Posts by WaPi

    Wir bereiten uns gerade für eine sechsmonatige Überwinterungstour vor. Wie von Thomas sehr richtig dargestellt, ist es für „reifere Jahrgänge“ schon vorteilhaft, wenn man auf eine Gruppe und Begleitfahrzeuge, gerade bei so einer Reise, zurückgreifen kann. Haben uns schon im Vorfeld mit verschiedenen Langzeitreisenden unterhalten/beraten ... Hauptproblem war immer Willkür an Grenzen und Polizisten, verloreneZeit, angeblich unvollständige Unterlagen usw. usw.. Sicher ist uns bewusst, dass wir in einer Gruppe unsere Individualität nicht ausleben können, aber für einen Zeitraum X für eine bestimmt Zeit sollten wir das hinbekommen.

    Wir wollen reisen, viel sehen und uns so wenig wie möglich mit Hindernissen ärgern. Und ... man hat ein Roadbook, d.h. fahren auf eigene Faust und am Abend an den vorgesehen Plätzen zusammenkommen. Und das heißt nicht, dass man mit allen anderen Reiseteilnehmern auf einem Haufen sitzen muss ;).


    Die Reise kann man mit einer Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung absichern. Wenn’s politisch hart käme, ist ja auch der Veranstalter in der Pflicht.

    Richtig ist, dass man für den Iran ein Carnet de Passages benötigt. Der ADAC verlangt dafür 230 Euro, wenn man Mitglied ist. Es muss dann eine Sicherheitsleistung für das Fahrzeug (Zeitwertnachweis)hinterlegt werden (Bankbürgschaft oder Cash), die man nach Rückkehr und Rückgabe des Carnet retour bekommt. Das Geld wäre nur weg, wenn man das Auto nicht mehr aus dem Iran ausführt (Verkauf/Diebstahl/Totalverlust) ... dann könnte es ggf. etwas heikel werden, da der iranische Zoll dann die Sicherheitsleistung beim ADAC einfordert.

    Aber genau dafür hat man ja einen Veranstalter, der einem mit diesen Behörden (Polizei/Zoll etc.) zur Seite steht.


    Wir können im Frühjahr 2023 dann sicher mehr über alle Vor- und Nachteile berichten.

    Servus,


    CECS: ich dachte auch, dass durch Solar und Fahren meine 235Ah-Gel wieder voll aufgeladen wurde, da ja mein CS-Panel mir meldete -Batterie voll/235 Ah - und auch bei eingeschalteten Verbrauchern (Kühlschrank/ab und zu Heizung) nicht sofort in den Keller ging. Eben nur nach einiger Zeit und deshalb ist wohl davon auszugehen, dass meine „Ladetechnik“ auf Reisen nicht ausreichte, den Akku wirklich voll zu bekommen.

    Ich denke gerade darüber nach, den Blue Sun X1 einzubauen, um nachvollziehbare Werte zu erhalten und nicht nur Momentaufnahmen meines VBS2- Controlpanels ... bin in Kürze in der Schweiz, werde wohl mal bei der Fa. Blue Battery vorbeifahren.


    Wie schon beschrieben, hatte ich mich über das Thema Akku über die Internetseite von Andre (Amumot) informiert und dann mit ihm ausgetauscht. Er hat mich gut aufgeklärt und zur heutigen Lösung beraten.


    Im Übrigen habe ich meine Gel bereits ausgebaut und an mein Ladegerät (AEG 97025) gehängt ... will den Akku dann nochmals ausprobieren, ist ja eigentlich erst drei Jahre alt.

    Dieses Ladegerät benutze ich auch, wenn ich bei meinem Sprinter die Software tausche (optimierte Software gegen Mercedes Original und umgekehrt) ... arbeitet prima.


    Auch von mir nochmals mein Dank Q-Master für das Angebot gemeinsam etwas einzubauen, aber die Entfernung ....


    VG Jürgen

    Hallo in die Runde,


    ich hatte ja das gleiche Problem wie von „CECS“ beschrieben und auch ja schon im Forum Hilfe gesucht. Angefangen hat es in unserem zweieinhalbmonatigen Islandaufenthalt in 2021 und hielt sich auf verschiedenen Trips bis heute. Plötzlich Kühlschrank aus, Heizungsdisplay auch. Beide Relais flogen immer raus. Wir waren halt auch wenig am Landstrom, nutzen bissl Solar und fuhren aber ja auch einiges.

    Nach Rückkehr zu Hause länger an den Landstrom gehängt, dann andere Orte in D besucht, immer auch wieder am Landstrom. Im Winter 2021 zwei Monate Südfrankreich/Nordspanien, aber auch öfter am Strom. Ab Mai 2022 ja dann für über zwei Monate England, Schottland, Irland und trotz immer mal Landstrom, trat das Problem dort immer wieder auf. Und heiß war es dort sicher nicht!

    Richtig ist, dass man es auch an anderen Verbrauchern merken müsste, denn ... die Wasserpumpe fing auch an seltsames ruckeln zu entwickeln und die Wassermenge zu beeinflussen.


    Habe mich dann in den letzten sechs Wochen mit der Batteriesituation beschäftigt. Die Beratungen durch den Elektrikspezialisten von CS ergaben, die Gel-Batterie müsste hinüber sein (BJ 2019). Dann habe ich mich intensiv mit André von Amumot zu diesem Thema beschäftigt, der sich mit „Strom“ sehr gut auskennt und mich sehr gut beraten hat (Ursachenmöglichkeiten/mein Ladeverhalten/mein Reiseverhalten/Technikumfang im CS etc.)

    Mein Fehler war wohl sicher falsches Laden, denn Gel muss wohl doch einfach immer wieder mal 24 Std. an den Landstrom, meine Solar und das Fahren reichte wohl nicht aus, die 235 Ah Batterie voll zu bekommen und ... ich habe anscheinend zuviel entnommen (Kühlschrank/Heizung).


    Habe jetzt die Gel raus und auf Lithium umgebaut ... will niemanden bekehren, für meine Reisepläne scheint mir das jetzt besser zu sein.


    Für mich erschwerend kommt hinzu, dass ich Kaufmann war und kein Techniker ... möchte einfach stressfrei reisen und nicht immer an mögliche technische Problemchen denken. Aber ... ich lerne ja fleißig dazu ... dafür ist man ja nie zu alt ;)


    Danke erneut an alle, die mit Rat und Tat zur Seite stehen :thumbup:

    Und wenn man auf die CS-Seite schaut kann man lesen, dass der Rondo XL eingestellt ist. Nur noch die laufenden Aufträge gehen ´raus.

    Ein weinendes und ein lachendes Auge ... schade um so ein schönes Fahrzeug mit großzügigem Raum auf überall handelbarer Größe ... Freude über den Preisanstieg im Gebrauchtwagensegment ... mal sehen wie der Markt dann weiter reagieren wird ...


    Auf unsere gerade beendeten zweimonatigen England/Schottland/Irland-Tour haben so viele Menschen kennengelernt, die sehr großes Interesse am Rondo XL hatten ... gibt es ja auf den Inseln nicht ... aber auch auf allen anderen Touren haben wir viele Gesprächspartner


    Gruß Jürgen

    Hallo in diese Runde,


    habe in meinem Rondo das VBCS 45/30/350 Triple-CI und VBS2 Control Panel. Jetzt habe ich von Gel- auf Lithium-Batterie umgebaut und mit den Anleitungen zu den beiden Votronic-Geräten die erforderlichen Einstellungen vorgenommen. System läuft wieder einwandfrei, aber ...


    Jetzt die Frage zum VBS2: hier können ja verschiedene Einstellungen zur LiFePo4 vorgenommen werden, wie Bord-Batterie Warnschwelle in %, B-B erste Abschaltschwelle in %, B-B zweite Abschaltschwelle in %, B-B Einschaltschwelle in % und B-B Abschaltschwelle Überspannung in V.


    Hat jemand Erfahrungswerte zu korrekten Werten für den LiFePo4-Betrieb in jeder Position?


    Vielen Dank, Jürgen

    Hallo in die Runde,


    gestern nun die finale Ansage von MB, das MBUX ist vollkommen hinüber und es müsse ein komplett neues Gerät eingebaut werden. Schadenursache unbekannt, Lieferzeit Ende August.


    (Schadensursache unbekannt ist lächerlich: der komplette Rechner stürzt ab, das System kommt zum Erliegen - warum auch immer. Dieses Problem haben die MBler auch bei PKW und SUV ... wurde auch schon mündlich so bestätigt, also längstens bekannt)


    Nun der Hit: das Teil kostet ca. 2.300 € und ich sollte dann ca. 1.900 € selbst tragen. Meine Neuwagenanschlussgarantie käme für diese Art von Schäden wohl nicht auf.

    Meine Fahrzeug ist von 2019 mit gerade ca. 50.000km und dann soll das „mein Pech“ sein???


    Meine veränderte Stimmung und Tonlage ergab dann, dass man nochmal eine Anfrage sowohl an MB wie auch den Garantieträger richten wird.

    Der Witz dabei ist, dass ich ja bei einem autorisierten MB-Händler/-Werkstatt diese Neuwagenanschlussgarantie abgeschlossen habe und nun ans Tageslicht kam, dass es sowohl eine MB-100 Garantie gibt als auch eine Händler-interne Garantie. Natürlich bei Abschluss kein Wort davon, denn der Versicherungsumfang ist wohl unterschiedlich?!

    Vielleicht war ich etwas blauäugig, aber ich dachte 100% bei MB zu sein und rechnete nicht mit dann hinterlegten hauseigenen Instrumenten (der MB-Händler an meinem Wohnort ist ein autorisierter MB-Händler, die nächste offizielle MB-Niederlassung ist 100km entfernt). Auf der MB-Rechnung steht Neuwagenanschlussgarantie 24 Monate, kein Hinweis auf ein hauseigenes Produkt.

    Ich denke das wird noch interessant ... hoffe die Herren in den schwarzen Roben bekommen keine Arbeit.


    Ich werden den weiteren Verlauf und das Reparaturergebnis wieder einstellen.


    Gruß Jürgen

    Danke Euch für die Infos. Wollte halt Mercedes ranlassen, damit die Schutzhülle korrekt und „werkgetreu“ verbaut ist ... you never know.

    Und ich wollte nicht riskieren, dass ich bei meiner Überwinterungstour irgendwo in der Pampa stehe und mein Wapi sagt: neee, heute nicht ;)

    Richtig ist, dass das einzubauende Teil um 10 Euro liegt (Teilenummer habe ich), aber die Stunden machen es und ... meine verschiedenen Kontakte ergaben, dass MB bisher nie etwas bei Ausfall bezahlt hätte. Kann natürlich ein regionales MB-Thema sein, sollte es aber nicht. Ich werd´ da wohl nachhaken ...


    Die Idee mit der Gummidichtung werde ich wohl zusätzlich anwenden.


    Nochmals Dank und Gruß, Jürgen

    Ach ja ... zusätzlich zu meinem MBUX-Ausfall wollte ich ja auch noch mein EZS Kapseln lassen, da ja bei einem Wohnmobil in kälteren Tagen schon mal Kondenswasser entsteht und hinter der Scheibe fröhlich auf das EZS läuft. Anfrage auf Kulanz bei MB natürlich negativ, obwohl es sich ja hier um eine „besondere Ingenieur-Leistung“ handelt ... Anschlüsse zeigen nach oben :/.


    Zur Verdeutlichung:


    Das EZS (ElektronischesZündSchloss – Steuergerät) befindet sich auf der Fahrerseite unter dem Armaturenbrett an der A-Säule. Sobald Kondenswasser entsteht und an der Frontscheibe herunter- läuft, tropft es auf die Anschlüsse des Steuergerätes. Mit der Zeit oxidieren sie und in das Steuergerät dringt Wasser ein. Sofern das EZS defekt ist, kann das Fahrzeug nicht mehr gestartet werden!


    Ergebnis dazu: MB kapselt, aber auf meine Kosten, ca. 250 Euronen (Rechnung kommt noch)!


    Gruß

    Hallo Peter,

    sind schon zu Hause, waren 2,5 Monate unterwegs in England, Schottland und Irland. Wollte das MBUX-Problem dann doch lieber in Deutschland klären lassen .


    Gruß Jürgen

    Hallo Sepp,


    aus heiterem Himmel. Sprinter an der Küste in Irland abgestellt, schönen Abend verbracht, am nächsten Morgen die Maschine gestartet ... kein MBUX mehr.


    Tja, und nun suchen die MBler ... war heute wieder dort, Sie können sich nicht erklären woran es liegt, dass das MBUX nicht starten will.

    Man hatte vermutet, dass der Einbau meines Verstärkers und besserer Boxen der Auslöser sein könnte, aber da hat sich ergeben, dass alles korrekt eingebaut wurde.


    Nun hat man sich von der Niederlassung ans Werk gewandt mit der Bitte um Unterstützung. Mal sehen was nun geschieht ... Infos stelle ich dann wieder ein.


    Gruß, Jürgen

    Kann zum MBUX auch etwas beitragen. War gerade zwei Monate in England/Schottland/Irland und mitten in der Reise dann Ausfall des kompletten Systems. Alles schwarz, also kein Navi, Telefon, Radio oder Rückfahrcamera. Beim checken vor Ort was man tun könnte, gabs nur den Hinweis, Batterie abklemmen, 30 Minuten warten, dann wieder anschließen und alles gut ... denkste!


    Der 907er steht jetzt bei MB, es wurde schon eine neue Festplatte eingebaut, aber noch immer läuft nix. Bin mal gespannt wie die Story weitergeht.


    Es gibt mit dem MBUX wohl auch Probleme bei den SUV´s von MB ...

    Gruß in die Runde,


    bin gerade aus einer zweimonatigen Englandtour zurück und kann auch von einem noch existenten Batterieproblem berichten.


    Die Wohnraumbatterie (235 Ah) wird ordnungsgemäß geladen - durch Landstrom, Solar oder während der Fahrt - sagt das Controllpanel. Volt in Ordnung, Ampere, %-Anzeige voll etc. und es läuft lediglich der Kühlschrank, keine anderen Verbraucher. Und jetzt passiert folgendes ... wir fahren, stellen dann das Auto ab, gehen einkaufen, kommen wieder und die Batterieanzeige auf dem Controllpanel ist im Keller, Kühlschrank aus, Heizungsdisplay schwarz. Bei der Kontrolle der Technik im Laderaum stellten wir fest, dass die Wächter auf „aus“ geflogen sind. Manchmal Batteriewächter und Relais-Hauptschalter, manchmal nur der Relais-Hauptschalter. Dann wieder ein Stück mit dem Auto fahren, Batterieanzeige wieder gut, Wächter rein - alles läuft.


    Die Nachfrage bei CS ergab, dass es eigentlich nur an der Batterie liegen kann. Meine Frage, ob das bei einer dreijährigen Gel-Batterie vorkommen darf, wurde die Möglichkeit bejaht. Vorschlag war neue Batterie einbauen, denn sie hätten einen ähnlichen Vorfall mit einem Kunden, der das gleiche mit der Heizung erlebte.

    Batterie testen wurde bereits durchgeführt, Ergebnis alles ok. Wenn ich richtig liege, zeigt eine Batteriemessung nie die Leistung im vollen Dauereinsatz der Batterie, sondern nur die Leistung beim z.B. starten eines Fahrzeugs ?!


    Seht ihr das auch so, bin für Einschätzungen zur Lage und/oder weiteren Vorgehensweise dankbar.


    Gruß, Jürgen

    Hallo Peter,


    auch von uns herzliche Gratualtion zum neuen Rondo. Viele unfallfreie Km, tolle Erlebnisse und zahlreiche Schmunzelmomente auf Euren Reisen.


    Zur zweiten Armlehne am Fahrersitz kann ich voll zustimmen, beim Fahren prima, beim Sitzdrehen eine Qual, dann muss man bei Schließen der Tür genau aufpassen, dass das Zusatzschloss nicht dazwischen ist ... ich fahre inzwischen vor dem Aussteigen den Sitz immer zurück, damit der Gurt vor der Armlehne ist und das Zusatzschloss nicht blockiert. Immer wieder vergesse ich das mal, dann schließt die ZV nicht ab, also wieder rein und korrigieren.


    Die Qualität der Sessel finden wir sehr gut, viele Verstellmöglichkeiten und auch für mich mit 1,80 prima.


    Grüße, Jürgen

    Wir stimmen Cosmo-Jogi da mal zu. Wir sind z. B. begeisterte Rondo XL 4x4 - Fahrer und möchten kein anderes Fahrzeug haben. Und das zeigt doch, dass man eben genau überlegen muss, was man wann und in welcher Form braucht. Und ist ein solcher Fahrzeugkauf nicht immer auch ein Stück weit emotional?


    Wir haben weder mit der Länge, der Höhe und schon gar nicht mit der Breite ein Problem. Stehen viel frei, nutzen Parkplätze aller Art, in Städten und auch bei Supermärkten (halt kein „frontdoor parking“). Und wie Cosmo-Jogi schreibt, das muss ja jeder für sich entscheiden, was er sich zutraut und ob das fahren/stehen möchte.


    Und unser Fahrzeug bewegen wir von italienischen Dörfern bis zu Hochlandstraßen in Island ... noch nie hatten wir ein Problem mit der Größe. Zugegeben ... man muss halt ein bisschen die Route wegen der Höhe vorplanen. Es gibt ja entsprechende Navis und auch Straßenkarten. Das Thema Seitenwind ist natürlich auch richtig, aber der trifft ja auch schon weniger hohe Camper.

    Wir empfinden z.B. die Möglichkeit den Allrad in allen möglichen Situation einsetzen zu können, als echte Bereicherung ... auch wenn viele vielleicht 4x4 als überflüssig empfinden mögen.


    Unser Platzangebot freut uns auf jeder Reise, die Zuladung mit 4,4 to. auch, wenn wir das auch nicht ausreizen. Aber schon voller Dieseltank, über 200 Liter Wasser und so einiges in den Boxen mit Schwerlastauszug ... ja bissl was ist immer dabei ;) ... wie gesagt, wir stehen gerne frei und nutzen das Fahrzeug komplett, also auch immer das Bad/Dusche.

    Und Lastwagengebote/-verbote ... vielleicht sollte man das nicht so ernst nehmen, wenn man umsichtig bleibt ... wir wurden bisher noch nicht wegen Geschwindigkeit oder Durchfahrtsbeschränkung aufgehalten ... ob das Glück beim Reisen ist ? Wir provozieren nichts, versuchen aber alles ... wir stellen uns sicher nicht in eine LKW-Schlange. Und ein Kastenwagen wird vielleicht auch nicht immer so groß wahrgenommen wie weiße Ware oder ein Truck (hoffentlich breche ich da keine Diskussion vom Zaun)


    Haben letztes Jahr auf der Rückreise bei CS einen Stop eingelegt, um eine Dachluke abdichten zu lassen. Man konnte fertige Fahrzeuge (Independent) nur besichtigen, nicht betreten. Ein Luxor war im showroom, der konnte betreten werden. Man erklärte mir, dass sie am Limit produzieren (Lieferzeit mind. zwei Jahre)und alle Fahrzeuge bereits zur Auslieferung stehen. Probefahrt ist nur schwer vorstellbar, vielleicht bei Syro.


    Vielleicht konnten wir zur Entscheidung etwas beitragen ...

    Hallo Stefan,


    ich bin kein Technikspezialist, aber Markus Gruse führt dazu aus, dass es eben kein wie von Dir genanntes „Tuning“ ist, sondern eine komplette Mercedes kompatible Softwareoptimierung. Ich habe von Markus Kruse (O-M Technik) eine neue Software aufgespielt bekommen. Original Mercedes Software runter, neu programmierte Mercedes Software, mit diesen Optimierungen für meinen 907, wieder drauf. Habe jetzt in der Schnittstelle einen Dongel/Flasher sitzen, der alle Daten des Fahrzeugs aufzeichnet. Eigene App zur Überwachung/Auslesung. Zudem ein eigenes Diagnosegerät, das ich mit dem Sprinter verbinde, Diagnose angezeigt bekomme und Einstellungen vornehmen oder rücksetzen kann (z.B. Wiederaufspielen der Originalsoftware für Werkstattbesuch bei MB). Mit Herrn Gruse habe ich einen Ansprechpartner, den ich 24 Std. mobil erreichen kann und der sich bei event. Problemen „draufschaltet „ und das Fahrzeug online aus der Ferne wartet. Diese Serviceleistungen ist ein Jahresvertrag, der jeweils verlängert wird.


    Wir wollten diese Lösung, da wir eben schon von Langfahrern berichtet bekamen, dass es ohne diese Softwareoptimierungen schon öfter zu Ausfällen beim Sprinter kam, sei es mit der Dieselqualität, Höhe, irgendein elektronisches Problem oder AdBlue. Hatten in Spanien auch Kontakt zu einem Expeditionstruck mit einem 16to MB Arocs und Krug Koffer, der von den Softwareoptimierungen auf seinem Truck durch Markus Gruse schwärmte.


    Und da wir Langfahrer sind, z.B. Jahresende Richtung Oman, halten wir diese Optimierung für notwendig. Wenn dazu weitere Fragen bestehen, lohnt sich sicher ein Gespräch mit Markus Gruse. Er ist nach eigenen Angaben maßgeblich in die Entwicklung und Optimierung von Mercedes Software bei Mercedes eingebunden. Dies wurde auch schon vom Chef der Agentur Abenteuer Osten dargestellt.


    Gruß, Jürgen

    Hallo Reser,


    nach der Optimierung sind wir 3.500km durch die Schweiz/Frankreich gecruist, alles dabei ... von Autobahn mit guten 100/110 km/h bis Landstraße ... die Uhr zeigte 10,5 Liter.

    Im Durchschnitt brauchen wir voll beladen wohl so 11 - 11,5 Liter.


    Unsere Maschine ist ursprünglich die 163PS Version mit Schaltgetriebe. Heute haben wir gut 185 PS und 440 Nm.


    Grüssli zurück, Jürgen