Posts by Ursinus

    Hallo Gerald,

    ich habe dazu schon ein paar Optimierungen gemacht.

    Bei uns (12er Corona) gab es auch noch einen 1cm schmalen Spalt des Unterbodens hinten herunter zur darunter liegenden Truma.

    Das hat dazu geführt, dass der Kühli von unten im Winter bzw. bei laufender Truma gut gewärmt wurde und auch ewig lief.

    Im Sommer zieht er auch noch Luft aus der Karosserie und wenn die Sonne drauf steht wird es nicht nur dem Kühli sondern auch drinnen umso wärmer.

    Ich habe also sowohl die Schlitze nach unten zur Heizung dicht gemacht als auch die in die Blechkarosserie.

    Dafür habe ich Öffnungen in den Kleiderschrank oben und unten hinter der Sitzbank mit der Lochkreissäge gebohrt und hinter dem Kühli ein Blech mit einem Lüfter eingebaut, der die Luft von oben nach unten abzieht. Zusammen mit den Spalten oberhalb und unterhalb des Kühlis kommt nun ausreichend Luft durch und es funktioniert gut.

    Zu den Lüftern steht ja einiges im anderen Artikel.


    Viel Spaß beim Basteln

    Ralf

    ... der Kompressor selbst ist gekapselt und wird nicht sehr heiß. Trotzdem nimmt man am besten eine Schallschutzmatte aus dem KFZ-Handel (z.B. für den Motorraum). Sie darf und braucht nicht so dick sein. 1-1,5 cm. Dann ist noch genug Platz.

    Beim Lüfter kannst du den

    https://www.amazon.de/ARCTIC-T…r=8-6&keywords=arctic+f12

    nehmen. Die erste Rezension ist gleich mal ein Womo-Fahrer, der ihn im Kühli eingebaut hat.

    Den Temperaturfühler beim Kühlgitter befestigen.

    Er regelt dann ca. zwischen 30 und 40 Grad hoch.

    Das ist so etwa die Temperatur die da hinten herrscht.


    Viel Spaß beim Basteln

    Ralf

    ... man kann den standardmäßigen lauten kugelgelagerten Lüfter des Waeko durch einen Flüssigkeitsgelagerten ersetzen. Das ist nur ein Handgriff. Zusätzlich habe ich hinten noch einen weiteren eingebaut, der die Luft vertikal über die Zwischenräume austauscht. Bei den früheren Coronas gab es nämlich keine Kühlschlitze. Ich habe temperaturgesteuerte Lüfter genommen z.B. von Arctic oder "be quiet" die kosten zwischen 5 und 15 EURO, sind praktisch nicht hörbar und verbrauchen auch noch weniger Strom, insbesondere wenn es kühler ist - z.B. nachts da sie dann mit sehr geringer Drehzahl arbeiten.


    Beim Kompressor hilft noch einmal deutlich, gegen die umliegenden Holzteile Schallschutzfilz zu kleben.

    Damit gibt es keinen Resonanzboden mehr und man muss dann wirklich das Ohr ran halten, um zu hören dass er läuft.


    Wenn der Waeko kaputt ist kommt auch ein Kissmann rein.


    Eine sonnige Woche

    Ralf

    Was meinst du wegen den Bäumen ? Im Winter fällt nichts von den Bäumen außer ein wenig Schnee. Und wenn du 1 Tag in unserem schönen Voralpenland unterwegs warst, dann schau dir mal deine salzverkrustete Vorderfront an - das wäre dann zum Schmutz auf der Innerseite der Matte zu sagen.

    ... ja da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt.

    Das mit den Bäumen ist natürlich im Nicht-Winter relevant - da aber wirklich. Der CS-Fahrer der mir den Tipp gegeben hat, benutzt sie auch im Sommer. Das ist aber wahrscheinlich kein Anwendungsfall für mich. Im Sommer ist das Schwitz-/Kondenswasser nicht so das große Problem.

    Das mit der Salzkruste ist natürlich richtig, aber in Leutasch und Sexten z.B., wo wir längere Zeit waren und sich die Matten wirklich lohnen, gibt es wirklich gute Waschanlagen (vielleicht woanders auch).


    Fazit nach fast 14 Tagen: Matten haben sich bewährt.


    Auf der Camper-Bedürfnispyramide war das dann aber schon ziemlich weit oben.

    Nivelliert wurde das ganze durch undichtes Thetford-Spülventil. Sowas kann ein ganzes Stück Urlaub kosten, denn die Toilette läuft permanent voll und der Wassertank leer (erstes Problem ist das Größere).

    Da hilft nicht mal so einfach die Pumpe auszuschalten, denn das Ventil ist sinnigerweise so konstruiert, dass es bei Druck schließt, d.h. bei Defect und Druckabfall läuft es noch ein wenig schneller.

    Zum Glück hatte ich das Problem vor ein paar Jahren schon einmal und ein Ersatzventil mit.

    Der Wechsel ist nicht ganz trivial. Vor allem bei Minusgraden. Die Regel heißt: "Alle Schrauben die man sieht und an die man einfach ran kommt dran lassen und nur die 6 oben lösen, an die man ganz schlecht ran kommt und die man nicht gleich sieht." Richtig ist man, wenn das Wasser in den Ärmel hinein läuft nicht auf den Ärmel tropft :00008185:. Schließlich noch die zwei Formteile durch kleine Drehung entfernen und dann kann man die Toilette von innen abheben und sieht das Ventil, das man dann am besten mit Hilfe eines proktologischen OP-Bestecks von den Verschraubungen lösen und wechseln kann.

    Ach ja und ich denke die Mitführung eines Ersatzventils ist sicher keine schlechte Investition.


    Ralf

    Was mich bisher auch von so einer Außenmatte abgehalten hat, waren Nässe und Schmutz,

    wenn man das Teil wieder einpacken muß.

    Wie sind da Deine Erfahrungen? Ist das erträglich?

    Hallo Wolfgang,

    Erfahrungen habe ich noch nicht - aber drüber nachgedacht.

    Also wenn man sie beim Fahren abmacht :00008185: und auf die Bäume achtet unter denen man parkt sollte es bzgl. Schmutz nicht unbedingt ein Problem sein.

    Ich habe sie auch nur für kalte Wintertage geplant und da bleibt eigentlich nur das Thema Nässe. Muss man eben abwischen und ggf. nicht gleich zusammenrollen, sondern offen in as Gepäckfach legen.

    Mal sehen wie es wird.


    Viele Grüße

    Ralf

    Hi Wolfgang,

    ich habe das Ding gekauft bei: http://www.jak-reisemobile.de

    Es hieß 2016: 1 x Hochwertige Thermomatte
    für außen Fiat Ducato, Sprinter (S/3090521f) = 189,50EUR

    Es trägt nicht so auf wie meine KanTop Innenmatten und ist daher vom Packmaß eher kleiner als die "Rolle".

    Sie dunkeln allerdings fast vollständig ab und sitzen sehr straff und passgenau.

    Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man die Türen nicht mehr so einfach aufmachen kann, sondern die Matte aushängen muss. Sind aber nur zwei Griffe.


    Grüße aus dem Schnee

    Ralf

    Sind eben mit unserem Euro 5 Todesdiesel in großem Bogen um München zum Wintercamping in die Alpen gefahren und haben das erste Mal eine Außenabdeckung benutzt. War ein Tipp von einem anderen CSler.

    Der Unterschied ist schon erheblich. Bei der Inneabdeckung gab es auf der Innenseite eigentlich immer Kondenswasser wenn es so unter 5 Grad ging.

    Hier hatte es trotz Kochen und einige Minusgraden keinerlei Feuchtigkeit.

    Ist auch so ein Teil mit "Ohren" zum in der Tür einhängen. Ging mindesten genauso schnell wie das Ansaugnäpfen.

    Ich musste noch auf die volle Abschleppkostenübernahme für Fahrzeuge über 3m Höhe achten. Da schränkt sich der Kreis schon stark ein, weil man ggf. Spezialfahrzeuge braucht.

    Außerdem war mir wichtig, dass nicht irgendwelche Ausschlüsse oder Minderungen wegen " ... den Wetterverhältnissen nicht angepasste Reifen ..." oder so drin stehen.

    Am Ende bin ich auch bei der KRAVAG mit 670 EUR bei 100 TEUR Neuwert und 500 EUR Selbstbeteiligung (GFK-Dach) gelandet.

    ... habe da in letzter Zeit im Bekanntenkreis und den Weltenbummler-Blogs eine interessante Beobachtung gemacht.

    Es werden ja keine Euro 5 Fahrzeuge mehr in Europa zugelassen. Damit sinkt die Anzahl dieser natürlich stetig. Der Diesel-Skandal hat das natürlich noch beschleunigt.

    Auf der anderen Seite steigt die Zahl derjenigen, die Orte dieser Erde bereisen wollen, die weder AdBlue kennen noch eine Dieselqualität anbieten, die ein Euro 6c+ verträgt.

    Der Aufwand hier ein geeignetes Basisfahrzeug zum Ausbau, geschweige denn ein Ausgebautes zu finden steigt.

    Hi Guido,

    sieht super aus. Die Fächerchen lasse ich mir sicher auch schicken.


    Bei uns war der Eck-Schrank von Anfang an der Schuhschrank. Ich habe dazu einige Rundprofile reingebaut damit sie nicht rausfallen und da liegen sie nun irgendwie drin: unten die Wanderschuhe, in der Mitte die Laufschuhe und oben Hausschuhe und Badelatschen. Hat sich eigentlich auch bewährt, weil man bei Ein- und Aussteigen ohnehin davor sitzt oder auch von Außen ran kommt.


    Oben unter die 6 cm nicht nutzbaren Raum habe ich einen Elektronischen Hund (um)gebaut, dessen Annäherungssensor durch das Holz und das Fenster schaut.

    Ist aber noch im Prototyp-Stadium. Empfindlichkeit und Lautstärke passen noch nicht.


    Viele Grüße

    Ralf

    ... ja ja die Rente - ist schon gefährlich - überleben nur die wenigsten :)


    Um die geschenkten hoffentlich 20+ Jahre ohne die eingefahrenen festen Gleise möglichst gut mit Leben zu füllen, braucht man sicher einen soliden eigenen Lebensentwurf.

    Ich kann da zum Einstieg in die Planung Hajo Schumachers "Restlaufzeit" empfehlen. Starke Tobak aber mit vielen guten Aspekten.

    Bei vielen Begegnungen mit Ü70gern habe ich immer wieder festgestellt, dass Campen scheinbar insbesondere auch die stärker gefährdeten Männer, körperlich und geistig fit hält.

    Diesen Sommer erst wieder in Italien ein 75iger, der gerade 2 Jahre spanisch gelernt hat und nun mit seinem Eigenbau Womo in Richtung Südamerika unterwegs ist - Respekt.


    Auch ich habe bei einem durchaus interessanten und abwechslungsreichen Berufsleben im internationalen Groß-Projektmanagement die Erfahrung gemacht, dass sich die Dinge dann doch irgendwie wiederholen, dass z.T. auch eine Art "Übersättigung" einsetzt und die Fülle der neuen Eindrücke - die am Ende die gefühlte Lebenszeit ausmacht - auf Reisen deutlich größer ist als im Berufsleben.


    Es gibt ja da auch die bekannten Aussagen von Menschen am Ende ihres Lebens bzgl. dessen was sie hätten anders machen sollen: "Ich hätte mehr arbeiten sollen" war wohl nicht dabei.


    In diesem Sinne alles Gute zum neuen Lebensabschnitt - aus meiner Sicht alles richtig gemacht.


    Grüße

    Ralf

    ... ich könnte verstehen, dass man sich bei den Sprintern kein Bein ausreißt.

    Das typische Sprinterdasein ist ja eher kurz und intensiv.

    Die Spediteure, Transporteure, Handwerker, Krankenwagen etc. erreichen in 2-4 Jahren Kilometerleistungen, die wir kaum in 10 Jahren schaffen.

    Wenn man auf die Straßen schaut, sieht man dort meist nur noch die neueren Modelle, d.h. das Massenproblem erledigt sich von selbst (hoffentlich).


    Grüße
    Ralf

    Naja, zur Not können wir Womo- und Wowafahrer ja auf so was hier umsteigen......

    Bycicle camper

    ... ja cool - aber woran erinnert mich das? Ahhh ja irgendwann endet wohl jeder dort.

    Aber im Gegensatz zu anderen haben wir Camper da natürlich weniger Umstellungsprobleme :00008359:

    Hallo Ralf,


    das klingt ja wirklich pfiffig und absolut unauffällig. Ich bin aber bekennender Faulpelz und bevorzuge Lösungen die einfach ohne Nachdenken oder Vorbereiten funktionieren. Meine Lösung verhindert auch gleichzeitig, dass der Griff der Badezimmertür eine Delle in die Schranktür macht, wenn man die Tür mal zu rabiat öffnet. Ich hatte da vorher einen Gummipuffer dran - der kann jetzt weg.


    Beste Grüße

    Guido

    ... na ja so pseudo-pfiffig. Wenn ich deine Lösung vorher gesehen hätte, hätte ich die genommen.

    Ich bin einfach nicht drauf gekommen, dass es sowas fertig gibt :)

    Bis dann

    Ralf

    Eigentlich müssten DIE GRÜNEN doch jetzt von einer Sektbar zur nächsten feiern, denn es geht bei diesem Thema um ihren absoluten Markenkern. Die Herzen der Menschen und ihre Wählerstimmen müssten ihnen doch zufliegen. Aber seltsamerweise tut sich da gar nichts, Kretschmann sei Dank

    ... na ja das war dann vielleicht auch den Grünen zu grün <X

    ... ja ich weiß auch nicht so richtig.

    Als ich im Frühjahr bei Kälte und Schneematsch mal zum vollen Berufsverkehr mit Auto an Auto früh quer durch München fuhr und zwischen den Häuserschluchten auf der Verkehrsinsel an der Straßenbahn eine Mutti mit 3 kleinen Kindern stand, deren Köpfe so in Auspuffhöhe der LKW waren, hatte ich gar kein gutes Gefühl. Ich denke denen wäre wirklich gedient mit einer Reduzierung des Verkehrs in den Innenstädten.

    Dem Richter ist natürlich auch gedient, denn er hat sicher mindestens einen 350SE mit Euro 6, die er ja gleich mal ausgenommen hat vom Fahrverbot. Somit kommt er zukünftig schneller und ohne Stau zum Gericht, da ja die anderen nicht fahren dürfen und schließlich hat er ganz nebenbei lobbymäßig ein Konjunkturprogramm für die Autoindustrie gestartet, von der ja die ganze Region lebt.

    Ich denke uns Wohnmobil(lobby)isten stört das ganze weniger, denn so viel von uns habe ich auch noch nicht gesehen in den Innenstädten.

    Leidtragend sind sicher diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind, ihren alten nicht mehr verkauft kriegen und somit kaum das Geld für den neuen aufbringen. Da sind wir dann auch wieder bei der Familie mit den 3 kleinen Kindern.

    Na mal sehen irgendwann sind das Sommerloch und die Wahl auch wieder vorbei und es gibt vielleicht doch ein vernünftige Lösung.

    Bleiben wir mal optimistisch.

    Ralf