speedcamper User
  • Member since Dec 6th 2019

Posts by speedcamper

    Ich gehe in der Schweiz den Alpenpässeweg. Das ist der Schweizer Wanderweg 6 über insgesamt 700km von St. Moritz nach St. Gingolph.

    Für alle, welche dies nachvollziehen wollen - hier noch der Link:


    Wanderungen.ch - deine Wander-Webseite Alpenpässe-Weg (Route 6)
    Der Alpenpässeweg quert in 34 Etappen zahlreiche der schönsten Passübergänge der Bündner und der Walliser Alpen. Höhepunkt reiht sich an Höhepunkt.
    www.wanderungen.ch

    Bei uns in CH wurde kürzlich vorgeschlagen eine Staumauer zu erhöhen um die Stromproduktion deutlich zu steigern, >> wurde von den Grünen aufs äusserste bekämpft da einige Krabbeltiere ihre Heimat verlieren würden.

    Die Grünen (als Partei)? Sind es nicht eher die Naturschützer? Gemäss srf heisst es


    „Für die beiden Naturschutz-Organisationen Aqua Viva und die Schweizerische Greina-Stiftung ist heute ein guter Tag: in ihrem Kampf gegen die Erhöhung der Staumauer des Grimsel-Stausees feiern sie einen Zwischenerfolg. Das Bundesgericht heisst ihre Beschwerde gegen das Projekt gut.“


    Und die „Grünen“:


    „Die Erhöhung der Grimsel-Staumauer ist für die Parteispitze der Grünen kein Tabu mehr. In ihren Energieszenarien schreibt die Parteileitung, eine Mauererhöhung sei dem Bau neuer Seen vorzuziehen.“


    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-gruenen-knicken-ein/story/29410716


    Gegen Grüne Projekte in der Schweiz ist grundsätzlich nur noch die SVP (die Analogie zur AfD) und ihre verblendeten Anhänger.

    Damit hat sich auch die E-Mobilität mit ihrem grünen Mäntelchen vorerst mal erledigt, da so schnell kein "grüner Strom" in ausreichender Menge zur Verfügung stehen wird, dass man von einem CO² freien Antrieb reden könnte.

    Sicher nicht für alle, aber für einige könnte das mit der eMobilität wirklich korrekt aufgehen. Genug PV auf‘s Dach (z.B. 16 kWp) und das reicht für‘s eigene Haus und für einen Tesla und eine ZOE. Die Überproduktion im Sommer in‘s Netz einspeisen und im Winter den wenigen fehlenden Strom von Klein-Flusskraftwerken und Speicherkraftwerken beziehen. Eine eigene Bubble - aber wenn mehr Leute so agieren würden…?


    PS: Reicht für‘s eigene Haus plus eAutos und zwei weitere EFH…

    Danach runter "fliegen" hat dann aber Spass gemacht.

    Das war cool: Treppe rauf, die letzten paar Meter oberhalb der Treppe nach dem Motto “drei Schritte vor und zwei zurück“ und nach dem Verweilen auf der Düne runter „fliegen“!


    Mann - kann das Leben zeitweilig schön sein!

    Wie man erkennt ist die Welt in der Praxis völlig anders wie von vielen E-Auto Fanatikern oft dargestellt.

    Oh jeh - Du forderst offene Diskussion und ein Eingehen auf Fragen und Argumente - dann wählst Du Begriffe wie „E-Auto Fanatiker“. Irgendwie kommt es mir vor, als Du in Deiner eigenen Echokammer eingesperrt bist und von Deinen eigenen immer wieder wiederholten Scheinargumenten selber zugedröhnt wirst. Mir geht es jetzt wie Roman- ich habe aufgegeben, Dir zuzuhören und Dir zu antworten. Macht echt keinen Sinn mehr…


    Pack doch Deinen Luxor, fahr irgendwo hin, schau Dich um, geniess die Zeit und die Umgebung und versuche, ein wenig zu entspannen - es gibt so viele schöne Augenblicke neben all dem Traurigen, was momentan passiert. Stell Dir vor, dass es auch Treppen gibt, welche hinauf führen, in die Höhe und einem nicht in die Tiefe ziehen.


    30DAFC88-F716-448E-BF5E-344AF1EA035B.jpg

    Dune du Pilat/Pyla sur Mer


    Grüsse aus Frankreich

    Erzähl uns doch etwas über deine Reisen…

    (…)

    Und wenn sich jemand wirklich vertieft und engagiert dem E- Thema widmen möchte, dafür gibt es bestimmt spezialisierte Foren.

    Wir sind jetzt schon einige Zeit seit Anfang April unterwegs, wir geniessen die Zeit und die Umgebung, haben vieles neu entdeckt, freuen uns, wieder einmal auf französisch zu diskutieren und uns auszutauschen. Portugal haben wir - nicht wie geplant - nicht besucht, da wir und die Hunde die Hitze nicht so gut mögen.


    Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass man hier in diesem Forum das Thema „elektrische Mobilität“ meiden sollte, wird dieses Thema uns doch in kurzer Zeit unmittelbar betreffen. Eine aufgeklärte und unvoreingenommene Sicht auf dieses Thema wird wohl eher helfen, für uns Wohnmobilisten eine Lösung unserer Mobilität in der Zukunft zu finden, als wenn wir den Kopf in den Sand stecken. 368AF91B-5EA1-47A3-8769-B267A8EAB701.jpg

    PS. Ich habe doch nichts falsch geschrieben, neben jedem E-Auto steht doch auch ein Verbrenner.

    Also neben unserer ZOE Z.E.40 (Fahrzeug mit Batterieelektrischem Antrieb vom französischen Autobauer Renault) steht ein S75D (Fahrzeug mit Batterieelektrischem Antrieb vom amerikanischen Autobauer Tesla) und neben dem S75D (Fahrzeug mit Batterieelektrischem Antrieb vom amerikanischen Autobauer Tesla) eine ZOE Z.E.40 (Fahrzeug mit Batterieelektrischem Antrieb vom französischen Autobauer Renault). ;)

    Wer weis heute wie sich eine Batterie nach 10 Jahren verhält?

    Lexus bietet eine erweiterte zehnjährige Garantie (oder einer Million Kilometer) auf die Hochvoltbatterie seiner Elektroautos, die sämtliche Funktionsstörungen sowie ein Absinken der Kapazität unter 70 Prozent abdeckt.


    https://www.mobiflip.de/shortnews/elektroauto-lexus-gewaehrt-zehnjaehrige-garantie-auf-hochvoltbatterie-bis-zu-einer-million-kilometer/


    Die Quelle dieser Aussage ist meine eigene nunmehr 30 Jahre währende Marktbeobachtung und mein Verstand. Mehr Quellen dafür kann ich nicht aufbieten. Ist das nun ausreichend und umfassend genug dargelegt

    Quote

    „Sprich: also nicht einfach einen 1:1 Ersatz des bestehenden Steuerrechners dieses E-Autos, sondern ein die potentiellen Probleme behebendes Hardware-Update. Das kann man sich selber ausrechnen, das das kein Hersteller machen wird.“


    Du gehst dann weiter und führst deutsche Hersteller an, welche trotz des Abgas-Skandals keine Hardware-Upgrades angeboten haben. Nun - sei‘s drum - andere Länder - andere Sitten…


    Tesla -  die Firma, welche Du mit folgender Aussage disqualifizierst: 

    „Und "neuen Computer" in einen z.B. Tesla einbauen? Da krümme ich mich vor Lachen. 

    pasted-from-clipboard.gif

    Das wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden.“ agiert offensichtlich ganz anders.


    „Falls Sie das Auslegungspaket für autonomes Fahren erworben haben und bereits über den Autopilot-Computer 2.0 oder 2.5 verfügen, qualifizieren Sie sich für eine kostenlose Installation unseres FSD-Computers.“


    Dies ist nicht ein Softwareupdate, sondern eine komplett neue Hardware, welche in den bisherigen Slot passt. Computertechnisch ein Quantensprung und offensichtlich für Tesla kein „wirtschaftlicher Totalschaden“.


    Kosten für den Tesla-Owner: 0€


    https://www.tesla.com/de_CH/support/full-self-driving-computer


    Die Supercharger-Möglichkeit die Teslas aufzuladen, waren zu deren Zeit marktführend und einzigartig - allerdings entwickelte sich der Markt in Europa derart, dass das Schnellladesystem CCS die Oberhand gewann. Damit auch die „Oldtimer“ Tesla Model S und X diese Lademöglichkeiten wahrnehmen können, offerierte Tesla einen Upgrade der „Oldtimer“ auf CCS (Adapter plus Charging-Computer).


    Kosten für den Tesla-Owner: 249€


    https://shop.tesla.com/de_lu/product/model-s-ccs-upgrade


    Die Weiterentwicklung der Hardware ist unaufhaltsam - auch der MCU-Rechner ist davon nicht ausgeschlossen. Tesla offeriert den Upgrade von MCU1 auf MCU2 für die betroffenen Fahrzeuge für  1500€ - inklusive Arbeitsleistung.


    https://www.tesla.com/de_CH/support/infotainment


    Deine „nunmehr 30 Jahre währende Marktbeobachtung und (mein) Verstand.“ Werden sich allerdings wohl nicht mit den Tatsachen konfrontieren wollen - sei‘s drum, mein „Tesla-Oldie“ ist dank dieser Upgrade-Offerten seit gut fünf Jahren auf aktuellem Top-Soft- und Hardware-Stand…