Posts by CKW

    Auch wir hatten uns sehr lange mit der Entscheidung herumgeschlagen, einen Pick-Up mit Wohnkabine zum Absetzen oder einen Kasten zu wählen. Wir hatten zuvor sehr schöne Erfahrungen mit einem Chevrolet Pick-Up und Wohnkabine in den USA gemacht. Für Deuschland/Europa hatten wir uns Varianten auf Ford Ranger bzw. Toyota Hilux mit Tischer- und Nordstar-Kabinen angeschaut. Die Geländegängigkeit ist noch einmal deutlich höher als bei den Kästen. Auch die Überlegung, den Pick-Up als Zweitwagen für meine Frau zu nutzen, hatten wir angestellt. Wir wohnen allerdings in Norddeutschland mit wenig Schnee und meine Frau wollte kein so großes Fahrzeug für Stadtfahrten. Am Ende haben wir uns schließlich für den CS Independent entschieden und die Frau bekam einen Kompaktwagen.

    Gestört hatte mich auch die Fahrzeughöhe und der ausladende Alkoven. Auf manchen Gebirgsstraßen entlang von Felswänden kann das problematisch sein. Der Independent mit Allrad und AT-Bereifung ist schon recht hoch, da kommt beim Pick-Up mit Wohnkabine noch einiges drauf.

    Dennoch kann ich die Argumente der Pick-Up Begeisterten gut nachvollziehen.


    Grüße

    Klaus

    In Niedersachsen geht nach meinen Informationen auch nur die elektronische Version. Wer bereits auf Elster unterwegs ist und seine Grundstücksdaten und techn. Daten seines Hauses bzw. der Wohnung parat hat, ist damit in knapp einer Stunde durch, selbst wenn man noch die ein oder andere Angabe kurz suchen muss.

    Natürlich können die das auch selbst ermitteln, das bedingt aber eine komplette Vernetzung der Ämter und da kommt dann schon wieder der Datenschutz um die Ecke. Alle schön getrennt halten und immer wieder neu eingeben. Wie halt bei der Einkommensteuererklärung. Im Prinzip weiß auch das Finanzamt alles.

    Ich kann nur jedem empfehlen, das elektronisch zu machen. Einfacher geht's kaum und das spart eine Menge überflüssigen Papierkram. Die Umwelt freut sich auch.


    Grüße

    Klaus

    Das wäre wirklich daneben. Wenn man das jedes mal beim Start neu eingeben muss und dann noch über die App, werden wir weiterhin das Tom-Tom parallel einsetzen müssen. Da sollte Mercedes auf jeden Fall nachbessern und das System erst dann bringen, wenn diese Daten dauerhaft direkt am MBux eingestellt werden können.

    Das MBUX10 ist aus meiner Sicht aber nicht so schlecht wie hier permanent suggeriert wird. Auf unser diesjährigen Tour in die Schweiz hat das System in Sachen Navigation vorbildlich funktioniert, uns an sämtlichen Staus vorbeigeführt. Das kann selbst Google kaum besser. Auch die direkte Schlagworteingabe ohne konkrete Ortsnamen und Strassen ist gut gelöst. I.d.R. findet das System das gewünschte Ziel. Und der große und scharfe Bildschirm ist schon eine Wucht. Ich wünschte mir aber zusätzlich einen Dreh-/Drückregler (wie beim BMW) z.B. zum Zoomen oder bei der Eingabe während des Fahrens. Das ist mittels Touchscreen praktisch unmöglich und auch gefährlich.

    Bin nur gespannt, was das neue Update mit Eingabe der Fahrzeugparameter (Länge, Breite, Höhe, Masse) kostet und ob es auf die bisherigen Systeme aufgespielt werden kann.

    Gruß

    Klaus

    In der Mobile-Anzeige des hier zuletzt vorgestellten Independent sind noch weitere Ungereimtheiten: Das, was der Anbieter als Mercedes- bzw. CS-Optionen präsentiert, gehört größtenteils zur Standard-Ausführung des Independent und ist damit Serie. Wie z.B. 93 l-Tank, 180 A-Lichtmaschine (250 A wäre optional), 90 l-Kompressorkühlschrank unterm Bett, 235 Ah-Batterie, LED-Bar etc. Auch das "kleine" MBux ist längst Serie. 2 Stück je 160 W-Solarmodule gibt es auch nicht. 2 Stück je 80 W mit zusammen 160 W sind Serie.

    Auf wirklich wichtige Details wie ein 4,1 t-Fahrwerk hat der Käufer dagegen verzichtet. Und das bei V6, Allrad, schwere Räder, Markise etc. Mir völlig unverständlich. Auch innovative High-Performance LED-Scheinwerfer fehlen. Der wird trotzdem einen Abnehmer finden. Der Preis ist aus meiner Sicht aber 30.000 EUR zu hoch.


    Gruß

    Klaus

    Ich bin auch etwas überrascht, dass jetzt so viele neue 7m-Ausführungen des Sprinters auf den Markt kommen (Kabe, Frankia Yucon, La Strada, Bresler), fehlt nur noch Hymer oder eine seiner vielen Tochtergesellschaften.

    Hallo Doc: Der Grundpreis steht auf der Alphavan-Internetseite unter "Preise & Optionen" gleich im Foto des Fahrzeugs (205.000 EUR). Darunter dann die Optionspreise.

    Wurde der schon mal besprochen? Die kommen wohl zur Messe. Sehr hochpreisig, aber auch sehr gut ausgestattet.

    Das ist die ganz lange Ausführung des Sprinters (7,37 m) mit Superhochdach. Einen Markt scheint es zu geben. Wäre vielleicht auch für CS interessant als Ersatz für den Rondo XL. Denn das Dach liefert Mercedes gleich mit. Das war ja wohl offensichtlich das Problem für die Fortführung der Produktion.

    Premium Campervans | ALPHAVAN | Baden-Württemberg
    Alphavan hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Premium Reisemobilen mit progressivem Design, Leichtbau und vielen Innovationen…
    www.alphavan.de


    Grüße

    Klaus

    In der Tat ein Hingucker. Allerdings frage ich mich, wo man in diesem Fahrzeug Freizeitausrüstung wie Fahrräder, SUP-Boards oder einfach nur ein paar zusätzliche Campingmöbel zum Draußen sitzen unterbringen soll. Da ist der MLT in Allradausführung praktischer. Nur sollte der besser und robuster verarbeitet sein und vor allem ein angeschrägtes Heck bekommen. Der hintere Böschungswinkel beim MLT ist katastrophal und damit das Fahrzeug Offroad-untauglich. Das wiederum ist beim Venture S sehr gut gelöst.


    Grüße

    Klaus

    Bei uns war dieser Fehler/Fehlercode W151H ebenfalls aufgetaucht. Ich hatte einen Tag vor einer geplanten Tour die Dieselheizung angestellt und gleich mal auf 30 Grad Celsius hochgesetzt, damit die mal richtig durchheizt (Außentemperatur lag bei rund 3-5 Grad). Soll ja auch helfen um Verkokung vorzubeugen. Wassertank war nicht befüllt, der Boiler war also auch leer. Nach einer ganzen Weile (es war schon recht warm) kam diese Meldung. Heizung runtergestellt, etwas abkühlen lassen, Warnung war wieder weg. Mit gefülltem Boiler passiert das nicht. Man kann grundsätzlich auch ohne Wasser im Boiler die Heizung betreiben, jedoch darf man die Heizung dann nicht zu hoch stellen.

    Gruß

    Klaus

    Bei unserer diesjährigen Mai-Tour in den Harz (und da war es noch sehr frisch) war uns die Dieselheizung ausgefallen. Ein Servicetechniker aus der Nähe von Osterode schloss seinen Rechner an die Heizung an und stellte bei der Analyse fest, dass der Flammsensor -60 Grad Celsius anzeigte. Er vermutete somit einen Defekt dieses Sensors. Er hatte aber keinen vorrätig, die Reparatur wäre aus seiner Sicht aber auch zeitlich gar nicht möglich gewesen. Außerdem wetterte er ziemlich gegen die Dieselheizungen. Ich hatte dann den leisen Verdacht, dass er sich auch eher mit Gasheizungen auskennt. Auch andere Servicepartner z.B. in Hannover (wir fuhren anschließend an die Ostsee und hatten uns Partner auf dem Weg dorthin herausgesucht) waren nicht imstande, Ersatzteile zu liefern. Nach dem Urlaub in Oldenburg angekommen, besuchte uns der für Norddeutschland zuständige Partner. Der fand dann schnell heraus, dass es nicht der Flammsensor war, sondern ein schlechter Kontakt am Temperaturfühler am Küchenblock. Die Reparatur dauerte gerade mal 15 Min. und wurde auf Kulanz erledigt. Er gab mir dann noch ein paar Tipps zum Umgang mit der Dieselheizung und zeigte mir aus seinem Servicewagen einige Beispiele von verkokten Brennern. Mit diesem Servicepartner waren wir sehr zufrieden. Wie überall sind aber auch offensichtlich welche dabei, die würden aus Unkenntnis die Heizung komplett zerlegen und ein Teil ausbauen, dass eigentlich in Ordnung ist. Richtige Spezialisten für die Dieselheizungen muss man offensichtlich suchen. Und es hat ziemlich lange gedauert, ehe Truma einen Servicetechniker schicken konnte.

    Grüße

    Klaus

    Wir fahren unseren Independent praktisch immer am zulässigen Gewichtslimit (abgelastet auf 3,5 t). CS empfahl uns vorn wie hinten 4,5 bar, wenn man überwiegend auf normalen Straßen unterwegs ist. Unser Mercedes-Servicepartner empfahl sogar bis 5,0 bar. Wir fahren mit 4,5 bar, der Verbrauch ist akzeptabel und die Federung ebenfalls.

    Im Gelände wird reduziert.

    Grüße Klaus

    Meiner pfeift auch nicht. Aber die Geräuschkulisse beim Fahren ohne das gewohnte Brummen eines Verbrennungsmotors wird natürlich anders wahrgenommen. Plötzlich fallen eben Wind- und Abrollgeräusche stärker auf. Neuere E-Fahrzeuge müssen zudem zum Schutz von Fußgängern bei niedrigen Geschwindigkeiten zusätzlich Geräusche erzeugen, damit sie überhaupt beim üblichen Straßenlärm wahrgenommen werden. Einige davon klingen ein wenig "spacig". Vielleicht kommt da das Pfeifen her.

    Grüsse Klaus

    Der James Cook sieht auf den Bildern tatsächlich sehr gepflegt aus. Der Preis von umgerechnet gut 57.000 EUR für ein mehr als 14 Jahre altes Fahrzeug ist allerdings auch sehr "sportlich". Der James Cook bietet meiner Ansicht nach zum Wohnen großzügige Platzverhältnisse, hätte mir aber viel zu wenig Stauraum. Die Küche reicht bis zu den Hecktüren.

    Grüsse Klaus

    Hallo Werner,

    bei unserem 907 war die halbautomatische Klimaanlage "Tempmatic" während der diesjährigen Skandinavienreise zeitweise ausgefallen. Die heizte und kühlte nicht mehr und fächerte nur noch Luft mit Außentemperatur herein. Nach 2 Tagen ging sie wieder.

    Wir dachten schon an den berühmten Vorführeffekt, aber die Werkstatt fand beim Auslesen des Fehlerspeichers heraus., dass zeitweise die Stellmotoren für die Klappensteuerung (Kalt-/Warmluft) ausgefallen waren. Die wurden auf Garantie erneuert und seit dem läuft alles prima.

    Vielleicht hilft das.

    Grüsse Klaus

    Wenn man sich das Interior genauer anschaut (Küche, Wandverkleidungen), könnte es sich um den Hymer-Ausbau handeln, nur ohne Sanitärraum. Es gibt sicher Interessenten, die zugunsten großzügigerer Platzverhältnisse auf WC und Dusche gerne verzichten und dann eben immer auf dem Campingplatz stehen. Dafür braucht man aber kein Allradfahrzeug. Gerade hier sucht man ja die Autarkie. Das einzig reizvolle ist letztendlich der nicht mehr lieferbare V6-Antrieb und die sofortige Verfügbarkeit. Der Preis ist völlig daneben.

    Grüße

    Klaus


    Nur mal so als Hinweis: Im September ging die Anzahl der Neuzulassungen bei E-Fahrzeugen durch die Decke. Plus 58,8%, 33.655 Neuzulassungen verzeichnen die Modelle mit Ladekabel. Der Marktanteil der E-PKW steigt damit auf 17,1% und überholt erstmals die Zahl der neuen Diesel-PKW (die kamen im September auf 15,9% Marktanteil - Quelle: Auto, Motor und Sport). Tesla legt dabei einen extrem starken Zuwachs hin. Allein 6.828 Neuzulassungen entfielen im September auf das Model 3. Das ist Golf-Niveau.

    Mag sein, dass die Anzahl der E-Fahrzeuge am Gesamtbestand noch niedrig sind (wundert auch nicht bei über 120 Jahre Verbrennungsmotor), aber der Anteil nimmt jetzt überproportional zu. Tesla als Beispiel macht das richtig gut. Ein ausgeklügeltes Netzwerk an Schnellladestationen, bei denen immer ein Platz frei ist. Und das Laden geht ohne umständliches Handling mit einer Magnetkarte, die Ladestation erkennt das Fahrzeug, Ladeklappe am Auto geht automatisch auf, wenn ich den Stecker an das Fahrzeug heranführe und zack wird geladen. Das kann sonst aktuell keiner.

    Nicht falsch verstehen: Ich bin ein großer Liebhaber von Verbrennungsmaschinen und bin gerne mit unserem 6-Zyl. Sprinter unterwegs. Aber ich fahre den Tesla dienstlich und ich kann nicht jammern. Ich bin auch vertrieblich oftmals über Strecken von 300 km und mehr unterwegs. Alles kein Problem.

    Die Wasserstofftechnologie ist nur sinnvoll im Nutzfahrzeug- und Bahnbereich. Im PKW-Bereich wird die keine Rolle spielen. Die Technik ist zu aufwändig, zu teuer und der Prozess insgesamt zu unwirtschaftlich aufgrund des schlechten Wirkungsgrades. Ein reines E-Fahrzeug ist da um Welten besser.

    Grüße

    Klaus

    Optisch ein sehr schönes Fahrzeug, innen wie außen. Es gibt aber aus meiner Sicht ein paar Ungereimtheiten: Die Aufbaubatterie ist als 100 Ah-Ausführung völlig unterdimensioniert. Da erwartet man schon die doppelte Kapazität. Bei dem Preis sollte eine Lithium-Variante Standard sein. Keine Solaranlage (es wird von "easy solar" gesprochen, wo soll das Panel denn eingebaut sein? Auf dem Dach ist kein Platz), aber ein Induktionskochfeld. In Verbindung mit der schwachen Aufbaubatterie ein Unding. Das Fahrzeug ist auf Stellplätze mit Stromanschluss angewiesen. Sonst bleibt die Küche kalt. Es wird über eine Markise berichtet, die aber nicht am Fahrzeug zu sehen ist. Das Dachzelt und der weitere Dachaufbau wird nirgends erwähnt, drin oder nicht drin? Mit dem ganzen Zubehör (insbesondere auf dem Dach) sind 3,5 t ebenfalls sportlich. Wenn es wenigstens ein abgelasteter 4,1 t wäre. Und der Preis, da gebe ich Doc recht, ist ziemlich daneben. Einziger Vorzug ist die schnelle Verfügbarkeit.

    Grüsse Klaus