi ne eierlegende Wollmilchsau. Radwechsel Winter / Sommer überflüssig, zumindest in hiesigen Breiten mit extrem wenigen Wintertagen.


    Von ORC hatte ich auch mal einen Radsatz mit 18"AT-Reifen (Marke, Typ ist mir entfallen), bei denen ich ebenfalls die Hinterachse ablassen mußte. Nicht tragisch, aber überflüssig. Bin auch kein Freund davon, immer auf der letzten Rille zu fahren, in diesem Fall also am Rand der Tragfähigkeit von Reifen oder Felge. Der Radsatz von ORC war aber okay.


    Bei Reifen, Luftdruck o-. ä. Fragen verlasse ich mich erfahrungsgemäß lieber auf mich selbst nach Studium geeigneter Quelle als auf Aussagen fremder Dritter, diez. B. noch nicht einmal den richtigen Luftdruck für die 245er BFGs ermitteln können.

    In den Aufbaurichtlinien für den Sprinter BM 906 von Mercedes-Benz wird die Anwendung A auf Seite 54 unter Punkt 4 Technische Grenzwerte bei der Planung mit folgender Fahrzeugcharakteristik beschrieben: Erhöhtes Leergewicht durch Aufbau. Erhöhter Schwerpunkt. Meist bis an die Grenze des zulässigen Gesamtgewichts beladen. Erhöhter Fahrkomfort erforderlich. Als Einsatzbeispiel werden genannt: Kippfahrzeuge, Krankentransport,Sattelfahrzeuge. Mercedes-Benz sieht in seinen Aufbaurichtlinien für den Sprinter BM 906 unter Einsatzbeispiel für „Reisemobile auf Basis Kastenwagen“ die Anwendung C vor und nicht wie CS sie liefert als Anwendung A .

    . . . was mich wundert für die dort beschriebenen Beispiele für die Anwendung A: warum braucht ein Kipper einen „erhöhten Fahrkomfort"? Krankentransport ist verständlich, aber Kipper und Sattelfahrzeug?


    Zudem führt Mercedes Einsatz-„Beispiele" aus, relativ unverbindlich. Wenn CS oder andere Ausbauer aber aus eigener Erfahrung die Anwendung A für ihre Reisemobile als geboten ansehen, kann man ihnen keinen Strick daraus drehen, vermute ich mal als juristischer Laie.


    Vielleicht irrt auch Mercedes bei seiner Kategorisierung, der erhöhte Fahrkomfort beim Kipper (Einsatz eher im Nahverkehr) hat mich misstrauisch gemacht. Und seit wann hat ein Kipper einen hohen bzw. erhöhten Schwerpunkt im Vergleich zum Reisemobil?


    Interessant wäre die Ausstattung A bzw. C für die Hochdachmobile, da vermute ich ggf. die Wahl „Anwendung C".

    . . . wenn man mal bei spritmonitor.de die Verbräuche Benziner / Plug in Hybrid eines Modells vergleicht, sieht man leicht eine Verbrauchsreduktion von 50% im Durchschnitt.


    In Einzelfällen mit 80 oder mehr % E-Betrieb entsprechend mehr.


    Natürlich müßte man -um genau zu sein- noch den elektrischen Verbrauch addieren. In Frankreich mit etwa 50 g CO2 (und halben Stromkosten im Vergleich zu Deutschland mit 400 bis 500 g CO2 pro kWh) natürlich ökologisch wie ökonomisch deutlich sinnvoller.

    . . . fahre ja Hybrid mit 50 km elektrischer Reichweite (real so um die 45 km, wenn's nicht allzu kalt ist).

    Den Weg zur Arbeit und zurück fahre ich in der Regel elektrisch, Verbrenner nur bei längeren Touren geschäftlich / am Wochenende.

    Summa summarum etwa 80% der Wegstrecke elektrisch.

    Der nächste Hybrid hat 110 km Reichweite.

    Schwachsinn sehe ich da nicht. Voraussetzung ist natürlich, daß man zu Hause / an der Arbeitsstelle laden kann (bei E-Mobil nicht anders). Habe noch nie öffentlich geladen, immer nur 220 V Haushaltssteckdose.

    . . . ja, merkwürdig. Bin jetzt im Ferienhaus in der Bretagne, Fahrstrecke nach google maps 1.168 km, ich muß irgendwo 33 km abgekürzt haben :-). Also knapp unter 3 % weniger auf dem Wegstreckenzähler mit den 245er AT.

    Beim alten 906er 4x4 mit 18" Rädern ähnlichen Umfangs wie die 245er war es genauer, nahe exakt. 3% hatten die Reifen damals auch nicht an Umfang verloren vielleicht maximal 2 %. Allerdings hatte ich damals nur kürzere Streckenabschnitte (so 100 bis 200 km) durch F und Spanien anhand der Streckenmarkierungen betrachtet.


    Die Geschwindigkeit wird -soweit ich weiß- am Getriebeausgang mit einem Sensor bestimmt, der die Drehzahl misst und dann in Geschwindigkeit des Fahrzeugs umrechnet und anzeigt (Faktoren Hinterachsübersetzung, Raddurchmesser).

    Mit der Zeit multipliziert hätte man die Wegstrecke. Hier scheint es einen weiteren Korrekturfaktor zu geben, wenn die Geschwindigkeit nahezu exakt, die Wegstrecke aber geringer ist.

    Nicht „jetzt“. Der Prozess beginnt und wird sich über Jahrzehnte hinziehen. Auf lange Strecke gesehen, sollten die Regenerativen letztlich ausreichen.

    . . . nicht ohne Speicher, egal ob jetzt Batterien, Pumpspeicherwerk, power to gas , power to liquid oder andere. Zudem werden die meisten vom Preisschild irritiert oder schockiert sein, wette ich drauf.


    Allerdings steigt der Weltenergiebedarf schneller, als wir in D, Europa und den USA einsparen können. Einfach mal die CO2-Emissionen der EU (-), der USA (-), Chinas und Indiens (++) und der Schwellenländer (++) betrachten.


    Noch was: (sagt u. a.auch der Windenergieverband): Kohlekraftwerke -wenn man CO2-Äquivalente, also auch Methanemissionen- betrachtet, nicht klimaschädlicher als Gaskraftwerke. Selbst Biomassekraftwerke stehen neuesten Erkenntnisse zufolge nicht mehr allzu gut da, Methanemissionen sind wohl um Faktor 2 höher als gedacht.

    Und Methan ist nach letztem IPCC Bericht das kritische Gas, weil deutlich klimaschädigender als CO2. In der kurzen Phase bis zum vermuteten Erreichen der Klimakipppunkte sollte dies nicht außer Acht gelassen werden. Aus gleichem Grund sind E-mobile erst einmal -wegen ihres „CO2-Rucksacks" schädlicher als Verbrenner, von den Abhängigkeiten der Grundstoffe von China einmal abgesehen.

    Zweifelhaft wird der Umweltnutzen der E-Mobilität zudem, wenn man die CO2-Emissionen des deutschen Strommixes von rund 480 g/kWh im letzten Jahr betrachtet. Aber CCS wurde ja insbesondere von den Grünen zerredet / verboten, andere Länder wie GB, NL und N schaffen Speicherkapazitäten in alten Erdgaslagerstätten.


    btw: ich fahre Hydrid, zu 80 % elektrisch und habe für nächstes Jahr einen neuen Hybrid mit 100 km elektrischer Reichweite bestellt, könnte so auf 90 % kommen. Die restlichen 10 % im Verbrennermodus wären dann Urlaubsfahrten, wenn die Ladepunkte an den Autobahnen besetzt sind :-).

    Großer Vorteil der E-Mobilität ist nun einmal die weitgehende Wartungsfreiheit im Vergleich zum Verbrenner. Bei meinem Hybrid mit 60.000 km sind die Bremsscheiben und -beläge quasi noch Jungsfrau.


    p.s.: das nicht „jetzt" dekarbonisiert werden soll, sondern bis 2050 ist mir schon klar, aber selbst der Zwischenschritt 2030 wird unerreichbar.

    Auf Elektroenergieimporte sollte man eher nicht setzen.

    . . . zumal der „Green Deal" der EU europaweit gelten soll, vielleicht mit Übergangsfristen / Ausnahmen für Ost- und Südosteuropa.


    NL z. B. will auch aus der Kohle, als Ersatz dafür AKWs (etwa 10 Stück geplant), Belgien will seine AKWs nun doch weiterlaufen lassen, F hat gerade enorme Probleme bei seinen AKWs mit Niedrigwasser, aber auch Mikrorissen in irgendwelchen Rohrleitungen und geplanten Revisionen, die wegen Corona aufgeschoben wurden.

    Aktuell laufen z. B. die Wasserkraftwerke in Italien wegen der anhaltenden Trockenheit dort nicht voll.


    Aktuell und perspektivisch wird Strom zum raren und teuren Gut. Wenn jetzt noch dekarbonisert werden soll, also Gas, Heizöl bzw. Kraftstoffe durch strombasierte Techniken ersetzt werden sollen, wird die Situation garantiert nicht entspannter.

    Nur weils mich interessiert: Wo wird weltweit im Moment ein AKW gebaut?

    . . . aus dem Kopf: in Betrieb gegangen ist zuletzt eins in Finnland (Olkiluoto), deren Endlager wird nächstes Jahr fertig.


    Zuvor in 2020 der erste von 4 Blöcken in den Vereinigten Arabischen Emiraten, trotz reichlich Sonne dort unten. Die verkaufen uns dann „grünen Wasserstoff" :-).


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Barakah


    Was noch in den Vorjahren ans Netz gegangen, in Bau bzw. Planung ist, kann man bestimmt googeln, in GB, NL, Polen, Ägypten, Türkei, Bangladesch, . . . und einigen Ländern mehr.

    https://de.statista.com/statis…n-verschiedenen-laendern/