Posts by ullu

    Uns wurde für den Einbau der EZS-Abdeckung auch in D nichts berechnet. Vielleicht lag es daran, dass wir ja bereits ein Jahr vorher einen Ausfall hinter uns hatten, der mit Austausch des EZS von der gleichen Werkstatt behoben werden musste (auf Garantie).


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Für die Fans von faltbarem Edelstahlgrillgerät: Wir haben auf der letzten Reise eine Feuerschale von Fennek getestet und hatten richtig viel Freude damit. Es gibt dafür noch einen Grillrost, der überm Lagerfreuer auch ohne Schale sehr gut funktioniert. Und: Er trägt, anders, als unsere bisherige Lagerfeuer-Grill-Lösung, einen Dutch Oven. Für uns keinesfalls ein Ersatz für den Skotti, aber eine tolle Ergänzung, wenn auch leider nicht ganz leicht...


    220605-2045-Westalpen-DSC07318.jpg


    220610-1437-Westalpen-DSC07495.jpg


    220613-1925-Westalpen-DSC07673.jpg


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Bei der Thetfordkassette im Indi ist ja hinten mittig ein Bereich mit Gewebeband abgeklebt. Ich nehme an, das legt die Thetford-Entlüftung lahm. Dort gab's bei uns mal eine winzige Undichtigkeit (Schleifspur). Und siehe da, es müffelte merklich im Innenraum!


    Zum Überdruck: Bei uns bildet sich tatsächlich ein signifikanter Überdruck wenn wir ins Gebirge fahren und die Höhendifferenz zwischen zwei Benutzungen signifikant ist (mehr als 1000m aufwärts). Uns ist schon zweimal in den Westalpen passiert, dass bei Betätigung des Hebels zwar der Hebel in Auf-Stellung geht, aber nicht der Schieber der Kassette (beim 1. Mal war's noch im Ducato, ebenfalls mit Thetfordbank und SOG). Der Gegendruck im Hebel ist dabei überraschend klein. Danach hilft nur Kassette öffnen und den Öffnungsmechanismus der Kassette richten - keine schöne Arbeit. Mittlerweile haben wir sicherheitshalber auch einen Ersatzverschluss dabei.


    Viele Grüße,

    Rüdiger


    Edit: Vermutlich ist es so, dass das Gewebeband tatsächlich nur dafür da ist, die Gerüche zu verhindern. Das Ventil zur Bodenlüftung wird vermutlich trotzdem durch den eingebauten Mechanismus beim Einführen der Kassette in den Schacht geöffnet (?)

    Hallo Roman,


    wenn Du Dich an eine Brücke mit spektakulär-tiefem Blick erinnerst, warst Du auch auf der Südseite. Die Brücke schaut man sich mit gemischten Gefühlen an, weil dort immer mal Menschen herunter gesprungen sind, nicht immer gesichert mit einem Gummiseil.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Mit damals 2,65m waren alle Straßen dort sorgenlos befahrbar. Es gibt glaube ich nur einen Tunnel (Tunnel du Fayet, 4m Durchfahrtshöhe) auf der Südseite der Schlucht. Überhänge sollten mit etwas Abstand zur Bergseite für "normale" Womos generell gut machbar sein.


    Grüße,

    Rüdiger

    Mit die beste Flugshow, die ich bisher gesehen habe. 2x dort gewesen und jedes Mal großes Kino 😎 Neben der tollen Thermik spielt wohl auch Zufütterung in der Nähe (Point Sublime glaube ich) eine gewisse Rolle.


    Gruß, Rüdiger

    Mein persönliches Highlight auf der Route des Cretes war die Beobachtung der Gänsegeier. Da hätte ich stundenlang zugucken können (und haben wir auch ;)) : Kilometerlanger Segelflug ohne einen Flügelschlag... So fühlt sich Freiheit wohl noch ganz anders an.

    1406-Provence-1056.jpg


    Sehr lohnend ist auch die Wanderung durch die Schlucht vom Couloir Samson aus. Aber genug Wasser mitnehmen! Wir wolten eigentlich zunächst nur einen Spaziergang machen...


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    VW hat doch mit dem Crafter auch was Passendes im Angebot, sowohl mit Automatik und Allrad in Kombination, als auch nur als Fronttriebler + Automatic.

    Der Crafter ist schon als Basis sehr interessant, z.B. mit seinem aktiv lenkenden Spurhalteassistenten. Aber mit Allrad oder Hinterradantrieb fehlen ihm etwa 10cm Stehhöhe im Vergleich zum Sprinter.


    Viele Grüße, Rüdiger


    P.s. und nur ca. 5cm Höherlegung von Seikel

    Bei Strassen mit sehr grobem Schotter hatten insbesondere die Motorradfahrer eine interessante Zeit ;) und sind sehr "breitbeinig" unterwegs gewesen, da die groben Schotterstücke ihnen offenbar unter den Rädern seitlich wegrutschten.

    Auf den Pisten in den Westalpen war's umgekehrt. Selbst die Geländewagen fuhren oft (wie wir) nur Schrittgeschwindigkeit und schonten das Material. Nur manche Enduros sausten z.T. beängstigend schnell um die Kurven. Auf dem Monte Jafferau (ganz oben) waren die Zweiradfahrer dann unter sich.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    auf dem Sprung Richtung Barcelonette

    In einer schönen Gegend bist Du da unterwegs. Ich nehme an, es geht auch in die Berge... In Briancon hatten wir uns für die Pfingstreise einen schönen Übernachtungsplatz hoch über der Stadt herausgesucht - dann aber doch nicht genutzt weil's in Briancon super heiß war und zeitlich auch nicht ganz passte.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Bei den neuen Dometic-Kühlschränken wird die Luft ja direkt oberhalb der Tür angesaugt und abgegeben, der Einbau spielt nur noch in Bezug auf die Rückwandisolierung eine Rolle. La Strada verbaut aber wohl andere (Ex-Waeco?). Bei uns werden im Augenblick ca. 10% (von 200Ah) pro Nacht durch den Kühlschrank verbraucht. Was uns tagsüber auffällt, ist, dass der Kühlschrank fast permanent läuft, wenn es so heiß ist wie jetzt und die Sonne direkt die Seitenwand Beifahrerseite bestrahlt. Das war beim Ducato aber nicht anders.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Hallo Jörg,


    bei uns sitzt in der Mitte eine Solarzelle, die von der Position genau zum mittleren Befestigung des Tarps passt. Als Zugang nutze ich das große hintere Heki (auch für den hinteren Befestigungspunkt - dort beginnt die Aktion). Der Küchenstunt würde sicher ebenfalls zum Erfolg führen (der Griff rechts hilft enorm) - Ü50 geht das zumindest noch ;) Man bräuchte dann aber wohl Assistenz zum Anreichen des Tuchs.


    Vermutlich ist aber bei Dir die Dachanordnung ganz anders. Jedenfalls - eine Abspannung in der Mitte ist bei uns auch nötig, bei Wind gibt's sonst Verschleiß an der Tür.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Das Gerede von der überlegenen und hohen Qualität des Sprinter glaubt nun hoffentlich niemand wirklich

    Naja, für den saftigen Aufpreis bekommt man glaube ich schon auch etwas geboten. Das heißt ja nicht, dass man das tolle Auto durch eine rosa-rote Brille sehen muss (wir haben ja offen auch über unsere Elektronik-Problemchen berichtet).


    Aber viel wichtiger als Basisfahrzeug und Ausbau ist ja die Zeit, die man mit dem Gefährt auf Reisen verbringt. Und da können wir aus 10 Jahren Ducato bestätigen, dass man sehr sehr viele schöne Erlebnisse sammeln kann, in Europa und - wie man auf YouTube bestaunen kann - auch weit darüber hinaus. Man sollte also die Technikdiskussionen nicht überbewerten.


    Viele Grüße und wie Rick Steves am Ende seiner sehenswerten Videos sagt: "Keep on traveling!"


    Rüdiger

    Hallo Hans,


    viele hier im Forum benutzen im Stand einen Bluetooth-Lautsprecher + Smartphone. Wir auch (Bild unten) und sind sehr zufrieden damit. Damit erledigen sich dann die Starter-Batterie-Probleme weitestgehend - zumindest bei uns bisher.


    Viele Grüße,

    Rüdiger


    DSC08063.JPG

    Die Frage ist eigentlich nur, ob der Raptor Lack eine Veredelung darstellt oder genau das Gegenteil...

    Ich hätte da noch eine andere Frage: Ist für diese Ausstattung - da kommt zu den 3179 kg mit den nachgerüsteten Teilen und dem 120l-Zusatztank ja noch einiges dazu - die 3,5to-Basis wirklich eine sinnvolle Wahl? Alles andere finde ich sehr stimmig.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Beim Thema Reifen ist es wie beim Thema 4x4 glaube ich. Ist halt immer die Frage, was man damit macht. Ja, er ist hörbar (unter 100km/h ok für uns). Ja, er hat weniger Haftung bei Nässe (wir sind schon einmal auf nassem Kopfsteinpflaster überraschend etwas gedriftet - bei unter 50 km/h). Zur Glätte ist mir bisher nichts Negatives aufgefallen. Im Schnee hat er aber hervorragend funktioniert, gerade auch wenns mal etwas tiefer wurde (in zwei Winterreisen in den Alpen haben wir uns immer sehr sicher gefühlt, auch durch 20cm Schee und mehr hat sich der BFG eindrucksvoll durchgewühlt).


    Sehr angenehm finde ich, dass man abseits des Asphalts weniger Gefahr läuft, sich einen Platten einzufahren. Und zusammen mit 4x4, Höherlegung und Untersetzung erschließen sich ganz neue Wege und Übernachtungsplätze - und das sogar noch in Europa :) Das ist für mich das Hauptargument für diese Reifenwahl 8)


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Er darf nur 6 Meter haben, ihr wisst warum :00008359: - er sollte möglichst eine dunkle Farbe haben, ihr wisst bestimmt warum :00008359: er sollte ein heavy Fahrwerk haben, damit wir ihn auflasten können und wenn es geht, dann schon wintertauglich sein. Keine Markise haben! Dunkle Fenster sind ebenso wichtig.

    Hallo nur-auf-reisen und herzlich willkommen hier!


    Die Spezifikation hätte auch von uns sein können (wobei wir uns die dunkle Farbe wegen Sonnenerwärmung erst beim zweiten Fahrzeug getraut haben - würden wir jetzt immer wieder nehmen). Unter 3m Höhe könnte man noch hinzufügen. Unser erster war ein Ducato Maxi. Wir hatten gehofft, ihn noch etwas höher legen zu können, haben dann aber keine legale Lösung für mehr als ein paar cm gefunden - wohl wegen den schon grenzwertig hohen Frontscheinwerfern des damaligen Modells. Tatsächlich waren wir damals mit Ausrüstung bereits an der 3,5to-Grenze unterwegs.


    Beim Umstieg auf den 4x4-Sprinter mussten wir ordentlich ausmisten. Die 3,5to sind erreichbar und haben wir auch, aber es ist knapp, selbst wenn man vieles zu Hause lässt. Da ergibt ein 4,1to-Fahrwerk sehr viel Sinn - egal wie man das Fahrzeug am Ende zulässt.


    Der Unterschied abseits des Asphalts ist aber gigantisch (Bodenfreiheit, Traktion, Untersetzung). Auch in der schmaleren Karosserie sehen wir mittlerweile mehr Vor- als Nachteile (pkw-Parkplätze, Begegnung auf engen Wegen). Gerade für Freisteher ergeben sich Plätze, die für die Masse nicht erreichbar sind - aber wem sage ich das.


    Bin gespannt, für welches Basisfahrzeug Ihr Euch entscheidet - das Angebot wird auch eine Rolle spielen...


    Viele Grüße,

    Rüdiger

    Zu den konkreten Bedingungen aktuell bei der Tour de France kann ich nichts beitragen. Aber eine ähnliche Atmosphäre durften wir zumindest beim Giro d'Italia vor 10 Jahren erleben, ungeplant. Bei unserer Fahrt durch Südtirol sahen wir plötzlich, wie die Polizeidichte zunahm und Straßensperren vorbereitet wurden. Auch gab's immer mehr Passanten. Also nachgefragt und sich ein schönes Plätzchen gesucht. Ca. 2 Stunden später kam dann der ganze Tross vorbei - mit Hubschrauber, Begleitfahrzeugen etc. War ein tolles Erlebnis und beeindruckend zu sehen, mit welchem Tempo die Fahrer die Steigung bewältigten. Schon nach ca. 4 Stunden konnten wir unsere Reise fortsetzen...


    camperboard.de/Forum/index.php?attachment/7902/


    camperboard.de/Forum/index.php?attachment/7903/

    Aber die Tour de France ist sicherheits- und andrangstechnisch sicher eine andere Liga. Viel Spaß dabei und gutes Gelingen!


    Viele Grüße,

    Rüdiger